Danube Private University wächst weiter: Ausbau in Studium, Lehre und Forschung

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Neue Studienangebote, steigende Studierendenzahlen, starke klinische Kooperationen und ein deutlicher Ausbau der Forschungsfinanzierung betonen die dynamische Entwicklung der DPU.
Wiener Neustadt/Krems (OTS) – Mit der Veröffentlichung des aktuellen Jahresberichts zeigt die Danube Private University (DPU) eine klare Entwicklung: Die Universität wächst in allen zentralen Bereichen und baut ihre Position als moderner, international vernetzter Hochschul- und Forschungsstandort konsequent weiter aus.

Festakt: Übergabe des Vorlasses von Paul M. Zulehner an die KU Linz

Festakt: Übergabe des Vorlasses von Paul M. Zulehner an die KU Linz Paul M. Zulehner ist einer der bekanntesten und profiliertesten Pastoraltheologen im deutschsprachigen Raum. Bei einem feierlichen Festakt erfolgte am 16. April 2026 die offizielle Überantwortung eines bedeutenden Teils seines wissenschaftlichen Vorlasses an die Katholische Privat-Universität Linz. Betreut vom Team der Diözesanbibliothek, wird der umfangreiche Bestand für Forschung, Lehre und Vermittlung zur Verfügung stehen. Bei seinem Vortrag im Rahmen der Feier entwarf Zulehner das Bild eines lebendigen und aktiven Christentums als „Hoffnungsressource“ in dieser Welt. Für das doppelte Geschenk des Vorlasses und des Festvortrags dankte Rektor Universitätsprofessor Michael Fuchs bei seiner Begrüßung: Dass neben zahlreichen Vertretern der Diözese Linz und der Universitätsgemeinschaft auch ein breites Publikum der Einladung gefolgt ist, unterstreiche die Bedeutung des Schenkungsaktes für die Universität und für Linz. Als „bunten Vogel, der nicht auf einen Nenner zu bringen ist“, bezeichnete Bischof Manfred Scheuer in seinen Grußworten Paul M. Zulehner – und wollte das als unbedingtes Kompliment verstanden wissen: für seine Themen- und Interessensvielfalt, seine Offenheit und Anschlussfähigkeit, seine Impulse und Anregungen, mit denen er als wacher und kreativer „Vor-, Mit- und Nachdenker“ die Kirche in Österreich und auch die Diözese Linz nachhaltig geprägt habe. Umso größer sei die Freude darüber, dass er einen bedeutenden Teil seiner Sammlung im Wege des Vorlasses der KU Linz bzw. der Diözesanbibliothek Linz übergebe. „Vorlass Zulehner“: Konzentriertes Gedächtnis eines Theologenlebens Dass sein Lebenswerk damit nicht irgendwohin zurückkehre, sondern an einen Ort, mit dem es biografisch, geistig und kirchlich zutiefst verwoben ist, hob Vizerektorin Universitätsprofessorin Klara-Antonia Csiszar in einer sehr persönlichen Würdigung ihres akademischen Lehrers, Kollegen und Freundes Paul M. Zulehner hervor. Er vermittle eine das Leben erkundende und die Lebenswirklichkeiten der Menschen ernstnehmende Pastoraltheologie, der man sich auch an der KU Linz verpflichtet fühle. Und er stehe für ein mutiges und eigenständiges Denken, das „nicht unter dem Niveau der Wirklichkeit theologisiert“. Im Vorlass seiner wissenschaftlichen Produktion könne dabei nicht nur erkundet werden, was er geschrieben, sondern auch, wie er gearbeitet habe: aufmerksam für die Wirklichkeit, geistlich wach, prophetisch oft einen Schritt voraus – und europäisch vernetzt. Wie eine solche Erkundung und wissenschaftliche Erschließung der umfangreichen Sammlung – es handelt sich um 777 Monographien, 666 Zeitschriften- und Zeitungshefte und rund 320 Film- und Tondokumente – möglich wird, stellte Bibliothekdirektor Ingo Glückler vor. Seine Darlegung der Schritte, wie ein Bestand von Dokumenten zu einem analog und digital zugänglichen, recherchierbaren und langfristig gesicherten Archiv wird, war eine Einführung in den informationstechnologischen ‚State of the Art‘ und zugleich Zeugnis der selbstgesetzten Aufgabe: Das Ziel sei, so Glückler, ein „lebendiges Archiv, das wirkt, ein offener, einladender Ort des Denkens, der Auseinandersetzung und des Dialogs“. Himmelsgeschenke für Europa Können Religionen eine Hoffnungsressource sein? – Diese Frage stand im Zentrum des Vortrags „Himmelsgeschenke für Europa“ von Paul M. Zulehner, den er mit einer Zusammenschau aktueller Krisen eröffnete: Kriege, ökologische Verwerfungen, Migrationsströme, Deindustrialisierung und Informatisierung lassen mit ihren sich überlagernden und gegenseitig verstärkenden Folgen das Bild einer „taumelnden Welt“ entstehen, aus der jede Hoffnung verschwunden ist. Ein Bedrohungsempfinden greife um sich, welches „Kulturen der Angst“ mit einer Atmosphäre wachsender Rivalität hervorbringe – Angst aber entsolidarisiere und lasse sich populistisch missbrauchen. Als bewussten religionskritischen Kontrapunkt machte Zulehner deutlich, dass Religionen in ihrer Ambivalenz und als von Menschen gelebte Realität dabei nicht außerhalb stehen. Geschichte wie Gegenwart lehren, quer durch alle Kulturen, dass Religionen zu oft anstatt einer Lösung Teil des Problems seien, weil sie sich „zur Legitimation von bösartiger Gewalt missbrauchen lassen“. Und dennoch, insistierte er, sei sie in Christentum und Kirche da, die „Sprengkraft gelebter Hoffnung“. Die „Himmelsgeschenke“ der Überlieferung anzunehmen, heiße, diese zu Ressourcen und Quellen der Hoffnung zu machen und die Welt damit menschlicher und gerechter zu gestalten. Konkret gehe es darum, „etwas zu tun“, was nicht nur Aufgabe und Herausforderung für das Individuum, sondern „für uns als Gemeinschaften“ sei. Musikalisch stimmungsvoll gestaltet wurde der Abend von Sara Spek Jezernik (Violine) und Veronika Löberbauer (Celllo) von der Anton Bruckner Privatuniversität. Foto: Festakt Zulehner 1: Von links: Bibliotheksdirektor Dipl.-Theol. Ingo R. Glücker, M.A. (LIS), M.Th. (Abdn.), Vizerektorin Univ.-Prof.in Dr.in Klara Antonia Csiszar, emer. O. Univ.-Prof. DDr. Paul Michael Zulehner, Bischof Dr. Manfred Scheuer, Gen.-Dir. Mag. Klaus Kumpfmüller (HYPO Oberösterreich, Obmann des Fördervereins "Freunde der KU Linz"), Rektor Univ.-Prof. Dr. Michael Fuchs. © KU Linz / Hermine Eder

Paul M. Zulehner ist einer der bekanntesten und profiliertesten Pastoraltheologen im deutschsprachigen Raum. Bei einem feierlichen Festakt erfolgte am 16. April 2026 die offizielle Überantwortung eines bedeutenden Teils seines wissenschaftlichen Vorlasses an die Katholische Privat-Universität Linz. Betreut vom Team der Diözesanbibliothek, wird der umfangreiche Bestand für Forschung, Lehre und Vermittlung zur Verfügung stehen. Bei seinem Vortrag im Rahmen der Feier entwarf Zulehner das Bild eines lebendigen und aktiven Christentums als „Hoffnungsressource“ in dieser Welt.

UMIT TIROL beruft Univ.-Prof. Korbinian Moeller auf Professur für Kinder- und Jugendpsychologie

Bildunterschrift: Rektorin Priv.-Doz.in Dr.in Margit Raich freut sich, dass Univ.-Prof. Dr. Korbinian Moeller mit seiner Expertise den Schwerpunkt Kinder- und Jugendpsychologie an der Privatuniversität UMIT TIROL weiter stärken wird. (Foto © UMIT TIROL/Kern)

Mit Univ.-Prof. Dr. Korbinian Moeller (Dipl.-Psych., M.Sc.) verstärkt die UMIT TIROL – Private Universität für Gesundheitswissenschaften und -technik seit Jahresbeginn ihr wissenschaftliches Profil im Bereich der Kinder- und Jugendpsychologie. Univ.-Prof. Moeller wird in Zukunft den Ausbau der Kinder- und Jugendpsychologie an der UMIT TIROL in Forschung und Lehre maßgeblich mitgestalten und zur Weiterentwicklung evidenzbasierter Förder- und Diagnostikansätze beitragen.

Drei Hochschulen unter einem Dach: Erweiterung am Campus Krems feierlich eröffnet

Eröffneten den Neubau am Campus Krems (v.l.n.r.): Rektor der Universität für Weiterbildung Krems Friedrich Faulhammer, IMC Fachhochschule-Geschäftsführerin Ulrike Prommer, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Rektor der Karl Landsteiner Privatuniversität Rudolf Mallinger. Foto © Zsolt Marton

Im Rahmen eines Festaktes wurde am Montag, 3. Juni 2024, die Erweiterung des Campus Krems von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf im Beisein der drei Nutzer:innen Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems), Universität für Weiterbildung Krems (UWK) und IMC FH Krems (IMC Krems) sowie zahlreichen Ehrengästen feierlich eröffnet.

Medienbericht über Unifinanzierung

Die Presse_Artikel von Barbara Wallner_Foto_c_Getty_Images_iStockphoto

In einer Recherche für die Tageszeitung „Die Presse“ fasst Barbara Wallner zusammen, welche Finanzierungsmodelle an österreichischen Privatuniversitäten existieren.