Bruckneruni: Sommersemester im Zeichen von Exzellenz, Forschung und Jubiläen

Foto: Master Musikvermittlung © Florian Voggeneder

Die Anton Bruckner Privatuniversität (ABU) blickt auf ein ereignisreiches Sommersemester. Der Bogen des vielfältigen Angebotes spannt sich – ganz im Sinne des universitären Entwicklungsplans – von Exzellenz in der Lehre über klar definierte Forschungsschwerpunkte bis hin zur weiteren Öffnung der Universität im Zuge ihrer gesellschaftlichen Verankerung. Zudem läuft der Countdown für die Bewerbungsphase zum neuen Masterstudium Musikvermittlung.
Gleich zu Beginn des Sommersemesters gehen zwei 10-Jahres-Jubiläen nahtlos ineinander über und präsentieren die facettenreiche Arbeit der Studierenden: Das Festival für aktuelle Musik, Konzerte und Performances LEICHT ÜBER LINZ (23. bis 26. März) feiert ebenso sein zehnjähriges Bestehen wie das internationale Schauspieltreffen Schau! Spiel! LabLinz (27. bis 29. März).

Neuer Forschungsrekord an der Danube Private University

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194 Publikationen und erstmals mehr als 800 Impact-Punkte.
Wiener Neustadt/Krems (OTS) – Die Danube Private University (DPU) hat im Zeitraum vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 ihre wissenschaftliche Publikationsleistung erneut deutlich gesteigert: 194 wissenschaftliche Arbeiten wurden veröffentlicht – ein neuer Höchstwert seit Beginn der systematischen Erfassung. Nicht einbezogen wurden Publikationen kooperierender Krankenanstalten.

MRT-Artefakte: Die Kopfposition entscheidet

Pilotstudie aus Krems zeigt: Kopfneigung bei Magnetresonanztomografien von Gehirn und Innenohr kann Artefakte erzeugen – mit Folgen für Befundung und Komfort.
Krems (Österreich), 17. Februar 2026 – Dunkle, rautenförmige Areale in Magnetresonanztomografien (MRT) des Innenohrs sind nicht zwangsläufig ein Hinweis auf krankhafte Veränderungen – sie können schlicht davon abhängen, wie eine Person im Scanner liegt. Eine Pilotstudie an der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) zeigt, dass charakteristische „Flow-void“-Artefakte im Vestibulum (Gleichgewichtsorgan) deutlich stärker ausfallen, wenn der Kopf nach hinten überstreckt ist, und geringer, wenn das Kinn in Richtung Brust geneigt wird. In ersterer Position berichteten einige Teilnehmende über Schwindel. Die Ergebnisse stützen die Annahme, dass starke Magnetfelder Flüssigkeitsbewegungen im Innenohr antreiben können – und legen nahe, die Kopfposition sowohl bei der Interpretation von Innenohr-MRT-Scans als auch im Hinblick auf den Untersuchungskomfort mit zu berücksichtigen.

Neue CEU-Studie warnt: „Vibe Coding“ gefährdet das Open-Source-Ökosystem

Foto: CEU © CEU

Ein neues Working Paper mit dem Titel „Vibe Coding Kills Open Source“ untersucht die langfristigen Auswirkungen KI-gestützter Softwareentwicklung auf die Nachhaltigkeit von Open-Source-Software (OSS). Verfasst wurde die Studie von Miklós Koren(Central European University), Gábor Békés(Central European University), Julian Hinz (Bielefeld University & Kiel Institute for the World Economy) sowie Aaron Lohmann (Kiel Institute for the World Economy).

UMIT TIROL beruft Univ.-Prof. Korbinian Moeller auf Professur für Kinder- und Jugendpsychologie

Bildunterschrift: Rektorin Priv.-Doz.in Dr.in Margit Raich freut sich, dass Univ.-Prof. Dr. Korbinian Moeller mit seiner Expertise den Schwerpunkt Kinder- und Jugendpsychologie an der Privatuniversität UMIT TIROL weiter stärken wird. (Foto © UMIT TIROL/Kern)

Mit Univ.-Prof. Dr. Korbinian Moeller (Dipl.-Psych., M.Sc.) verstärkt die UMIT TIROL – Private Universität für Gesundheitswissenschaften und -technik seit Jahresbeginn ihr wissenschaftliches Profil im Bereich der Kinder- und Jugendpsychologie. Univ.-Prof. Moeller wird in Zukunft den Ausbau der Kinder- und Jugendpsychologie an der UMIT TIROL in Forschung und Lehre maßgeblich mitgestalten und zur Weiterentwicklung evidenzbasierter Förder- und Diagnostikansätze beitragen.

Internationales Forschungsprojekt: Leben auf der Erde in einer technisierten Welt

Foto (v. l. n. r.): Prof. Dr. Alejandro Rojas Jiménez (Universidad de Málaga), Ass.-Prof. Dr. Rolando González Padilla (KU Linz) © privat

„Leben auf der Erde in einer technisierten Welt“ (Habitar la tierra en un mundo tecnificado) lautet der Titel des mit 40.000 EUR dotierten internationalen Drittmittelprojekts, welches sich unter der Leitung von Alejandro Rojas Jiménez, Professor für Philosophie an der Universität Málaga, in Kooperation mit Rolando González Padilla, Assistenzprofessor am Institut für Theoretische Philosophie der Katholischen Privat-Universität Linz und einer internationalen Forschergruppe drei Jahre lang mit dem Verhältnis von Metaphysik und Ethik zur Philosophie der Technik beschäftigen wird.

Versteckte Viren: Amöben als „Trojanische Pferde“ im Wasser-Sicherheits-Management?

Versteckte Viren: Amöben als „Trojanische Pferde“ im Wasser-Sicherheits-Management? Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität zeigt, dass Darmviren in Wasseramöben überdauern können – und fordert eine Neubeurteilung der Regeln zur Wassersicherheit. Krems (Österreich), 18. Dezember 2025 – Wichtige Auslöser viraler Magen-Darm-Erkrankungen können über längere Zeit in freilebenden Amöben überdauern, die in natürlichen und technischen Wassersystemen weit verbreitet sind. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) gemeinsam mit internationalen Partnern. Die Analyse ergab, dass sich Noro- und Adenoviren in verschiedenen Entwicklungsstadien der Amöben „verstecken“ können – und danach auch weiterhin infektiös bleiben. Diese Resultate legen nahe, dass freilebende Amöben bisher unterschätzte Reservoirs und Transportvehikel für Magen-Darm-Viren sein können. Das könnte erklären, warum bestimmte Viren in manchen Wassersystemen länger nachweisbar sind als erwartet – und eine verfeinerte Risikobewertungen und Ableitung von Managementmaßnahmen bei der Nutzung von Wasserressourcen rechtfertigen. Global verursachen Krankheitserreger in verunreinigtem Wasser und in Lebensmitteln nach wie vor erhebliche gesundheitliche Belastungen, obwohl Trinkwasseraufbereitung und Abwasserbehandlung deutlich verbessert wurden. Das Humane Norovirus ist die häufigste Ursache akuter viraler Gastroenteritis, wobei bereits wenige Viruspartikel ausreichen, um Infektionen auszulösen. Humane Adenoviren werden ebenfalls regelmäßig in Abwässern und in abwasserbelasteten Flüssen und Seen nachgewiesen. Klassische Konzepte der Wassersicherheit betrachten Viren vor allem als frei im Wasser schwebende oder an Partikel gebundene Einheiten. Tatsächlich konnte aber in letzter Zeit gezeigt werden, dass auch freilebende Amöben – Einzeller, die in Wassersystemen vorkommen und bisher nur als Reservoir für Bakterien und andere Mikroorganismen bekannt waren – pathogene Viren beherbergen können. Vor diesem Hintergrund untersuchte ein Team des Fachbereichs Wasserqualität und Gesundheit der KL Krems gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Kanada, Asien und Australien, wie Noro- und Adenoviren in verschiedenen Amöbenarten überdauern und welchen Einfluss das auf das Infektionsrisiko durch Wasser haben könnte. VERSTECK IM EINZELLER “In der Wasser-Mikrobiologie kennen wir Amöben seit Langem als Wirte für Bakterien wie Legionellen. Doch ihre Rolle für menschliche Magen-Darm-Viren ist bisher erstaunlich wenig beachtet worden“, sagt Dr. Mats Leifels, Wissenschaftler am Fachbereich Wasserqualität und Gesundheit der KL Krems und Erstautor der Studie. „Unsere Experimente zeigen, dass häufig vorkommende Amöben diese Viren nicht einfach verdauen und somit inaktivieren. Sie können sie schützen, transportieren und im Fall des Adenovirus möglicherweise sogar frühe Schritte viraler Reproduktion unterstützen.“ Dieses Zusammenwirken von Einzellern wie Amöben und Magen-Darm-Viren verändere den Blick darauf, wie Wasser als Übertragungsweg funktioniert und wie sicher etablierte Aufbereitungsverfahren Viren tatsächlich inaktivieren können, so Leifels. Um diese Fragen zu untersuchen, kultivierte das Team die humanen Noro- und Adenoviren gemeinsam mit drei freilebenden Amöbenarten: Vermamoeba vermiformis, Acanthamoeba polyphaga und Willaertia magna. Alle drei Arten kommen in realen Wassersystemen häufig vor. Mithilfe quantitativer PCR (macht das Erbmaterial der Viren messbar) und Fluoreszenzmikroskopie (zeigt, wo die Viren in den Zellen sitzen) verfolgten die Forschenden das Schicksal der Viren über zwölf Tage. Norovirus-Genome fanden sich im Zytoplasma und in Vakuolen von V. vermiformis und A. polyphaga. Adenoviren wurden hingegen im Zellkern von W. magna beobachtet. Intakte Virionen – also vollständige, infektiöse Viruspartikel – blieben während des gesamten Versuchs in verschiedenen Lebensstadien der Amöben und in von ihnen abgeschnürten Vesikeln nachweisbar. Es zeigte sich auch, dass nach der Übertragung von Adenovirus-haltigen Amöben auf Zellkulturen infektiöse Viren nachzuweisen sind – die “Passage” über die Amöben machte die Viren also nicht unschädlich. Zusätzlich wies das Team Adenovirus-mRNA (einen sehr kurzlebigen genetischen Botenstoff) für die Bildung viraler Faserproteinen nach – ein Hinweis auf eine mögliche Virusvermehrung im Amöbenwirt. MÖGLICHE FOLGEN FÜR DEN WASSERSCHUTZ Freilebende Amöben sind ausgesprochen widerstandsfähig. In ihrer Ruheform, der Zyste, überstehen sie hohe Dosen gängiger chemischer Desinfektionsmittel wie Chlor. Unter solchen Bedingungen werden viele andere Mikroorganismen hingegen inaktiviert. Wenn pathogene Viren von Amöben aufgenommen und mittransportiert werden, können sie daher möglicherweise einzelnen Barrieren in Aufbereitungs- und Sanitärsystemen entgehen. Die neue Studie legt nahe, dass solche Amöben-assoziierten Viren nicht nur für die Trinkwassergewinnung relevant sind, sondern auch für abwasserbelastete Badegewässer und für Systeme der Wasserwiederverwendung. „Aus Sicht der mikrobiologischen Risikobewertung müssen wir freilebende Amöben als mögliche Reservoirs und Transportvehikel – quasi „virale Trojanische Pferde“ – zukünftig mitbedenken, wenn wir Aussagen über die Persistenz und ihre Effizienz der Entfernung von Wasser-übertragbaren, fäkalbürtigen Viren tätigen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Andreas Farnleitner, Leiter des Fachbereich Wasserqualität und Gesundheit an der KL Krems und des ICC Water & Health* sowie Ko-Autor der Studie. „Nur dann bilden unsere Konzepte zur Wassersicherheit die tatsächliche Komplexität realer Wassersysteme ab.“ Mit Klimawandel, Urbanisierung und zunehmender Wasserknappheit wächst der Druck auf Oberflächen- und Grundwasserressourcen. Damit steigt auch der Bedarf, verborgene mikrobielle Wechselwirkungen besser zu verstehen. Die Autorinnen und Autoren betonen, dass die vorliegenden Ergebnisse auf Labormodellen beruhen. Weitere Studien sollen beispielsweise klären, welche Virusmengen in Amöben in realen Gewässern tatsächlich vorkommen. Schon jetzt sehen sie jedoch gute Gründe, freilebende Amöben in zukünftigen Studien zur Wassersicherheit und Wasserwiederverwendung zu berücksichtigen. Außerdem braucht es Monitoring Ansätze, die zwischen wirklich inaktivierten und infektiösen Viren unterscheiden, die im Inneren von Protozoen vorkommen. Die Studie fügt sich nahtlos in den strategischen Fokus der KL Krems ein: In ihrer Forschung konzentriert sich die Universität auf interdisziplinäre Themenfelder mit hoher gesundheitspolitischer Relevanz – darunter der Forschungsschwerpunkt Exposom & Umweltgesundheit mit den Themengebieten Ernährungswissenschaften, Allergologie sowie Wasserqualität und Gesundheit. Mit den neuen Daten zur „Viren–Amöben-Interaktion“ wollen KL Krems und ihre Partnerinstitutionen Regulierungsbehörden dabei unterstützen, nachhaltige und wissenschaftlich fundierte („global-change-resistente“) Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit weiterzuentwickeln. Links und vollständige Kontaktdetails hier: https://prd.at/newsroom-kunden/versteckte-viren-amoeben-als-trojanische-pferde-im-wasser-sicherheits-management/ Originalpublikation: Enteric Viruses and Free-Living Amoebae: Protozoa as Potential Reservoirs and Transport Vessels for Human Norovirus and Adenovirus, M Leifels: R Dey: A R Wiedemeyer: D Cheng: C Kolm: F Wu: K Sirikanchana: A H Farnleitner: N J Ashbolt, Water & Ecology 2025, 1(3): 100018, doi:10.1016/j.wateco.2025.100018. Karl Landsteiner Privatuniversität (Stand 12/2025) Die Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) ist eine international anerkannte Bildungs- und Forschungseinrichtung am Campus Krems. Die KL Krems bietet eine moderne, bedarfsorientierte Aus- und Weiterbildung in der Medizin und Psychologie sowie ein PhD-Programm im Bereich Mental Health and Neuroscience an. Das flexible Bildungsangebot ist auf die Bedürfnisse der Studierenden, die Anforderungen des Arbeitsmarkts sowie auf die Herausforderungen der Wissenschaft abgestimmt. Die drei Universitätskliniken in Krems, St. Pölten und Tulln sowie das Ionentherapie- und Forschungszentrum MedAustron in Wiener Neustadt gewährleisten eine klinische Lehre und Forschung auf höchstem Qualitätsniveau. In der Forschung konzentriert sich die KL Krems auf interdisziplinäre Felder mit hoher gesundheitspolitischer Relevanz – u.a. der mentalen Gesundheit, der molekularen Onkologie und den Neurowissenschaften sowie dem Thema Wasserqualität und den damit verbundenen gesundheitlichen Aspekten. Die KL Krems wurde 2013 gegründet und von der Österreichischen Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung (AQ Austria) akkreditiert. *Das ICC Water & Health (Deutsch: Interuniversitäre Kooperationszentrum Wasser und Gesundheit) ist eine Kooperation der Technischen Universität Wien, der Medizinischen Universität Wien und der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften. Das ICC W&H versteht sich als international sichtbar agierende wissenschaftliche Plattform und kompetenter Partner in Fragen der Wasserqualität und deren Auswirkung auf die menschliche Gesundheit. Das ICC W&H widmet sich der Entwicklung innovativer Konzepte zur Beurteilung der Wasserqualität, neuer mikrobiologischer und molekularbiologischer Methoden, der Wirksamkeitsprüfung physikalischer und chemischer Aufbereitungsmethoden sowie numerischer Modelle zur Abschätzung des Infektions- und Krankheitsrisikos bei der Wassernutzung. Die gewonnenen Erkenntnisse werden zur Ableitung effektiver und nachhaltiger Managementmaßnahmen zum Schutz der Gesundheit verwendet. Das ICC wurde dank kompetitiver Forschungsförderungsmittel durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) nachhaltig etabliert. Im Jahr 2017 wurde das ICC Water & Health um die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) erweitert. Bildunterschrift: TEM of A. polyphaga co-cultured with HNoV © Dr. Rafik Dey

Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität zeigt, dass Darmviren in Wasseramöben überdauern können – und fordert eine Neubeurteilung der Regeln zur Wassersicherheit.
Krems (Österreich), 18. Dezember 2025 – Wichtige Auslöser viraler Magen-Darm-Erkrankungen können über längere Zeit in freilebenden Amöben überdauern, die in natürlichen und technischen Wassersystemen weit verbreitet sind. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) gemeinsam mit internationalen Partnern. Die Analyse ergab, dass sich Noro- und Adenoviren in verschiedenen Entwicklungsstadien der Amöben „verstecken“ können – und danach auch weiterhin infektiös bleiben. Diese Resultate legen nahe, dass freilebende Amöben bisher unterschätzte Reservoirs und Transportvehikel für Magen-Darm-Viren sein können. Das könnte erklären, warum bestimmte Viren in manchen Wassersystemen länger nachweisbar sind als erwartet – und eine verfeinerte Risikobewertungen und Ableitung von Managementmaßnahmen bei der Nutzung von Wasserressourcen rechtfertigen.

Allergieforschung: Umwelt und Klima beeinflussen regionale Muster allergischer Sensibilisierung

Karl Landsteiner Privatuniversität koordiniert Studie in fünf Städten, die die Wirkung von Umwelt- und Klimabedingungen auf Allergiesensibilisierung untersucht.
Krems (Österreich), 11. Dezember 2025 – Allergische Sensibilisierung folgt ausgeprägten regionalen Mustern, die sich mit molekularer IgE-Diagnostik im Detail sichtbar machen lassen. Ein internationales Forschungsteam hat beide Aspekte nun in einer bevölkerungsbasierten Studie mit 1.000 Erwachsenen aus fünf Städten verschiedener Klimazonen in der Türkei aufgezeigt. Mithilfe hochauflösender molekularer Allergiediagnostik identifizierte das Team charakteristische regionale Unterschiede in der Immunreaktion auf Allergene, indem IgE-Reaktivitätsmuster bestimmt wurden. Federführend beteiligt waren Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) und der Medizinischen Universität Wien, die ein Diagnosetool (Allergen-Microarray) beisteuerten, mit dem sich mehr als 100 definierte Moleküle gleichzeitig identifizieren lassen. Über die konkreten Ergebnisse für die Türkei hinaus zeigt die Studie, wie sich molekulare Allergiediagnostik in bevölkerungsbezogene Kohorten integrieren lässt, um regionale Muster allergischer Sensibilisierung zu charakterisieren und Diagnose, Risikobewertung und Präventionsstrategien besser an die jeweilige Umgebung anzupassen.

Arzneimittelknappheit: Forschungsergebnisse zeigen Ursachen und Lösungsansätze auf

Foto © PMU / Paulina Mittermeier

Studie an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) durchgeführt.
Salzburg (OTS) – Lieferengpässe bei Medikamenten führten in den vergangenen Jahren vermehrt zu Herausforderungen in der Versorgung von Patient*innen: In Österreich sind laut aktuellen Untersuchungen rund 30 Prozent der Patient*innenkontakte von Arzneimittelknappheit betroffen. Dadurch sind die Gesundheitsdienstleister*innen stark gefordert, die pharmazeutische Grundversorgung ihrer Patient*innen trotz der Engpässe zu gewährleisten. Klinische Studien dazu gibt es allerdings nur wenige. Diese Forschungslücke füllt eine Untersuchung der Forschungsgruppe Pharmakotherapie und translationale Forschung an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU): Sie ist eine der ersten, die sich gezielt mit den klinischen Auswirkungen und Belastungen durch Arzneimittelengpässe in Europa mit Fokus auf Österreich befasst.

Asthma-Chip identifiziert bei 70% der betroffenen zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten

Foto © Dragana Gordic - stock.adobe.com Bildbeschreibung: In the LEAD cohort, micro-arrayed asthma allergens identified IgE-sensitized adult asthma patients. Compared to non-IgE-sensitized patients, they had better lung function, took less ICS and had lower eosinophils. IgE-sensitized patients were sensitized to a handful of respiratory allergen sources and may benefit from allergen-specific forms of treatment such as AIT. Abbreviations: LEAD cohort, Lung, hEart, sociAl, body cohort; ICS, inhaled corticosteroid; AIT, allergen-specific immunotherapy

Studie der KL Krems und der MedUni Wien zeigt: Asthma hat meistens allergische Ursachen und ist somit gezielt und kosteneffizient immuntherapeutisch behandelbar.
Krems (Österreich), 1. September 2025 – Ein einfacher Bluttest könnte Asthma künftig nicht nur gezielter und wirksamer, sondern auch kostenschonender therapierbar machen. Forschende der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) und der Medizinischen Universität Wien (MedUni Wien) haben einen molekularen Allergie-Chip entwickelt, der allergisches Asthma zuverlässig identifiziert. Eingesetzt bei Teilnehmenden der LEAD-Studie zeigte sich: Über 70  Prozent der Personen mit Asthma waren gegen bestimmte inhalative Allergene sensibilisiert. Für diese Patientengruppe steht mit der allergenspezifischen Immuntherapie (AIT) eine bewährte, ursächliche und leistbare Behandlungsoption bereit. Die Ergebnisse eröffnen damit neue Wege für personalisierte Asthmatherapien – jenseits bloßer Symptombehandlung.

PMU: Erfolgreiche Therapie mit Zellen aus Nabelschnur

PMU Campus Innenhof_c_PMU_Patrick Daxenbichler

Die Paracelsus-Medizinische-Privatuniversität (PMU) meldet einen bedeutenden Fortschritt in der biomedizinischen Forschung: Eine neuartige Therapie mit Zellen aus einer Nabelschnur hat bei einer Operation deutliche Erfolge erzielt. Zelltherapien werden unter anderem dazu eingesetzt, Gewebe zu reparieren, zu ersetzen oder zu unterstützen.

DPU erhält Forschungsförderung für personalisierte Medizin und Diagnostik

Foto: EU-Logo © EU

Die Danube Private University konnte sich mehr als eine Million Euro an Fördermitteln für drei zukunftsweisende Forschungsprojekte sichern.
Wiener Neustadt – Die Danube Private University (DPU) startet drei neue Forschungsprojekte, die sich mit topaktuellen medizinischen Fragestellungen befassen. Gefördert werden die Vorhaben mit über 1,2 Million Euro durch den EU-Strukturfonds IBW/EFRE sowie den Wirtschafts- und Tourismusfonds des Landes Niederösterreich. Die Projekte leisten einen bedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung der personalisierten Medizin, Infektionsdiagnostik und Mikrobiomforschung.

Musik gegen Einsamkeit: Psychologin der UMIT TIROL erforscht emotionale Wirkung von Musik auf soziale Ausgrenzung

Antonia Eberharter © Umit Tirol

Musik tröstet, verbindet – und könnte sogar gegen die Folgen sozialer Ausgrenzung helfen. Daran arbeitet die Psychologin Univ.-Ass. Antonia Eberharter, MSc. am Institut für Psychologie an der Privatuniversität UMIT TIROL. In ihrer Dissertation untersucht sie, wie Musik emotionale Reaktionen nach sozialer Exklusion beeinflusst – also Gefühle wie Einsamkeit, Traurigkeit oder Wut, wenn Menschen gezielt ausgegrenzt werden. Ihre Forschung wird durch das Land Tirol über die Tiroler Nachwuchswissenschaftler*innenförderung (TNF) unterstützt.

ÖPUK weist unqualifizierte Aburteilungen von Forschungsprojekten zurück

Foto: ÖPUK-Logo © ÖPUK

Wien (OTS) – Die desavouierenden Äußerungen des ÖVP-Wissenschaftssprechers Taschner zur Forschungsfinanzierung durch den FWF an der Musik- und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) sind ein alarmierendes Zeichen von Populismus und Wissenschaftsfeindlichkeit und strikt abzulehnen.

KinderUni an der KU Linz: Glaube und Leben im Mittelalter

KinderUni 2025 KU Linz © KU Linz / Hermine Eder

Einblicke in die Welt der Wissenschaft und Forschung bot die KinderUni OÖ, die von 7. bis 10. Juli 2025 an unterschiedlichen Standorten in Linz stattfand. Die Katholische Privat-Universität Linz war mit dabei: Unter dem Titel „Zeitreise ins Mittelalter“ begab sich Religionspädagogin Anna Bachofner-Mayr mit Kindern im Alter zwischen neun und zwölf Jahren auf Entdeckungsreise in historische Lebens- und Glaubenswelten.

Insgesamt sieben Universitäten und Hochschulen sowie über 30 weitere Forschungs- und Bildungseinrichtungen sorgten im Rahmen der KinderUni Linz für Lernlust pur. Die Themenpalette reichte von Naturwissenschaften, Technik, Medizin, Kunst, Medien und Gesellschaft. Im Seminar von Anna Bachofner-Mayr, Universitätslektorin am Institut für Katechetik, Religionspädagogik und Pädagogik der KU Linz, wurden die Teilnehmer:innen im Alter zwischen neun und zwölf Jahren auf eine Reise in eine mit dem Begriff „Mittelalter“ umrissene Vergangenheit mitgenommen. Dort hatten sie nicht nur die Möglichkeit, eine Familie in ihrem Stadthaus zu besuchen oder einer Messe beizuwohnen, sondern auch Fragen an einen Ritter zu stellen.

Forschungsleistungen im Rampenlicht: PMU verleiht Wissenschaftspreise 2025

Fotocollage: v.l.n.r. Vizerektorin Barbara Kofler mit Dr.in Elke Boxhammer, Univ.-Prof Dr. Bernhard Wernly, Mag.a. Kristen Kopp und Dr. Constantin Hecker © PMU/Wildbild

Wer als Researcher of the Year 2025 und Rising Scientist ausgezeichnet wurde.
Salzburg/Nürnberg (OTS) – Mit der Vergabe der „Research & Innovation Awards“ würdigt die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) herausragende wissenschaftliche Leistungen ihrer Forscher*innen an den Standorten Salzburg und Nürnberg. Parallel dazu wurde der jährliche Wissenschaftsbericht veröffentlicht.
Am vergangenen Freitag fand am PMU-Campus (Standort Salzburg) zum 16. Mal das Science Get Together statt – der Rahmen für die Verleihung der Research and Innovation Awards (PMU-RIA). Das Event für wissenschaftlichen Austausch und Vernetzung, das abwechselnd in Salzburg und Nürnberg stattfindet, bot den Wissenschaftler*innen eine Bühne für die Präsentation von ihren spannenden Forschungsprojekten – rund 350 interessierte Gäste aus Forschung, Lehre und Praxis der PMU und vom Uniklinikum Salzburg/Klinikum Nürnberg sowie den wissenschaftlichen Kooperationspartnern (Paris Lodron Universität Salzburg, Salzburg Research, Innovation Salzburg, FH Salzburg) nahmen an der Veranstaltung teil. Das Treffen war auch im Sinne der Life Science Strategie des Landes Salzburg ein wichtiges Event.

Privatuniversität UMIIT TIROL: Forschung im Dienst der Gesundheit

Umit Tirol Gebäude © UMIT Tirol

Modellierung „Made in Tirol“ hilft Entscheidungsträgen im europäischen Gesundheitssystem fundierte und nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen. Hall in Tirol (OTS) – Das Institut für Public Health, Medical Decision Making und Health Technology Assessment (HTA) der Privatuniversität UMIT TIROL ist aktuell Partner in zehn EU-Forschungsprojekten – ein Beleg für die starke internationale Vernetzung und wissenschaftliche Exzellenz des UMIT TIROL-Teams rund um den Leiter des Institutes, Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert. Damit zählt es zu den aktivsten Public Health-Forschungseinrichtungen Europas.

Österreichische Privatuniversitäten solidarisch mit Harvard

ÖPUK-Logo © ÖPUK

ÖPUK fordert Freiheit der Forschung und des internationalen Austausches für Universitäten in den USA.
Wien/Salzburg/Linz/St.Pölten/Krems/Klagenfurt/Hall/Seekirchen (OTS) — Die Österreichische Privatuniversitätenkonferenz (ÖPUK) verfolgt mit großer Sorge die jüngsten Entwicklungen in den Vereinigten Staaten, insbesondere die Entscheidung der US-Administration, der Harvard University als Privatuniversität die Aufnahme internationaler Studierender zu untersagen und ihre Zertifizierung für das Studenten- und Austauschprogramm mit sofortiger Wirkung zu widerrufen. Diese Maßnahme steht im Widerspruch zu den Grundwerten freier Bildung, internationaler wissenschaftlicher Kooperation und interkultureller Verständigung. Internationale Studierende sind ein unverzichtbarer Teil akademischer Gemeinschaften – sie fördern nicht nur die Exzellenz in Lehre und Forschung, sondern tragen zur sozialen, kulturellen und intellektuellen Vielfalt bei.

Höhere Strahlendosis bei Lungenkrebs sicher und vielversprechend

Foto © Universitätsklinikum Krems

Eine Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften zeigt: intensivere Strahlentherapie bei Lungenkrebs erhöht nicht das Risiko entzündlicher Reaktionen – verbessert aber möglicherweise die Überlebenschancen.

Krems, 13. Mai 2025. Höhere Strahlendosen bei Standardbehandlungen des nicht-operablen Lungenkrebses können mit einer Immuntherapie kombiniert werden, ohne dass das Risiko für schwerwiegende Entzündungen des Lungengewebes (Pneumonitis) ansteigt. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems). Betroffene, die vor der Gabe des Immun-Checkpoint-Inhibitors Durvalumab eine Strahlendosis von 70 Gy erhielten – also mehr als im Standardprotokoll vorgesehen – litten nicht häufiger an einer Pneumonitis als bei Behandlungen mit geringerer Strahlendosis. Gleichzeitig zeigte sich aber eine signifikante Verbesserung des Gesamtüberlebens. Die Studie basiert auf retrospektiv ausgewerteten Daten von knapp 40 Patientinnen und Patienten und legt nahe, dass eine intensivere Strahlentherapie in bestimmten Fällen Vorteile bei gleicher Sicherheit bringt.

Wie Patient*innenportale wirklich wirken: UMIT TIROL-Forscherin entwickelt neues Modell zur Bewertung digitaler Gesundheitsplattformen

Foto: Michelle Bindel © UMIT-Tirol

Elektronische Krankenakten, E-Rezepte, Terminvereinbarungen per App: Die Digitalisierung verändert das Gesundheitswesen grundlegend. Ein zentrales Element dabei sind sogenannte Patient*innenportale – webbasierte Plattformen, über die Nutzer*innen auf ihre Gesundheitsdaten zugreifen und mit Ärzt*innen kommunizieren können. Doch wie wirksam sind diese Portale tatsächlich? Genau das untersucht Michelle Bindel, MSc., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Informatik der Privatuniversität UMIT TIROL, in ihrer Dissertation. Bindel wird dabei vom Land Tirol über die Nachwuchswissenschaftlerinnenförderung (TNF) unterstützt.

Musikalische Zeitreise: Joseph Haydn Privathochschule setzt auf Forschung und Tradition

Forschungsauftrag für die JHP: GF Franz Steindl, Beatrix Darmstädter, Rektor Gerhard Krammer und LR Daniela Winkler. © JHP

Am Dienstag, dem 29. April 2025 um 17:30 Uhr startet mit Scientific Duettos #1 in der Joseph Haydn Privathochschule die neue Gesprächsreihe „Wissenschaftliche Dialoge“. Der erste Abend dieser Vortragsreihe bietet eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert, speziell in die damalige Musikwelt von Wien und Dresden.

Geschäftsführer Franz Steindl und Rektor Gerhard Krammer sehen in dem neuen Format eine gute Möglichkeit, die JHP international zu positionieren: „Wir haben einen Forschungsauftrag, dem wir gerne nachkommen. Ziele der Vortragsreihe sind, die JHP als qualitätsgesicherten Standort musikwissenschaftlicher Debatten zu etablieren, durch Interdisziplinarität und Internationalität einen möglichst großen Publikumskreis an die JHP zu binden und für die Aktivitäten der JHP zu interessieren“. Das Publikum hat dabei die Möglichkeit, aktuelle Forschungsprojekte und akademische Standpunkte – verständlich vorgestellt – kennenzulernen und nachzufragen.

Gesundheits-Apps verfehlen den Bedarf: Nur Wenige zielen auf Herzkrankheiten ab

Foto © Keerthi Dubbala

Eine neue Studie unter der Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften zeigt am Beispiel Indiens große blinde Flecken in der digitalen Gesundheitslandschaft auf.

Krems, Österreich, 15. April 2025. Smartphones revolutionieren die Gesundheitsversorgung – doch bei Herzkrankheiten hinken digitale Lösungen noch hinterher. Eine aktuelle Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) hat diese digitale Versorgungslücke am Beispiel Indiens umfassend untersucht. Obwohl Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit über 28 Prozent aller Todesfälle dort die häufigste Todesursache sind, widmet sich nur ein Bruchteil der über 200.000 in Indien verfügbaren Gesundheits-Apps diesem zentralen Problem. Die Studie umfasste eine detaillierte Analyse von App-Store-Daten aus den Apple- und Google-Stores. Dabei wurden modernste Methoden der natürlichen Sprachverarbeitung und Clustering-Techniken eingesetzt. Es zeigte sich, dass nur sehr wenige Gesundheits-Apps Inhalte in einer der zahlreichen indischen Regionalsprachen anbieten – und damit für große Teile der Bevölkerung unzugänglich bleiben. Unter den im englischsprachigen Angebot identifizierten Apps mit Bezug zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind zwar die meisten kostenlos, sie werden jedoch selten bewertet oder kommentiert – ein Hinweis auf ihre begrenzte Nutzung. Die Studie zeigt eindrücklich, wie sehr Anspruch und Realität digitaler Gesundheitsangebote auseinanderklaffen und wie dringend mobile Technologien gezielter auf die Bedürfnisse der öffentlichen Gesundheit in ressourcenschwachen Regionen ausgerichtet werden müssen.

Musikalische Zeitreise: Joseph Haydn Privathochschule setzt auf Forschung und Tradition

Forschungsauftrag für die JHP: GF Franz Steindl, Beatrix Darmstädter, Rektor Gerhard Krammer und LR Daniela Winkler. © JHP

Am Dienstag, dem 29. April 2025 um 17:30 Uhr startet mit Scientific Duettos #1 in der Joseph Haydn Privathochschule die neue Gesprächsreihe „Wissenschaftliche Dialoge“. Der erste Abend dieser Vortragsreihe bietet eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert, speziell in die damalige Musikwelt von Wien und Dresden.

Geschäftsführer Franz Steindl und Rektor Gerhard Krammer sehen in dem neuen Format eine gute Möglichkeit, die JHP international zu positionieren: „Wir haben einen Forschungsauftrag, dem wir gerne nachkommen. Ziele der Vortragsreihe sind, die JHP als qualitätsgesicherten Standort musikwissenschaftlicher Debatten zu etablieren, durch Interdisziplinarität und Internationalität einen möglichst großen Publikumskreis an die JHP zu binden und für die Aktivitäten der JHP zu interessieren“. Das Publikum hat dabei die Möglichkeit, aktuelle Forschungsprojekte und akademische Standpunkte – verständlich vorgestellt – kennenzulernen und nachzufragen.

Muster von Antibiotikaresistenzen variieren stark zwischen verschiedenen Flüssen

Antibiotikaresistenz in Flussen überraschende Unterschiede entdeckt © Sanhanat / AdobeStock

Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen in verschiedenen Flusssystemen erstmals verglichen. Harmonisiertes Studiendesign der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und des ICC Water & Health legt Grundlage.

Krems (Österreich), 19. März 2025: Eine aktuelle Studie liefert wichtige Erkenntnisse über die Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen (ABR) in unterschiedlichen Flusssystemen. Die Studie, die von Forscherinnen und Forschern der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) und Partnerorganisationen durchgeführt wurde, verwendet eine umfassende, harmonisierte Methodik, die erstmals für den Vergleich zwischen verschiedenen Flüssen herangezogen wurde. Durch die Analyse von Proben aus vier niederösterreichischen Flüssen zu verschiedenen Jahreszeiten konnten so Resistenzentwicklungen mit einer bisher unerreichten statistischen Sicherheit verglichen werden. Gleichzeitig gelang auch erstmals die Ermittlung einer Basislinie für die ABR-Verschmutzung niederösterreichischer Flüsse. Die Ergebnisse belegen, dass fäkale Verschmutzungen des Menschen ein Hauptfaktor für die Verbreitung von Resistenzgenen in der aquatischen Umgebung sind, deren Art und Ausmaß jedoch – trotz generell geringer Belastung in den untersuchten Flüssen – stark zwischen Flüssen variieren. Das zeigt die Notwendigkeit für gezielte Kontrollen auf, für die die Arbeit der KL Krems nun eine wichtige methodische Grundlage liefert.

Joseph Haydn Privathochschule erforscht die burgenländische Musikgeschichte

BU: Mag.a Danijela Ilic, Abteilungsleiterin der Abteilung 7 - Bildung, Kultur und Wissenschaft, Thomas Monetti, Präsident Komponisten und Interpreten im Burgenland, Claudia Priber, Geschäftsführerin der Kulturbetriebe Burgenland, Werner Herics, Landesdirektor ORF Burgenland, Doz.in (privH) PD Mag. Dr. Beatrix Darmstädter, MAS, Joseph Haydn Privathochschule, Christian Kolonovits, Komponist, Gerhard Krammer, Rektor Joseph Haydn Privathochschule, Franz Steindl, GF Joseph Haydn Privathochschule Foto © Landesmedienservice

Neuer Fokus in Forschung: JHP sammelt und bearbeitet Nach- und Vorlässe burgenländischer Musikerinnen und Musiker

Das Burgenland hat eine bemerkenswerte Musikgeschichte. Von der klassischen Musik des 18. Jahrhunderts über die traditionelle Volksmusik bis hin zur modernen Crossover-Musik hat das Burgenland viele herausragende Komponist:innen und Musiker:innen hervorgebracht. An der Joseph Haydn Privathochschule Burgenland wird dieses musikalische Erbe nun wissenschaftlich aufgearbeitet, die Sammlung in Bezug auf die burgenländische Musikkultur soll weiter ausgeweitet und für die Nachwelt erhalten werden. So wurde vor kurzem der musikalische Nachlass von Peter Zauner, dem Komponisten der burgenländischen Landeshymne vom burgenländischen Landesarchiv an die JHP zur Forschung übergeben.

Größe der Aortenklappe bestimmt Ausmaß der Klappenverkalkung bei schwerer Aortenstenose

Herzklappe: Größe nicht Geschlecht entscheidend für Verkalkung © Klaus Ranger

Neue Forschungsergebnisse der KL Krems hinterfragen bestehende Diagnosestandards der Aortenstenose und liefern neue Einblicke in geschlechtsunabhängige Verkalkungsmuster.

Krems, Österreich – (12. März 2025) – Eine aktuelle Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) zeigt, dass die Größe der Aortenklappe maßgeblich das Ausmaß der Klappenverkalkung bei schwerer Aortenstenose (AS) beeinflusst. Diese Erkenntnis stellt bisherige diagnostische Kriterien infrage, die sich stark an geschlechtsspezifischen Schwellenwerten orientieren.

Kombination bewährter Medikamente bietet neue Chancen bei akuter myeloischer Leukämie

Leukämie – Malariamittel hat therapeutisches Potenzial © Stefanie Weiss

Malariamittel wirkt gemeinsam mit Krebstherapeutikum gegen Leukämie. Studie der KL Krems deckt synergistische Wirkung auf.

Krems (Österreich), 5. März 2025: Die kombinierte Anwendung zweier bekannter Wirkstoffe kann leukämische Zellen bekämpfen und ihre Verbreitung eindämmen. Das zeigt eine Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems), die aktuell im Fachjournal Cancer Letters veröffentlicht wurde. Die Forschenden fanden in Experimenten heraus, dass ein etabliertes Malariamittel in Kombination mit einem bewährten Krebsmedikament die Aktivität eines bestimmten Transkriptionsfaktors beeinflusst und so das Wachstum und die Verbreitung der Leukämiezellen hemmt. Durch die Kombination der Medikamente konnten nicht nur die Leukämiezellen abgetötet werden, sondern auch deren Einwanderung ins Knochenmark, deutlich reduziert werden.

Internationale Konferenz gibt Einblicke in die Produktion Populärer Musik zwischen 1930-1950

ABPU_PopPrints © Irina-Sucker

Das von den Universitäten Greifswald, Salzburg und der Bruckner Universität durchgeführte Forschungsprojekt „PopPrints“ untersucht die populäre Musikproduktion in Deutschland und Österreich der 1930er bis 1950er Jahre. Eine internationale Konferenz von 20.-22. März 2025 an der Bruckner Universität bietet erste Einblicke in die Forschungsarbeit und erweitert den internen Fachdiskurs.

ÖPUK gratuliert Wissenschaftsministerin

Foto: ÖPUK-Logo © ÖPUK

Zur Angelobung der Ministerin für Wissenschaft und Forschung sehen die Privatuniversitäten und -hochschulen einer Stärkung des Bildungsstandortes entgegen.

Wien/St.Pölten/Salzburg/Linz/Krems/Eisenstadt/Seeburg/Hall/Feldkirch (OTS) – Im Namen der 19 österreichischen Privatuniversitäten und -hochschulen gratuliert die Österreichische Privatuniversitätenkonferenz Eva-Maria Holzleitner zur Angelobung.

SYMPOSIUM PROIMPRO: LECTURES & PERFORMANCES RUND UMS IMPROVISIEREN

ABPU_ProImPro_Kenji © Krysta Brayer

Beim vom Institut für Jazz und Improvisierte Musik initiierten Symposium ProImPro von 18. März bis 20. März dreht sich alles um die Natur der Improvisation im allerweitesten Sinne. Das Symposium ist die jährliche Präsentationsplattform des Langzeit-Forschungsprojekts „IM PULS“.  

Die Improvisation, das Agieren, Reagieren und Kreieren aus dem Stegreif ohne Vorbereitung, gilt als eines der markanten Merkmale des Jazz. Das Symposium ProImPro, das jährlich im Rahmen des mehrjährigen Forschungsprojekts „IM PULS“ veranstaltet wird, widmet sich mit Lectures und Performances der Bedeutung der Improvisation in künstlerischen Prozessen. Unter Beteiligung von Dozent*innen des Instituts sind „IM PULS“ und ProImPro auch wichtige Plattformen universell-universitärer Vernetzung und Kooperation und beleuchten die persönlichen, künstlerisch-wissenschaftlichen Erfahrungen aller Beteiligten in ihrer mehrjährigen Forschung.

Autismus: Neues zur Rolle von Mutationen im Nervensystem

Bildunterschrift: Beispielbild von fluoreszenzgefärbten kultivierten Hippocampus-Neuronen. Synaptische Proteine sind blau (präsynaptischer vesikulärer Glutamattransporter Typ 1) und rot (postsynaptische GABA-A-Rezeptoren) gefärbt. Axone sind grün markiert (GFP, grün fluoreszierendes Protein) und zeigen, wo sich Synapsen entlang postsynaptischer Strukturen von Nevernzellen bilden. Maßstabsleiste: 10 µm. (Copyright Sabrin Haddad und Gerald Obermair)

Forschende an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften zeigen den Einfluss von Mutationen der α2δ Proteine auf die Entwicklung des Nervensystems.

Krems, Österreich, 29. Januar 2025 – In einer aktuellen Studie über Mutationen in Proteinen des Nervensystems, die mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) assoziiert sind (α2δ-1 und α2δ-3), konnte gezeigt werden, wie diese die Funktion des Nervensystems beeinflussen. Die Mutationen reduzieren sowohl die Expression der Proteine in den Zellmembranen als auch deren Lokalisation in Synapsen. Auf die Aktivität von Kalziumkanälen oder die transsynaptischen Signalwege haben sie hingegen keinen Einfluss. Die im Rahmen des Forschungsschwerpunkts „Mental Health and Neuroscience“ an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) durchgeführte Studie zeigt, dass kleine Veränderungen von Proteinfunktionen die Bildung von Synapsen und das Nervensystem beeinflussen könnten. Die Ergebnisse unterstreichen auch den Bedarf an neuen experimentellen Werkzeugen und könnten neue Ansatzpunkte für die gezielte Behandlung von ASS liefern.

Neue Fortschritte in der Kohlenstoffionen-Therapie bei schwer behandelbaren großen Tumoren

Foto © Adobe Stock/Sebastian Kaulitzki

Bahnbrechende Erkenntnisse zur Optimierung der Behandlung von ausgedehnten Sakralchordomen. Forschende des MedAustron Ionentherapiezentrums und der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften verbessern Methoden zur Energiedeposition im Tumorgewebe.
Krems (Austria), 11. Dezember, 2024 – Ein Wissenschaftsteam hat einen neuartigen Ansatz zur Verbesserung der Behandlung von großen Tumoren im Kreuzbeinbereich (Sakralchordomen) mittels Kohlenstoffionen-Therapie vorgestellt. Dieser Ansatz konzentriert sich auf die Optimierung des „dosisgemittelten linearen Energietransfers“ (LETd), eines entscheidenden Parameters in der Strahlentherapie, der die Therapieeffektivität bei schwierig behandelbaren Tumoren direkt beeinflusst. Die Resultate der Studie wurden aktuell in der Fachzeitschrift Medical Physics veröffentlicht und könnten die Behandlungsergebnisse für die von diesen aggressiven und resistenten Krebsarten Betroffenen erheblich verbessern.

Digitales Kulturerbe: KU Linz erschließt Sammlung Franziska Jägerstätter.

Franziska Jägerstätter © KU Linz / FFJI

Um die zentrale Rolle von Franziska Jägerstätter, der Frau des Kriegsdienstverweigerers aus Gewissensgründen Franz Jägerstätter, entsprechend zu dokumentieren und zu würdigen, widmete sich das Franz und Franziska Jägerstätter Institut (FFJI) der Katholischen Privat-Universität Linz der Erschließung der privaten Sammlung von Franziska Jägerstätter (1913–2013). Diese bietet einzigartige Einblicke in das Lebensumfeld und die Wirkungsgeschichte von Franz und Franziska Jägerstätter, sie zeugt von der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Wehrdienstverweigerung in Österreich und international und dokumentiert die Entstehung und Veränderung wichtiger Gedenkstätten, die heute einen fixen Platz in der (ober)österreichischen Kulturlandschaft haben.

Studie findet Zusammenhang zwischen seltener Mutation und schwerer neurologischer Störung

Representative image of an immunofluorescently labled cultured hippocampal neurons. The red label shows the homologously expressed α2δ-2 proteins and the blue label shows presynaptic terminals (synapsin). Scale bar: 10 µm. (Copyright Sabrin Haddad and Gerald Obermair)

Forschung an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften bringt neue Erkenntnisse zur Vernetzung und Entwicklung von Hirnzellen.
Krems (Österreich), 20. November 2024. Ein Forschungsteam der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) hat die komplexen Auswirkungen einer seltenen genetischen Mutation auf die Kommunikation zwischen Nervenzellen untersucht. Dabei konnten wertvolle Einblicke in die Ursachen von entwicklungsbedingten und epileptischen Enzephalopathien (DEE, developmental and epileptic encephalopathies) gewonnen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass eine spezielle Mutation in einer regulatorischen Untereinheit eines Kalziumkanals den Kalziumtransport und die Vernetzung von Nervenzellen beeinträchtigt. Dies erweitert das Verständnis über die Entstehung neurologischer Entwicklungsstörungen. Die Studienergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Journal of Neurochemistry“ veröffentlicht.

Klingende Vielfalt in Kärnten: Neues GMPU-Projekt erkundet den Mikrokosmos der Musikkulturen im Land

Karen Asatrian © Daniel Waschnig und Eckehard Pistrick © GMPU

Wie klingt Vielfalt in Kärnten? Dieser Frage geht ein neues Projekt der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik (GMPU) nach. In den kommenden vier Jahren wird erstmals versucht, die musikalische Vielfalt im Bundesland Kärnten hörbar zu machen und gleichzeitig zu fördern. Die wissenschaftliche Leitung des Projekts übernimmt Univ. Prof. Dr. Eckehard Pistrick, der seit März 2023 als Professor für Ethnomusikologie an der GMPU forscht. Die künstlerische Leitung liegt bei Prof. Karen Asatrian.

Einblicke in die Forschungslandschaft an der Bruckner Universität

ABPU Forschungslandschaft © Michael-Hierner

Von Musikwissenschaft bis Digital Humanities, von Anton Bruckner, Mathilde Kralik bis Nikolaus Harnoncourt: Am kommenden Mittwoch, 23. Oktober präsentiert das Vizerektorat für Forschung der Bruckner Universität beim ersten Forschungsforum des Wintersemesters aktuelle wissenschaftliche Projekte von Forschenden und Doktorand*innen.

Internationaler und interdisziplinärer Austausch beim Symposium „Thinking with the body – overcoming methodological boundaries“

Symposium “Thinking With The Body – Overcoming Methodological Boundaries“

Wie können wir unseren Körper als Wissensquelle nutzen? Was bedeutet „Embodiment“ in der klassischen Musik und wie lässt sich dieses darstellen? Diesen Fragen widmet sich das derzeit größte, an der Bruckner Universität angesiedelte Drittmittelprojekt „Embodying Expression, Gender, Charisma – Breaking Boundaries of Classical Instrumental Practices (EmEGC, FWF-AR 749- G)“. Ein vom EmEGC-Forschungsteam und dem Forschungsnetzwerk Implizites Wissen (FORIM) initiiertes Symposium bot internationalem Fachpublikum, darunter zahlreichen Nachwuchswissenschaftler*innen vergangene Woche Impulse zur interdisziplinären Auseinandersetzung mit Embodiment.

Museum Studies – Central European University und Wien Museum gehen neue Wege

Wien (OTS) – Mit einem ersten Get-Together im Wien Museum startet heute das neue, englischsprachige Ausbildungsprogramm in „Museum Studies“ für acht Studierende aus sieben Ländern. In den nächsten zwei Jahren werden sie sich einem interdisziplinären Geschichtsstudium widmen, ihr Wissen über das Museumswesen vertiefen und die praktischen Seiten des vielfältigen Arbeitsspektrums von Museumsprofis erlernen. Ziel ist es, sie mit allen Aspekten des Museumsbetriebs vertraut zu machen – von der Konzeption und Kuratierung von Ausstellungen bis zu deren Vermittlung und Vermarktung.

Wen die Privatuniversitäten bedrohen

Ein Faktencheck zu den Aussagen der öffentlichen Universitiäten. Privatuniversitäten sind integraler Bestandteil des Hochschulsystems, in Österreich und international, generieren eine wesentliche Wertschöpfung am Standort Österreich, schaffen Arbeitsplätze, leisten signifikante Forschung in allen Disziplinen und unterliegen strengen Qualitätskontrollen. Aktuell werden sie von den öffentlichen Universitäten unter Beschuss genommen.

Klares Bekenntnis zur Forschung: Bruckner Universität modernisiert Wissenschaftsstrukturen nach internationalem Vorbild

ABPU Haupteingang copyright Simon Bauer

Als weiteren Meilenstein in ihrer 20-jährigen Universitätswerdung setzt die Bruckner Universität wesentliche Akzente zur Steigerung ihrer Forschungseffizienz und somit akademischen Exzellenz. Adaptionen im Bezeichnungskanon wissenschaftlicher wie künstlerischer Positionen, die Verankerung der Doktoratsprogramme in der Satzung sowie Neuerungen bei der Abwicklung von Forschungsprojekten verbessern die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Zudem signalisieren all diese Neuerungen den fortwährenden Weg hin zu einer Universität mit gesellschaftspolitischer Relevanz.

Drei Hochschulen unter einem Dach: Erweiterung am Campus Krems feierlich eröffnet

Eröffneten den Neubau am Campus Krems (v.l.n.r.): Rektor der Universität für Weiterbildung Krems Friedrich Faulhammer, IMC Fachhochschule-Geschäftsführerin Ulrike Prommer, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Rektor der Karl Landsteiner Privatuniversität Rudolf Mallinger. Foto © Zsolt Marton

Im Rahmen eines Festaktes wurde am Montag, 3. Juni 2024, die Erweiterung des Campus Krems von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf im Beisein der drei Nutzer:innen Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems), Universität für Weiterbildung Krems (UWK) und IMC FH Krems (IMC Krems) sowie zahlreichen Ehrengästen feierlich eröffnet.

Neue Rolle des Tumorsuppressors STAT3β bei Leukämie entdeckt

Neue Rolle des Tumorsuppressors STAT3β bei Leukamie entdeckt

Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften zeigt Wirkung von STAT3β auf Interferon-Aktivität. Optimierte Prognose über Krankheitsverlauf möglich.

Krems (Österreich), 04. Juni 2024: Das Protein STAT3β hat positiven Einfluss auf den Verlauf der Akuten Myeloischen Leukämie (AML) und könnte zukünftig als prognostischer Marker dienen. Dies sind die herausragenden Ergebnisse einer onkologischen Studie an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems). In der jetzt in Cell Death & Disease publizierten Arbeit gelang es einem internationalen Team, den bislang unbekannten Effekt des Proteins auf Interferon-abhängige Signalwege festzustellen. Die Ergebnisse der Studie deuten an, dass Kenntnisse über die Menge an STAT3β helfen könnten, differenziertere Aussagen über den Verlauf einer AML zu machen.

IMMUN-CHECKPOINT-INHIBITOREN SCHÜTZEN KNOCHEN DURCH FÖRDERUNG DER OSTEOGENESE

Immun-Checkpoint-Inhibitoren-unterstutzen-Knochenbildung_copyright_Dr. Vallet

Pilotstudie an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften zeigt positive Wirkung der Krebsimmuntherapie auf den Knochenumbau.

Krems (Österreich), 22. Mai 2024: Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICIs), die bei Krebserkrankungen oft als Medikamente eingesetzt werden, beeinflussen den Knochenumbau und könnten durch die Förderung der Osteogenese (Knochenneubildung) eine schützende Wirkung auf die Knochen haben. Diese überraschenden Erkenntnisse sind das Ergebnis einer Studie an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems), die nun im Journal for ImmunoTherapy for Cancer veröffentlicht wurde. Bei der Studie handelte es sich um eine umfassende in-vivo-, in-vitro- und ex-vivo-Analyse der Auswirkungen von PD1- oder PD-L1-Inhibitoren auf den Knochenumbau. Die jetzt erzielten Ergebnisse weichen von früheren Forschungsergebnissen ab, die auf einen potenziellen Beitrag der ICIs zur Skelettmorbidität hinweisen, was für Betroffene mit fortgeschrittenem Krebs ein großes Problem darstellt.

FORTSCHRITT FÜR DIE PERSONALISIERTE THERAPIE VON HIRNTUMOREN

KI identifizierte Mutationen in Gliomen_copyright_Andreas-Stadlbauer

Krems (Österreich), 16. Mai 2024: Machine Learning (ML)-Methoden können Mutationen in Gliomen – primären Hirntumoren – rasch und akkurat diagnostizieren. Das zeigt eine aktuelle Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems). In dieser wurden Daten von physio-metabolischen Magnetresonanz-Bildern zur Identifikation von Mutationen eines Stoffwechselgens mittels ML ausgewertet. Mutationen dieses Gens beeinflussen den Krankheitsverlauf maßgeblich, und eine frühe Diagnose ist für die Behandlung wichtig. Die Studie zeigt auch, dass dem klinischen Routineeinsatz der Methode aktuell jedoch noch uneinheitliche Standards bei der Gewinnung physio-metabolischer Magnetresonanz-Bilder entgegenstehen.

ANTIBIOTIKARESISTENZEN ENTLANG DER GESAMTEN DONAU: WISSENSCHAFTSTEAM IDENTIFIZIERT BIOFILM IM FLUSS ALS MÖGLICHES RESERVOIR FÜR RESISTENZEN

Antibiotic-resistant-bacteria-inside-a-biofilm_3D-illustration_copyright_Adobe-StockDr_Microbe

Neue Erkenntnisse zu Antibiotikaresistenzen (ABR) und fäkaler Verschmutzung im gesamten Flusslauf der Donau publiziert. Forschende der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und dem ICC Water & Health* federführend.

Krems (Österreich), 08. Mai 2024: Zwei neue, wissenschaftliche Studien zum Verständnis der Verbreitung von Antibiotikaresistenzen (ABR, Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika) entlang der Donau lassen mit wichtigen Kernaussagen aufhorchen: Für den Eintrag von antibiotikaresistenten Bakterien aus klinischen Einrichtungen und Abwässern könnten die im Fluss vorhandenen Biofilme bessere Indikatoren sein als das Wasser selbst. Weiters wurde durch ein neues Konzept an Untersuchungen – die Kombination molekulargenetischer Methoden zur Bestimmung der ABR mit moderner Diagnostik für fäkale Verunreinigung und wichtigen Umwelt- und chemischen Parametern – gezeigt, dass die humane fäkale Verschmutzung über den gesamten Flusslauf der Donau die Hauptquelle für ABR ist. Mit dem neuen Konzept können die raumzeitlichen Dynamiken von ABR in Flüssen erfasst, Hotspots identifiziert und die Haupttreiber der ABR bestimmt werden.

Neues Forschungsportal bietet spannende Einblicke in Forschungslandschaft der PMU und ihrer Kliniken

PMU PURE Forschungsinformationssystem

Mit der Live-Schaltung des PMU-Forschungsportals (https://pure.pmu.ac.at/de/) hat die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) ihr neues Forschungsinformationssystem PURE erfolgreich implementiert. Das neue System entspricht den international geforderten Standards von Universitäten an wissenschaftliche Datensammlung und -verarbeitung und löst die bisherige Forschungsdatenbank PMU-SQUID ab.

REVOLUTION DER WASSERQUALITÄTSANALYSE: MIT DNA/RNA-DIAGNOSTIK INS 21. JH.

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Krems (Österreich), 19. März 2024: Eine globale Auswertung von über 1.100 Publikationen der letzten 30 Jahre belegt den erfolgreichen Einsatz von DNA/RNA-Analytik zur Realisierung wissenschaftlicher Studien über hygienische Wasserqualität und -sicherheit anhand mikrobiologischer Fäkalindikatoren und intestinaler Krankheitserreger. Dementsprechend definiert das internationale Team der umfangreichen Metastudie diesen wichtigen Themenbereich als die neue Wissenschaftsdisziplin „Genetic Faecal Pollution Diagnostics (GFPD)“. Diese umfasst Methoden wie DNA/RNA-PCR Analytik und -sequenzierung. Die Bedeutung dieser neuen Disziplin wird auch durch eine derzeit weltweit laufende Umfrage zur Nutzung von GFPD in der täglichen Praxis der Wasserwirtschaft von Behörden, Organisationen und Instituten unterstrichen. Die Ergebnisse dieser beiden Arbeiten werden in den nächsten Monaten auf mehreren internationalen Konferenzen eine zentrale Rolle spielen und helfen, das enorme Potenzial moderner molekulargenetischer Methoden noch mehr in den Dienst der Wasseranalyse und -hygiene zu stellen.

INTERNATIONALES FORSCHUNGSPROJEKT “TOWARDS A UNIFIED MODEL OF MUSICAL FORM: BRIDGING MUSIC THEORY, DIGITAL CORPUS RESEARCH AND COMPUTATION”

ABPU/Markus Neuwirth © Wakolbinger

Wie funktioniert musikalische Formbildung? Kann man einem Computer beibringen, musikalische Formen (wie z.B. Blues, Menuett, Rondo oder Sonate) zu erkennen? Lassen sich damit auch verborgene Gesetzmäßigkeiten bei individuellen Kompositionsstilen festmachen? Ein großes, internationales Forschungsprojekt der ABPU und der ETH Lausanne widmet sich diesen Fragen im Rahmen einer innovativen Synthese von Forschungsdisziplinen.

Deutsch-österreichisches Konsortium erforscht Schlager, Revuen und Operetten im Nationalsozialismus und Austrofaschismus

Popprints_(c)_Irina Sucker

Im Fokus des Projektes stehen Veränderungen der seit den 20er Jahren zutiefst kosmopolitisch und international ausgerichteten Produktion populärer Musik in Zeiten diktatorischer Kulturpolitik, Exil und Verfolgung. Mit dem Forschungsprojekt „PopPrints“ zur Produktion populärer Musik im Deutschland und Österreich der 1930er bis 1950er Jahre werden Schlager, Revuen, Operetten und Musikfilme der Zwischen- bis Nachkriegszeit umfassend und nicht nur fokussiert auf die musikalische Komposition und die Textdichtung in den Blick genommen. Die musikwissenschaftlichen Arbeitsbereiche der Universitäten Greifswald und Salzburg haben das Projekt gemeinsam mit der Anton Bruckner Privatuniversität Linz bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) eingeworben.

Leben nach Doping – Erasmus+-Projekt „TALE“ untersucht erstmals Auswirkungen von Doping-Verstößen auch Sicht der Athleten

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Hall in Tirol (OTS) – Verstöße gegen Anti-Doping-Bestimmungen, ob bewusst oder unbewusst, verändern das Leben von SportlerInnen. Das vom Institut für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus (ISAG) an der Privatuniversität UMIT TIROL geleitete internationale Erasmus+-Projekt „TALE“ untersucht nun erstmals, wie sanktionierte AthletInnen die komplexen Auswirkungen der Verstöße wahrnehmen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Erstellung von Anti-Doping-Programmen für sanktionierte SportlerInnen und werden in Anti-Doping-Programmen für junge AthletInnen integriert.

2. SHARE-ROSENBERG FESTIVAL (07.12.-09.12.)

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Am Do 07.12. startet an der ABPU die zweite Ausgabe des SHARE-ROSENBERG Festivals, das erneut die Tanzforschung aus der Perspektive professioneller Tänzer*innen in den Mittelpunkt stellt. An der Universität und an mehreren Locations in Linz gibt es in Kooperation mit internationalen Partner*innen ein vielfältiges Programm. Der öffentliche Masterabend „Atmo Sphaira“ stimmt auf das Wochenende ein.

NEUE IMMUNTHERAPIE DES KLEINZELLIGEN LUNGENKARZINOMS ÜBERZEUGT IN KLINISCHER STUDIE DER PHASE II

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Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften wichtiges Studienzentrum. Daten im New England Journal of Medicine veröffentlicht.
Krems (Österreich), 23. November 2023. Die Ergebnisse einer jetzt veröffentlichten klinischen Studie der Phase II eines Immuntherapeutikums (Tarlatamab) zur Behandlung des kleinzelligen Lungenkarzinoms belegen dessen Anti-Tumor-Aktivität und zeigen eine vielversprechende Verlängerung des Gesamtüberlebens der Betroffenen. Die internationale Studie (DeLLphi-301) wurde in 17 Ländern an 56 klinischen Zentren durchgeführt. Eine besonders aktive Rolle hatte dabei das Universitätsklinikum Krems der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems), an dem zahlreiche Betroffene aus Österreich, der Schweiz und Tschechien betreut wurden. Tarlatamab wurde dabei als mögliche Behandlungsalternative für bisher als austherapiert geltende Betroffene evaluiert – und die nun vorliegenden Ergebnisse sind diesbezüglich vielversprechend.

AUFTAKTVERANSTALTUNG: EINBLICKE IN DIE FORSCHUNGSLANDSCHAFT

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Von Kultur– und Musikwissenschaft über Musikpädagogik und Tanz bis hin zu dem vor einen Jahr gegründeten Nikolaus Harnoncourt Zentrum: Mit einer interdisziplinären und intermedialen Werkschau präsentiert das Vizerektorat für Forschung der ABPU am 27. November gemeinsam mit Forschenden, Lehrenden, Doktorand*innen und Studierenden die Vielfalt aktueller wissenschaftlicher Projekte. Dadurch wird die große Bedeutung von Forschung für Kunstuniversitäten verdeutlicht.

Die Vermessung der Erde: Erstmals detaillierte globale Datenbank zu Klima, Vegetation & Topografie jetzt öffentlich verfügbar

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Krems (Österreich), 24. Oktober 2023. Mit ecolo-zip wurde jetzt eine weltweit einmalige Datenbank mit detaillierten Informationen zu Geländeformen, Pflanzendecke und klimatischen Verhältnissen an 1.5 Millionen Orten in 94 Ländern und Regionen erstellt und veröffentlicht. Damit steht Wissenschaft & Forschung – aber auch gesellschaftlichen und politischen Einrichtungen – erstmals eine Datenquelle zur Verfügung, die in unerreichter räumlicher Auflösung die biogeophysikalische Umgebung der Menschheit beschreibt. Diese Information ist eine unschätzbar wertvolle Ressource für das Verständnis des Einflusses räumlicher Umgebungen auf den Menschen und sein Verhalten, seine Psyche und sogar auf politischen Entscheidungen. Zur Erstellung der Datenbank wurden vom Department Psychologie und Psychodynamik der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) zwei Sets globaler Satellitendaten genutzt.

Die 1. Forschungslounge der UMIT TIROL

Mehr als 50 Forscher*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen der Privatuniversität UMIT TIROL nutzten die Gelegenheit, sich bei der Forschungslounge mit Fördergebern, Kooperationspartnern und Stakeholdern auszutauschen. (Foto © Kern/UMIT TIROL)

Rund 50 Teilnehmer*innen folgten, in Anwesenheit des Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates der UMIT TIROL, Herrn Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss, den Ausführungen von Geschäftsführer Dr. Marcus Hofer, Standortagentur Tirol und der Vorstände der Tirol Kliniken, Mag. Stefan Deflorian und Univ.-Prof. Dr. Christian Haring mit anschließender Diskussi

Medienbericht über Unifinanzierung

Die Presse_Artikel von Barbara Wallner_Foto_c_Getty_Images_iStockphoto

In einer Recherche für die Tageszeitung „Die Presse“ fasst Barbara Wallner zusammen, welche Finanzierungsmodelle an österreichischen Privatuniversitäten existieren.