Forschung: Gesundheit, Medizin & Psychologie

Soziale Stellung, Wohnort und persönliche Erfahrungen prägen die Sicht älterer Menschen auf Extremwetter, zeigt eine Studie unter Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität. Ältere Menschen in Österreich nehmen eine Zunahme von Extremwetterereignissen seit ihrer Kindheit wahr. Doch wie stark diese Veränderungen bemerkt werden, hängt von mehreren sozialen und wirtschaftlichen Faktoren ab. So zeigt eine aktuelle Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems), dass Umweltbewusstsein, Wohnort, Bildungsniveau und finanzielle Situation die Wahrnehmung von Extremwetter bei Menschen ab 50 Jahren mitprägen. In der Studie wurde die Wahrnehmung von Veränderungen in der Häufigkeit und Intensität von Hitze, Dürre, Stürmen, Niederschlägen und Überschwemmungen sowie Veränderungen der Schneebedeckung untersucht. Basierend auf österreichischen Daten einer europaweiten Umfrage zeigt die Studie, dass Menschen den Klimawandel nicht nur anhand messbarer Wetterveränderungen erleben, sondern ihn auch durch ihre Lebensumstände und persönlichen Erfahrungen einordnen.
Neuer ÖWAW-Themenband macht innovative Forschung für die Wasserwirtschaft im D-A-CH Raum zugänglich. Wien/Krems, Juni 2026 – Wien zählt international zu den Vorzeigestädten in der Trinkwasserversorgung: Rund zwei Millionen Menschen werden täglich mit hochwertigem Wasser vorwiegend aus alpinen Quellen versorgt. Doch Klimawandel, Bevölkerungswachstum und globale Veränderungen stellen auch etablierte Systeme vor neue Herausforderungen.
Forschende der Privatuniversität UMIT TIROL wurden bei der International Conference on Sports Science & Technology 2026 in Okinawa (Japan) mit dem renommierten „Poster Award Winners“ ausgezeichnet. Prämiert wurde eine innovative Methode zur Analyse der Oberkörperleistung im Sportklettern, die eine markerlose Bewegungsanalyse mittels 3D-Tiefenkamera ermöglicht. Die Auszeichnung ging an Univ.-Ass. Dr. Paweł Draga und Univ.-Ass. Dipl.-Ing. Dr. techn. Dominik Pandurevic vom Institut für Mess- und Sensortechnik der Privatuniversität UMIT TIROL. Ihr Forschungsprojekt wurde aus insgesamt 40 internationalen Beiträgen ausgewählt und gehörte zu den zwei Arbeiten, die den Poster Award erhielten.
Neues Doktoratsprogramm stärkt Niederösterreich als international sichtbaren Forschungsstandort. Krems a.d.Donau (OTS) - Die Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) erweitert ihr internationales Forschungsprofil um ein neues Doktoratsprogramm: Das englischsprachige PhD-Programm „TUMOR BIOLOGY: Basic, Translational, and Clinical Cancer Research“ wurde von der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) akkreditiert. Mit dem neuen Studienangebot stärkt die KL Krems ihre Rolle als international vernetzter Standort moderner Krebsmedizin und schafft attraktive Ausbildungsbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Das Labor widmet sich der Erforschung von Allergien und der Entwicklung innovativer Diagnose- und Therapieansätze. Krems, 13. Mai 2026. In den Räumlichkeiten der Karl Landsteiner Privatuniversität in Krems wurde am Mittwoch, 13. Mai 2026, das neue Allergieforschungslabor CMA (Center for Molecular Allergology) von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Rektorin Andrea Olschewski, Danube Allergy Research Cluster-Projektleiter Rudolf Valenta und Huey-Jy Huang, Leiterin der CMA-Labors, offiziell eröffnet. 
Unbemerkte Gewebereaktionen beeinflussen den Zustand von Implantaten. Forschungsergebnisse der Karl Landsteiner Privatuniversität helfen der klinischen Praxis. Krems, Österreich, 6. Mai 2026 – Eine neue Studie deutet darauf hin, dass Komplikationen bei Brustimplantaten häufig nicht allein auf mechanische Ursachen zurückgehen, sondern auch mit biologischen Prozessen zusammenhängen. Diese entwickeln sich über längere Zeit unbemerkt im Gewebe. Die Forschenden fanden Hinweise darauf, dass mikrobielle Kontamination und Entzündungen im Gewebe rund um das Implantat mit höheren Komplikationsraten – insbesondere mit Implantatrupturen – verbunden sind. Die prospektive Analyse umfasste über 600 Proben von 125 Implantatrevisionen bei knapp 100 Patientinnen. Durchgeführt wurde die Arbeit an der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) und sie hilft dabei, die Ursachen eines Implantatversagens genauer zu verstehen. Für die KL Krems unterstreichen die Ergebnisse, dass nicht nur erkennbare Schäden beachtet werden sollten, sondern auch unterschwellige entzündliche Veränderungen, die die Sicherheit von Implantaten langfristig beeinflussen könnten.
Eine Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität zeigt, dass ein Glioblastom ganze Netzwerke des Gehirns beeinträchtigt. Das gibt Informationen über die Überlebenschance. Krems, Österreich, 21. April 2026 – Das Glioblastom, der aggressivste bösartige Hirntumor bei Erwachsenen, ist nicht „nur” ein isolierter Tumor, sondern eine Erkrankung des gesamten Gehirns. Eine neue Studie zeigt, dass die Überlebensdauer eng damit zusammenhängt, wie stark der Tumor großräumige Verbindungen der weißen Substanz beeinträchtigt, also jener Bahnen, über die weit voneinander entfernte Hirnregionen Informationen austauschen. Auf Basis präoperativer MRT-Daten und computergestützter Analysen fand die internationale Arbeitsgruppe heraus, dass netzwerkbezogene Parameter das Ein-Jahres-Überleben genauer vorhersagen konnten als grundlegende klinische Faktoren allein. Die unter der Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) entstandene Arbeit steht exemplarisch für einen Wandel der Hirntumorforschung: weg vom ausschließlichen Blick auf den Tumor selbst und hin zur Frage, wie er die Funktion des umgebenden Gehirns beeinträchtigt. Dies könnte dabei helfen, die Prognose zu verfeinern und Therapieentscheidungen stärker zu individualisieren.
DPU für zwei Horizon-Europe-Projekte ausgewählt und aktuell in finaler Vertragsphase mit Fokus auf KI und Krebsforschung. Wiener Neustadt (OTS) - Die Danube Private University (DPU) wurde für zwei hochkarätige Forschungsprojekte im EU-Programm Horizon Europe ausgewählt und befindet sich derzeit in der finalen Phase der Vertragsverhandlungen (Grant Agreement). Die Projekte unterstreichen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Universität und ihre strategische Ausrichtung auf Künstliche Intelligenz sowie innovative medizinische Forschung.
Eine neue Studie zeigt: Wie sich Menschen nach dem Weinen fühlen, hängt stark davon ab, was es ausgelöst hat. Unter Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität wurden Weinepisoden im Alltag untersucht. Krems, Österreich, 25. März 2026 – Weinen gilt häufig als gesunder emotionaler Ausgleich. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass das Bild komplexer ist. In einer vierwöchigen, smartphonebasierten Untersuchung stellten Forschende fest, dass sich Menschen durch Weinen im Allgemeinen nicht automatisch besser fühlen. Stattdessen hing die kurzfristige emotionale Wirkung stark davon ab, wodurch das Weinen ausgelöst wurde. Weinen nach emotional belastenden Situationen oder bei Überforderung ging mit weniger positiven und mehr negativen Gefühlszuständen einher. Weinen als Reaktion auf bewegende Medieninhalte war dagegen mit einer Abnahme negativer Stimmungen verbunden. Die Studie wurde von Forschenden der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) durchgeführt und erfasste emotionale Weinepisoden im Alltag der Teilnehmenden statt unter Laborbedingungen. Die Ergebnisse legen nahe, dass Weinen keine einheitliche emotionale Reaktion ist, sondern dass seine kurzfristigen Effekte stark von der jeweiligen Situation abhängen.
Vor dem Hintergrund weltweit steigenden Übergewichts verfolgen Forschende den Ursprung braunen Fettgewebes in der Embryonalentwicklung. Krems (Österreich), 12. März 2026 – Ein Team von Forscherinnen und Forschern hat einen unerwarteten Ursprung des braunen Fetts identifiziert: eine kleine Zellnische um die dorsale Aorta. Braunes Fettgewebe dient bei Säugetieren der Regulation der Körpertemperatur und rückt angesichts weltweit steigender Adipositas-Raten zunehmend in den Fokus der Forschung. Mit einer Kombination aus zeitlich kontrolliertem genetischem “Lineage-Tracing” und der RNA-Sequenzierung einzelner Zellen zeigen die Forschenden in Mausembryonen, dass Vorläuferzellen aus dieser aortennahen Region später zu braunem Fett an mehreren Körperstellen beitragen – während das bekannteste Depot zwischen den Schulterblättern (interskapuläre Region) nur in geringem Umfang aus dieser Quelle stammt. Die Arbeit wurde überwiegend an mehreren führenden Forschungseinrichtungen in Berlin durchgeführt; Teile werden nun vom Senior Scientist der Studie, Prof. Sigmar Stricker, an die Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) verlagert.
194 Publikationen und erstmals mehr als 800 Impact-Punkte. Wiener Neustadt/Krems (OTS) - Die Danube Private University (DPU) hat im Zeitraum vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 ihre wissenschaftliche Publikationsleistung erneut deutlich gesteigert: 194 wissenschaftliche Arbeiten wurden veröffentlicht – ein neuer Höchstwert seit Beginn der systematischen Erfassung. Nicht einbezogen wurden Publikationen kooperierender Krankenanstalten.
Pilotstudie aus Krems zeigt: Kopfneigung bei Magnetresonanztomografien von Gehirn und Innenohr kann Artefakte erzeugen – mit Folgen für Befundung und Komfort. Krems (Österreich), 17. Februar 2026 – Dunkle, rautenförmige Areale in Magnetresonanztomografien (MRT) des Innenohrs sind nicht zwangsläufig ein Hinweis auf krankhafte Veränderungen – sie können schlicht davon abhängen, wie eine Person im Scanner liegt. Eine Pilotstudie an der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) zeigt, dass charakteristische „Flow-void“-Artefakte im Vestibulum (Gleichgewichtsorgan) deutlich stärker ausfallen, wenn der Kopf nach hinten überstreckt ist, und geringer, wenn das Kinn in Richtung Brust geneigt wird. In ersterer Position berichteten einige Teilnehmende über Schwindel. Die Ergebnisse stützen die Annahme, dass starke Magnetfelder Flüssigkeitsbewegungen im Innenohr antreiben können – und legen nahe, die Kopfposition sowohl bei der Interpretation von Innenohr-MRT-Scans als auch im Hinblick auf den Untersuchungskomfort mit zu berücksichtigen.
Als eine der letzten Amtshandlungen von Gründungsrektor Rudolf Mallinger wurden Mitte Jänner 2026 erstmals elf Kliniker:innen aus den Universitätskliniken Krems, St. Pölten und Tulln zu Universitätsprofessor:innen berufen.
Mit Univ.-Prof. Dr. Korbinian Moeller (Dipl.-Psych., M.Sc.) verstärkt die UMIT TIROL – Private Universität für Gesundheitswissenschaften und -technik seit Jahresbeginn ihr wissenschaftliches Profil im Bereich der Kinder- und Jugendpsychologie. Univ.-Prof. Moeller wird in Zukunft den Ausbau der Kinder- und Jugendpsychologie an der UMIT TIROL in Forschung und Lehre maßgeblich mitgestalten und zur Weiterentwicklung evidenzbasierter Förder- und Diagnostikansätze beitragen.
a.o. Prof.in Dr.in Elisabeth Nöhammer vom Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen (IMÖG) der Privatuniversität UMIT TIROL wurde Anfang des Jahres zur Vizepräsidentin der Sektion Gesundheitsförderung der European Public Health Association (EUPHA) bestellt. Die EUPHA ist eines der größten europäischen Netzwerke für öffentliche Gesundheit und bringt Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Politik zusammen.