Forschung: Gesundheit, Medizin & Psychologie

Gegen welche Nahrungsmittel Kinder sensibilisiert sind, verändert sich in den ersten fünf Lebensjahren. Das zeigt eine große Studie unter Beteiligung der Karl Landsteiner Privatuniversität. In den ersten fünf Lebensjahren ist das Muster von Sensibilisierungen gegen Nahrungsmittel keineswegs festgelegt. Eine große kanadische Geburtskohorten-Studie zeigt: Gegen Erdnüsse entwickeln sich Sensibilisierungen häufig schon früh und bleiben dann bestehen. Bei verschiedenen Baumnüssen treten sie dagegen oft erst später auf. Gleichzeitig können selbst Sensibilisierungen gegen Allergenkomponenten, die mit systemischen allergischen Reaktionen in Zusammenhang stehen, im Laufe der Zeit wieder verschwinden. Forschende der Karl Landsteiner Privatuniversität (klu Krems) waren maßgeblich an der internationalen Studie beteiligt. Da die Kinder über mehrere Jahre untersucht wurden, konnten Veränderungen während der frühen Kindheit erfasst werden, die bei einer einmaligen Untersuchung verborgen bleiben. Die Ergebnisse liefern damit eine bessere Grundlage für individuelle Entscheidungen zu Prävention, Diagnostik und Behandlung.
Die DPU koordiniert mit IMPACT-OC ein internationales Forschungsprojekt zu Künstlicher Intelligenz und Eierstockkrebs, das die EU mit knapp vier Millionen Euro fördert. Gemeinsam mit anderen Organisationen aus sechs europäischen Ländern untersucht die Danube Private University (DPU), wie Künstliche Intelligenz künftig dabei unterstützen kann, komplexe medizinische Informationen bei Eierstockkrebs zusammenzuführen und medizinische Teams bei schwierigen Entscheidungen zu unterstützen.
Eine Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität findet Unterschiede zwischen Frauen und Männern nach kathetergestütztem Aortenklappenersatz. Eine geschlechtsspezifische Risikobewertung wird empfohlen. Nach einem kathetergestützten Aortenklappenersatz (TAVI) kann aufgrund von Störungen der elektrischen Erregungsleitung des Herzens ein Herzschrittmacher notwendig werden. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass dessen Bedeutung für die weitere Prognose bei Frauen und Männern unterschiedlich ist. Medizinerinnen und Mediziner der Karl Landsteiner Privatuniversität (klu Krems) untersuchten dazu die kurz- und langfristigen Überlebensdaten von mehr als 1.100 Betroffenen. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern, die für eine individuellere Einschätzung von Risiken vor und nach dem Eingriff sprechen. Zunehmend relevant ist das, da TAVI immer häufiger auch bei jüngeren Menschen zum Einsatz kommt.
Ein neuer Ansatz stärkt die individuelle digitale Beratung pflegender Angehöriger. Krems (Österreich), 19. August 2026 – Immer mehr Menschen pflegen Angehörige – und immer häufiger suchen sie dabei digitale Unterstützung. Doch gute Beratung besteht aus weit mehr als fachlich richtigen Antworten: Sie lebt von Verständnis, Orientierung und dem Gefühl, gesehen zu werden. Wie sich diese menschliche Qualität auch im digitalen Umfeld bewahren und gezielt weiterentwickeln lässt, zeigt ein Forschungsteam der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems). Statt neue technische Funktionen zu entwickeln, begleitete es ein Beratungsteam dabei, die eigene Arbeit systematisch zu reflektieren und aus gemeinsamen Erfahrungen zu lernen. Das Ergebnis ist ein wissenschaftlich fundierter Ansatz, der die personzentrierte digitale Beratung pflegender Angehöriger stärkt. Grundlage dafür ist das in der Pflegewissenschaft etablierte Practice Development.
DPU ist Partnerin des Horizon-Europe-Projekts CLARITY-PD – Projektvolumen 7,8 Mio. Euro – Forschung zu Luftverschmutzung, Pestiziden und Schwermetallen als Parkinson-Risikofaktoren. Krems an der Donau (OTS) - Ein weiterer Erfolg für die internationale Forschungsstrategie der Danube Private University (DPU): Mit CLARITY-PD wurde erneut ein Forschungsprojekt mit Beteiligung der DPU im Rahmen des europäischen Forschungsprogramms Horizon Europe erfolgreich evaluiert. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt vereint 20 Partnerorganisationen aus Europa, Israel und Kanada und verfügt über ein beantragtes Gesamtfördervolumen von rund 7,8 Millionen Euro. Auf die Danube Private University entfallen davon rund 350.000 Euro.
Eine Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität zeigt: Kognitive Schwierigkeiten hängen eher mit zwanghaftem Gaming zusammen als mit der Dauer des Spielens.
Mit ihrer neuen Research-Website präsentiert die Danube Private University (DPU) ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte und stärkt ihre Sichtbarkeit als Forschungsuniversität. Forschung ist ein zentraler Bestandteil der Danube Private University (DPU) – und präsentiert sich ab sofort auf einer neuen Research-Website. Die Plattform bündelt die vielfältigen Forschungsaktivitäten der Universität und bietet einen umfassenden Überblick über wissenschaftliche Schwerpunkte, Forschungsgruppen, Projekte, Publikationen und Kooperationen.
Soziale Stellung, Wohnort und persönliche Erfahrungen prägen die Sicht älterer Menschen auf Extremwetter, zeigt eine Studie unter Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität. Ältere Menschen in Österreich nehmen eine Zunahme von Extremwetterereignissen seit ihrer Kindheit wahr. Doch wie stark diese Veränderungen bemerkt werden, hängt von mehreren sozialen und wirtschaftlichen Faktoren ab. So zeigt eine aktuelle Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems), dass Umweltbewusstsein, Wohnort, Bildungsniveau und finanzielle Situation die Wahrnehmung von Extremwetter bei Menschen ab 50 Jahren mitprägen. In der Studie wurde die Wahrnehmung von Veränderungen in der Häufigkeit und Intensität von Hitze, Dürre, Stürmen, Niederschlägen und Überschwemmungen sowie Veränderungen der Schneebedeckung untersucht. Basierend auf österreichischen Daten einer europaweiten Umfrage zeigt die Studie, dass Menschen den Klimawandel nicht nur anhand messbarer Wetterveränderungen erleben, sondern ihn auch durch ihre Lebensumstände und persönlichen Erfahrungen einordnen.
Neuer ÖWAW-Themenband macht innovative Forschung für die Wasserwirtschaft im D-A-CH Raum zugänglich. Wien/Krems, Juni 2026 – Wien zählt international zu den Vorzeigestädten in der Trinkwasserversorgung: Rund zwei Millionen Menschen werden täglich mit hochwertigem Wasser vorwiegend aus alpinen Quellen versorgt. Doch Klimawandel, Bevölkerungswachstum und globale Veränderungen stellen auch etablierte Systeme vor neue Herausforderungen.
Forschende der Privatuniversität UMIT TIROL wurden bei der International Conference on Sports Science & Technology 2026 in Okinawa (Japan) mit dem renommierten „Poster Award Winners“ ausgezeichnet. Prämiert wurde eine innovative Methode zur Analyse der Oberkörperleistung im Sportklettern, die eine markerlose Bewegungsanalyse mittels 3D-Tiefenkamera ermöglicht. Die Auszeichnung ging an Univ.-Ass. Dr. Paweł Draga und Univ.-Ass. Dipl.-Ing. Dr. techn. Dominik Pandurevic vom Institut für Mess- und Sensortechnik der Privatuniversität UMIT TIROL. Ihr Forschungsprojekt wurde aus insgesamt 40 internationalen Beiträgen ausgewählt und gehörte zu den zwei Arbeiten, die den Poster Award erhielten.
Neues Doktoratsprogramm stärkt Niederösterreich als international sichtbaren Forschungsstandort. Krems a.d.Donau (OTS) - Die Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) erweitert ihr internationales Forschungsprofil um ein neues Doktoratsprogramm: Das englischsprachige PhD-Programm „TUMOR BIOLOGY: Basic, Translational, and Clinical Cancer Research“ wurde von der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) akkreditiert. Mit dem neuen Studienangebot stärkt die KL Krems ihre Rolle als international vernetzter Standort moderner Krebsmedizin und schafft attraktive Ausbildungsbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Das Labor widmet sich der Erforschung von Allergien und der Entwicklung innovativer Diagnose- und Therapieansätze. Krems, 13. Mai 2026. In den Räumlichkeiten der Karl Landsteiner Privatuniversität in Krems wurde am Mittwoch, 13. Mai 2026, das neue Allergieforschungslabor CMA (Center for Molecular Allergology) von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Rektorin Andrea Olschewski, Danube Allergy Research Cluster-Projektleiter Rudolf Valenta und Huey-Jy Huang, Leiterin der CMA-Labors, offiziell eröffnet. 
Unbemerkte Gewebereaktionen beeinflussen den Zustand von Implantaten. Forschungsergebnisse der Karl Landsteiner Privatuniversität helfen der klinischen Praxis. Krems, Österreich, 6. Mai 2026 – Eine neue Studie deutet darauf hin, dass Komplikationen bei Brustimplantaten häufig nicht allein auf mechanische Ursachen zurückgehen, sondern auch mit biologischen Prozessen zusammenhängen. Diese entwickeln sich über längere Zeit unbemerkt im Gewebe. Die Forschenden fanden Hinweise darauf, dass mikrobielle Kontamination und Entzündungen im Gewebe rund um das Implantat mit höheren Komplikationsraten – insbesondere mit Implantatrupturen – verbunden sind. Die prospektive Analyse umfasste über 600 Proben von 125 Implantatrevisionen bei knapp 100 Patientinnen. Durchgeführt wurde die Arbeit an der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) und sie hilft dabei, die Ursachen eines Implantatversagens genauer zu verstehen. Für die KL Krems unterstreichen die Ergebnisse, dass nicht nur erkennbare Schäden beachtet werden sollten, sondern auch unterschwellige entzündliche Veränderungen, die die Sicherheit von Implantaten langfristig beeinflussen könnten.
Eine Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität zeigt, dass ein Glioblastom ganze Netzwerke des Gehirns beeinträchtigt. Das gibt Informationen über die Überlebenschance. Krems, Österreich, 21. April 2026 – Das Glioblastom, der aggressivste bösartige Hirntumor bei Erwachsenen, ist nicht „nur” ein isolierter Tumor, sondern eine Erkrankung des gesamten Gehirns. Eine neue Studie zeigt, dass die Überlebensdauer eng damit zusammenhängt, wie stark der Tumor großräumige Verbindungen der weißen Substanz beeinträchtigt, also jener Bahnen, über die weit voneinander entfernte Hirnregionen Informationen austauschen. Auf Basis präoperativer MRT-Daten und computergestützter Analysen fand die internationale Arbeitsgruppe heraus, dass netzwerkbezogene Parameter das Ein-Jahres-Überleben genauer vorhersagen konnten als grundlegende klinische Faktoren allein. Die unter der Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) entstandene Arbeit steht exemplarisch für einen Wandel der Hirntumorforschung: weg vom ausschließlichen Blick auf den Tumor selbst und hin zur Frage, wie er die Funktion des umgebenden Gehirns beeinträchtigt. Dies könnte dabei helfen, die Prognose zu verfeinern und Therapieentscheidungen stärker zu individualisieren.
DPU für zwei Horizon-Europe-Projekte ausgewählt und aktuell in finaler Vertragsphase mit Fokus auf KI und Krebsforschung. Wiener Neustadt (OTS) - Die Danube Private University (DPU) wurde für zwei hochkarätige Forschungsprojekte im EU-Programm Horizon Europe ausgewählt und befindet sich derzeit in der finalen Phase der Vertragsverhandlungen (Grant Agreement). Die Projekte unterstreichen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Universität und ihre strategische Ausrichtung auf Künstliche Intelligenz sowie innovative medizinische Forschung.