News

Foto: Eindrücke vom TheoTag. 180 Schüler:innen informieren sich über Ausbildungsangebote und Berufsmöglichkeiten in der Diözese Linz. © KU Linz
Mit 180 Teilnehmer:innen restlos ausgebucht war der diesjährige TheoTag am 9. Februar 2026: Schüler:innen höherer Schulstufen besuchten die Katholische Privat-Universität Linz und das Linzer Priesterseminar, um sich über die vielfältigen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Diözese Linz zu informieren. Ein Programm aus Talks, Lectures, Präsentationen und Diskussionen gab lebendige Einblicke in Arbeitsbereiche und Tätigkeitsfelder innerhalb der Diözese sowie in den Studienbetrieb an KU Linz und PHDL.
Foto © CEU
Wien (OTS) - Wie können Universitäten Freiheit, Demokratie und kritisches Denken fördern, wenn politische, gesellschaftliche und institutionelle Spielräume zunehmend eingeschränkt werden? Das vierte Elkana Symposium an der CEU bringt am 9. und 10. März internationale Wissenschaftler:innen, Intellektuelle und Praktiker:innen zusammen, um über die Rolle von Hochschulen in Zeiten wachsender Zwänge zu diskutieren.
Foto (v.l.n.r.): Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, Vizerektorin Univ. Prof. Mag. Annemarie Podesser, Rektor Mag. Roland Streiner © LPD Kärnten/Handler
Nur wenige Wochen nach der erfolgreichen Reakkreditierung freut sich die Gustav Mahler Privatuniversität für Musik (GMPU) über einen weiteren wichtigen Meilenstein ihrer Entwicklung. Ab dem Wintersemester 2026/2027 bietet die GMPU die Möglichkeit eines Doktoratsstudiums im Bereich „Artistic Research“ an. Die zuständige Akkreditierungsstelle “AQ Austria“ bestätigte den Antrag der GMPU auf ein sechssemestriges PhD-Studium in ihrer Board-Sitzung vom 29. Jänner 2026. „Damit verfügt unser Bundesland neben der Universität Klagenfurt nun über eine zweite Volluniversität. Das ist eine große Auszeichnung und ein großer Reputationsgewinn für Kärnten als Bildungsstandort.“, zeigt sich Universitätsratsvorsitzender Peter Kaiser begeistert. „Mit diesem Dokoratsstudium stärken wir die internationale Reputation und Wettbewerbsfähigkeit der GMPU im Konzert der Universitäten. Sie steigt in ihrer Attraktivität für Studierende, aber auch für weitere universitäre Kooperationen.“
Bild 1: Verleihung akademischer Grade. Von links: Von links: Ruzica Romic BA M.Phil., Peter Schink BA MA M.Phil., Julian Maria Mayr BA, Mag. theol. Melwin Roozarieo, Lic. theol. Saji Bavakkat Paul OCD, Vera Wittenberg BA, Mag.a theol. Sabrina Zöttl BA MA. Nicht im Bild: Nana Oniani BA. © KU Linz/Hermine Eder
Am Samstag, dem 31. Jänner 2026 fand an der Katholischen Privat-Universität Linz die feierliche Verleihung der akademischen Grade statt. Im Wintersemester haben acht Studierende der Fakultät für Theologie sowie der Fakultät für Philosophie und für Kunstwissenschaft ihr Studium beendet und einen Abschluss erworben. Seit jeher begleiten Staunen und Zweifel die Wissenschaft, so Rektor Michael Fuchs in seiner Begrüßung. Es sei jedoch gerade heute, angesichts des Verlustes von Selbstverständlichkeiten und Gewissheiten, wichtig, dass Wissenschaft auf Erklärungen, Argumente und Auswege ziele. Diese bewusste Perspektive zeige sich auch in den heurigen Abschlussarbeiten, die dazu beitragen, Orientierung zu gewinnen.
Bildunterschrift: Rektorin Priv.-Doz.in Dr.in Margit Raich freut sich, dass Univ.-Prof. Dr. Korbinian Moeller mit seiner Expertise den Schwerpunkt Kinder- und Jugendpsychologie an der Privatuniversität UMIT TIROL weiter stärken wird. (Foto © UMIT TIROL/Kern)
Mit Univ.-Prof. Dr. Korbinian Moeller (Dipl.-Psych., M.Sc.) verstärkt die UMIT TIROL – Private Universität für Gesundheitswissenschaften und -technik seit Jahresbeginn ihr wissenschaftliches Profil im Bereich der Kinder- und Jugendpsychologie. Univ.-Prof. Moeller wird in Zukunft den Ausbau der Kinder- und Jugendpsychologie an der UMIT TIROL in Forschung und Lehre maßgeblich mitgestalten und zur Weiterentwicklung evidenzbasierter Förder- und Diagnostikansätze beitragen.
Foto (v. l. n. r.): Prof. Dr. Alejandro Rojas Jiménez (Universidad de Málaga), Ass.-Prof. Dr. Rolando González Padilla (KU Linz) © privat
„Leben auf der Erde in einer technisierten Welt“ (Habitar la tierra en un mundo tecnificado) lautet der Titel des mit 40.000 EUR dotierten internationalen Drittmittelprojekts, welches sich unter der Leitung von Alejandro Rojas Jiménez, Professor für Philosophie an der Universität Málaga, in Kooperation mit Rolando González Padilla, Assistenzprofessor am Institut für Theoretische Philosophie der Katholischen Privat-Universität Linz und einer internationalen Forschergruppe drei Jahre lang mit dem Verhältnis von Metaphysik und Ethik zur Philosophie der Technik beschäftigen wird.
Foto: CEU © CEU
Vienna (OTS) - Die Central European University (CEU) ist erstmals seit 2017 wieder in den Times Higher Education (THE) World University Rankings by Subject vertreten – und erreicht dabei sowohl international als auch national hervorragende Platzierungen in mehreren Fachbereichen. Die Rückkehr in die renommierten Fachrankings markiert einen wichtigen Meilenstein für die Universität. In den vergangenen Jahren war CEU aufgrund einer formalen Voraussetzung von Times Higher Education nicht gelistet: Für eine Aufnahme müssen Universitäten Absolvent:innen auf Bachelor-Ebene vorweisen. Mit dem Abschluss des ersten Bachelor-Jahrgangs im Jahr 2023 erfüllte CEU diese Bedingung – mit sichtbarem Erfolg.
Foto: Alexander Yendell © KU Linz / Hermine Eder
Vienna (OTS) - Die Central European University (CEU) ist erstmals seit 2017 wieder in den Times Higher Education (THE) World University Rankings by Subject vertreten – und erreicht dabei sowohl international als auch national hervorragende Platzierungen in mehreren Fachbereichen. Die Rückkehr in die renommierten Fachrankings markiert einen wichtigen Meilenstein für die Universität. In den vergangenen Jahren war CEU aufgrund einer formalen Voraussetzung von Times Higher Education nicht gelistet: Für eine Aufnahme müssen Universitäten Absolvent:innen auf Bachelor-Ebene vorweisen. Mit dem Abschluss des ersten Bachelor-Jahrgangs im Jahr 2023 erfüllte CEU diese Bedingung – mit sichtbarem Erfolg.
Foto: Tag des Judentums (v.l.n.r.): Mag. Günter Merz (Evangelische Kirche A.B. Oberösterreich, Beauftragter für christlich-jüdisches Gespräch), Anna Davogg BEd BA (Dialog:Abraham), Jessica Winkelbauer (Likrat), Benjamin Boruchov (Likrat), Dr.inShiri Zuckerstätter (Israelitische Kultusgemeinde), Elisabeth Wanek BA (Dialog:Abraham), Kristoffer Jonasson M.Th. (Fachstelle Ökumene und Interreligiöser Dialog, Diözese Linz), Mag. Severin Kierlinger-Seiberl (Fachbereichsleiter Glauben Heute, Diözese Linz). © KU Linz/Kren
Am 15. Jänner 2026 fand an der Katholischen Privat-Universität Linz zum Tag des Judentums ein Abend des Dialogs und der Begegnung statt. Organisiert von Diözese Linz und Christlich-Jüdischem Komitee Oberösterreich, war die Veranstaltung dem Lernen und der gegenseitigen Verständigung gewidmet.
Foto: a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Elisabeth Nöhanmmer © UMIT TIROL / Katharina Kern
a.o. Prof.in Dr.in Elisabeth Nöhammer vom Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen (IMÖG) der Privatuniversität UMIT TIROL wurde Anfang des Jahres zur Vizepräsidentin der Sektion Gesundheitsförderung der European Public Health Association (EUPHA) bestellt. Die EUPHA ist eines der größten europäischen Netzwerke für öffentliche Gesundheit und bringt Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Politik zusammen.
Umit Tirol Gebäude © UMIT Tirol
Hall in Tirol (OTS) - Die Privatuniversität UMIT TIROL erweitert ihr Studienangebot. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die „AQ Austria - Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung“ fällt im Herbst 2026 der Startschuss für das viersemestrige Master-Studium Psychotherapie (Detaillierte Infos: www.umit-tirol.at/master-psychotherapie).
Foto © CEU
Budapest (OTS) - Welche Formen von Pluralismus und öffentlicher Debatte sind unter den Bedingungen eines Krieges möglich? Mit dieser Frage befasst sich die vierte Winter School der Invisible University for Ukraine (IUFU), die von 11. bis 17. Januar 2026 an der Central European University (CEU) in Budapest stattfindet. Die internationale Veranstaltung bringtWissenschaftler:innen, Studierende, Künstler:innen und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft aus mehreren Ländern zusammen und betrachtet die ukrainische Kriegserfahrung als Teil einer globalen intellektuellen Debatte über Konflikt, Demokratie, kultureller Identität und Wiederaufbau.
Foto: NDU-Rektor Christoph Wecht © Josef Herfert
51.000 Beiträge aus Nachrichtenmedien und Social Media analysiert – New Design University sichert sich Platz 1 unter den privaten Hochschulen und Platz 3 in der Kategorie „Wirtschaftlicher Schwerpunkt“. Das aktuelle Reputationsranking des Instituts für Management und Wirtschaftsforschung (IMWF) zeigt ganz deutlich: Die New Design University (NDU) in St. Pölten, die Privatuniversität der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), spielt im Hochschulsektor ganz oben mit. In der Kategorie „Private Hochschulen“ landete die NDU auf Platz eins, in der Kategorie „Wirtschaftlicher Schwerpunkt“ auf Platz drei.
Foto: Verleihung eines theologischen Ehrendoktorats durch die damalige Rektorin Univ.-Prof.in Dr.in Ilse Kögler an Arnulf Rainer im Jahr 2006. Foto © Fotomania / Köpf
Arnulf Rainer verstarb am 18. Dezember 2025 im Alter von 96 Jahren. Der vor allem durch seine Übermalungen bekannt gewordene Künstler wurde 2006 mit einem Ehrendoktorat der damaligen Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz ausgezeichnet. Die künstlerischen Anfänge des 1929 in Baden bei Wien geborenen und zuletzt in Oberösterreich (und Teneriffa) lebenden Künstlers liegen in den vom Surrealismus geprägten späten 1940er Jahren. Mitte der 1950er Jahre begann er mit Überzeichnungen und Übermalungen zu experimentieren. Seine meist seriell angelegten Überarbeitungen thematisieren Wahn und Körper, Religion und Tod, Naturkunde sowie Kunst- und Geistesgeschichte.
Versteckte Viren: Amöben als „Trojanische Pferde“ im Wasser-Sicherheits-Management? Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität zeigt, dass Darmviren in Wasseramöben überdauern können – und fordert eine Neubeurteilung der Regeln zur Wassersicherheit. Krems (Österreich), 18. Dezember 2025 – Wichtige Auslöser viraler Magen-Darm-Erkrankungen können über längere Zeit in freilebenden Amöben überdauern, die in natürlichen und technischen Wassersystemen weit verbreitet sind. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) gemeinsam mit internationalen Partnern. Die Analyse ergab, dass sich Noro- und Adenoviren in verschiedenen Entwicklungsstadien der Amöben „verstecken“ können – und danach auch weiterhin infektiös bleiben. Diese Resultate legen nahe, dass freilebende Amöben bisher unterschätzte Reservoirs und Transportvehikel für Magen-Darm-Viren sein können. Das könnte erklären, warum bestimmte Viren in manchen Wassersystemen länger nachweisbar sind als erwartet – und eine verfeinerte Risikobewertungen und Ableitung von Managementmaßnahmen bei der Nutzung von Wasserressourcen rechtfertigen. Global verursachen Krankheitserreger in verunreinigtem Wasser und in Lebensmitteln nach wie vor erhebliche gesundheitliche Belastungen, obwohl Trinkwasseraufbereitung und Abwasserbehandlung deutlich verbessert wurden. Das Humane Norovirus ist die häufigste Ursache akuter viraler Gastroenteritis, wobei bereits wenige Viruspartikel ausreichen, um Infektionen auszulösen. Humane Adenoviren werden ebenfalls regelmäßig in Abwässern und in abwasserbelasteten Flüssen und Seen nachgewiesen. Klassische Konzepte der Wassersicherheit betrachten Viren vor allem als frei im Wasser schwebende oder an Partikel gebundene Einheiten. Tatsächlich konnte aber in letzter Zeit gezeigt werden, dass auch freilebende Amöben – Einzeller, die in Wassersystemen vorkommen und bisher nur als Reservoir für Bakterien und andere Mikroorganismen bekannt waren – pathogene Viren beherbergen können. Vor diesem Hintergrund untersuchte ein Team des Fachbereichs Wasserqualität und Gesundheit der KL Krems gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Kanada, Asien und Australien, wie Noro- und Adenoviren in verschiedenen Amöbenarten überdauern und welchen Einfluss das auf das Infektionsrisiko durch Wasser haben könnte. VERSTECK IM EINZELLER “In der Wasser-Mikrobiologie kennen wir Amöben seit Langem als Wirte für Bakterien wie Legionellen. Doch ihre Rolle für menschliche Magen-Darm-Viren ist bisher erstaunlich wenig beachtet worden“, sagt Dr. Mats Leifels, Wissenschaftler am Fachbereich Wasserqualität und Gesundheit der KL Krems und Erstautor der Studie. „Unsere Experimente zeigen, dass häufig vorkommende Amöben diese Viren nicht einfach verdauen und somit inaktivieren. Sie können sie schützen, transportieren und im Fall des Adenovirus möglicherweise sogar frühe Schritte viraler Reproduktion unterstützen.“ Dieses Zusammenwirken von Einzellern wie Amöben und Magen-Darm-Viren verändere den Blick darauf, wie Wasser als Übertragungsweg funktioniert und wie sicher etablierte Aufbereitungsverfahren Viren tatsächlich inaktivieren können, so Leifels. Um diese Fragen zu untersuchen, kultivierte das Team die humanen Noro- und Adenoviren gemeinsam mit drei freilebenden Amöbenarten: Vermamoeba vermiformis, Acanthamoeba polyphaga und Willaertia magna. Alle drei Arten kommen in realen Wassersystemen häufig vor. Mithilfe quantitativer PCR (macht das Erbmaterial der Viren messbar) und Fluoreszenzmikroskopie (zeigt, wo die Viren in den Zellen sitzen) verfolgten die Forschenden das Schicksal der Viren über zwölf Tage. Norovirus-Genome fanden sich im Zytoplasma und in Vakuolen von V. vermiformis und A. polyphaga. Adenoviren wurden hingegen im Zellkern von W. magna beobachtet. Intakte Virionen – also vollständige, infektiöse Viruspartikel – blieben während des gesamten Versuchs in verschiedenen Lebensstadien der Amöben und in von ihnen abgeschnürten Vesikeln nachweisbar. Es zeigte sich auch, dass nach der Übertragung von Adenovirus-haltigen Amöben auf Zellkulturen infektiöse Viren nachzuweisen sind – die “Passage” über die Amöben machte die Viren also nicht unschädlich. Zusätzlich wies das Team Adenovirus-mRNA (einen sehr kurzlebigen genetischen Botenstoff) für die Bildung viraler Faserproteinen nach – ein Hinweis auf eine mögliche Virusvermehrung im Amöbenwirt. MÖGLICHE FOLGEN FÜR DEN WASSERSCHUTZ Freilebende Amöben sind ausgesprochen widerstandsfähig. In ihrer Ruheform, der Zyste, überstehen sie hohe Dosen gängiger chemischer Desinfektionsmittel wie Chlor. Unter solchen Bedingungen werden viele andere Mikroorganismen hingegen inaktiviert. Wenn pathogene Viren von Amöben aufgenommen und mittransportiert werden, können sie daher möglicherweise einzelnen Barrieren in Aufbereitungs- und Sanitärsystemen entgehen. Die neue Studie legt nahe, dass solche Amöben-assoziierten Viren nicht nur für die Trinkwassergewinnung relevant sind, sondern auch für abwasserbelastete Badegewässer und für Systeme der Wasserwiederverwendung. „Aus Sicht der mikrobiologischen Risikobewertung müssen wir freilebende Amöben als mögliche Reservoirs und Transportvehikel – quasi „virale Trojanische Pferde“ – zukünftig mitbedenken, wenn wir Aussagen über die Persistenz und ihre Effizienz der Entfernung von Wasser-übertragbaren, fäkalbürtigen Viren tätigen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Andreas Farnleitner, Leiter des Fachbereich Wasserqualität und Gesundheit an der KL Krems und des ICC Water & Health* sowie Ko-Autor der Studie. „Nur dann bilden unsere Konzepte zur Wassersicherheit die tatsächliche Komplexität realer Wassersysteme ab.“ Mit Klimawandel, Urbanisierung und zunehmender Wasserknappheit wächst der Druck auf Oberflächen- und Grundwasserressourcen. Damit steigt auch der Bedarf, verborgene mikrobielle Wechselwirkungen besser zu verstehen. Die Autorinnen und Autoren betonen, dass die vorliegenden Ergebnisse auf Labormodellen beruhen. Weitere Studien sollen beispielsweise klären, welche Virusmengen in Amöben in realen Gewässern tatsächlich vorkommen. Schon jetzt sehen sie jedoch gute Gründe, freilebende Amöben in zukünftigen Studien zur Wassersicherheit und Wasserwiederverwendung zu berücksichtigen. Außerdem braucht es Monitoring Ansätze, die zwischen wirklich inaktivierten und infektiösen Viren unterscheiden, die im Inneren von Protozoen vorkommen. Die Studie fügt sich nahtlos in den strategischen Fokus der KL Krems ein: In ihrer Forschung konzentriert sich die Universität auf interdisziplinäre Themenfelder mit hoher gesundheitspolitischer Relevanz – darunter der Forschungsschwerpunkt Exposom & Umweltgesundheit mit den Themengebieten Ernährungswissenschaften, Allergologie sowie Wasserqualität und Gesundheit. Mit den neuen Daten zur „Viren–Amöben-Interaktion“ wollen KL Krems und ihre Partnerinstitutionen Regulierungsbehörden dabei unterstützen, nachhaltige und wissenschaftlich fundierte („global-change-resistente“) Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit weiterzuentwickeln. Links und vollständige Kontaktdetails hier: https://prd.at/newsroom-kunden/versteckte-viren-amoeben-als-trojanische-pferde-im-wasser-sicherheits-management/ Originalpublikation: Enteric Viruses and Free-Living Amoebae: Protozoa as Potential Reservoirs and Transport Vessels for Human Norovirus and Adenovirus, M Leifels: R Dey: A R Wiedemeyer: D Cheng: C Kolm: F Wu: K Sirikanchana: A H Farnleitner: N J Ashbolt, Water & Ecology 2025, 1(3): 100018, doi:10.1016/j.wateco.2025.100018. Karl Landsteiner Privatuniversität (Stand 12/2025) Die Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) ist eine international anerkannte Bildungs- und Forschungseinrichtung am Campus Krems. Die KL Krems bietet eine moderne, bedarfsorientierte Aus- und Weiterbildung in der Medizin und Psychologie sowie ein PhD-Programm im Bereich Mental Health and Neuroscience an. Das flexible Bildungsangebot ist auf die Bedürfnisse der Studierenden, die Anforderungen des Arbeitsmarkts sowie auf die Herausforderungen der Wissenschaft abgestimmt. Die drei Universitätskliniken in Krems, St. Pölten und Tulln sowie das Ionentherapie- und Forschungszentrum MedAustron in Wiener Neustadt gewährleisten eine klinische Lehre und Forschung auf höchstem Qualitätsniveau. In der Forschung konzentriert sich die KL Krems auf interdisziplinäre Felder mit hoher gesundheitspolitischer Relevanz – u.a. der mentalen Gesundheit, der molekularen Onkologie und den Neurowissenschaften sowie dem Thema Wasserqualität und den damit verbundenen gesundheitlichen Aspekten. Die KL Krems wurde 2013 gegründet und von der Österreichischen Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung (AQ Austria) akkreditiert. *Das ICC Water & Health (Deutsch: Interuniversitäre Kooperationszentrum Wasser und Gesundheit) ist eine Kooperation der Technischen Universität Wien, der Medizinischen Universität Wien und der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften. Das ICC W&H versteht sich als international sichtbar agierende wissenschaftliche Plattform und kompetenter Partner in Fragen der Wasserqualität und deren Auswirkung auf die menschliche Gesundheit. Das ICC W&H widmet sich der Entwicklung innovativer Konzepte zur Beurteilung der Wasserqualität, neuer mikrobiologischer und molekularbiologischer Methoden, der Wirksamkeitsprüfung physikalischer und chemischer Aufbereitungsmethoden sowie numerischer Modelle zur Abschätzung des Infektions- und Krankheitsrisikos bei der Wassernutzung. Die gewonnenen Erkenntnisse werden zur Ableitung effektiver und nachhaltiger Managementmaßnahmen zum Schutz der Gesundheit verwendet. Das ICC wurde dank kompetitiver Forschungsförderungsmittel durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) nachhaltig etabliert. Im Jahr 2017 wurde das ICC Water & Health um die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) erweitert. Bildunterschrift: TEM of A. polyphaga co-cultured with HNoV © Dr. Rafik Dey
Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität zeigt, dass Darmviren in Wasseramöben überdauern können – und fordert eine Neubeurteilung der Regeln zur Wassersicherheit. Krems (Österreich), 18. Dezember 2025 – Wichtige Auslöser viraler Magen-Darm-Erkrankungen können über längere Zeit in freilebenden Amöben überdauern, die in natürlichen und technischen Wassersystemen weit verbreitet sind. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) gemeinsam mit internationalen Partnern. Die Analyse ergab, dass sich Noro- und Adenoviren in verschiedenen Entwicklungsstadien der Amöben „verstecken“ können – und danach auch weiterhin infektiös bleiben. Diese Resultate legen nahe, dass freilebende Amöben bisher unterschätzte Reservoirs und Transportvehikel für Magen-Darm-Viren sein können. Das könnte erklären, warum bestimmte Viren in manchen Wassersystemen länger nachweisbar sind als erwartet – und eine verfeinerte Risikobewertungen und Ableitung von Managementmaßnahmen bei der Nutzung von Wasserressourcen rechtfertigen.