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Ehrungen und Auszeichnungen an der KU Linz: Menschen, die bewegen Im Rahmen eines Akademischen Festaktes wurden am 29. April 2026 an der Katholischen Privat-Universität Linz die Würden eines Ehrensenators der Universität an Rechtsanwalt Franz Mittendorfer und eines Ehrendoktors der Theologie an den emeritierten Universitätsprofessor Herbert Kalb verliehen. Mit der bischöflichen Florian-Medaille wurde Helmut Obermayr, ehemaliger Landesdirektor des ORF Oberösterreich und Ehrensenator der KU Linz ausgezeichnet. Nur selten mache die KU Linz von der Möglichkeit Gebrauch, Ehrendoktorate zu vergeben oder Ehrensenator:innen zu ernennen – denn es handle sich um bedeutsame Akte, die wohlüberlegt und gut begründet sein wollen; treffen sich zwei solche Anlässe und werden noch um die Verleihung einer bischöflichen Florian-Medaille ergänzt, lasse sich die Außergewöhnlichkeit der heutigen akademischen Feier ermessen, so Rektor Universitätsprofessor Michael Fuchs in seiner Begrüßung. Personen, die sich um die Förderung der Institution besonders verdient gemacht haben, können laut Statut der Universität zum Ehrensenator ernannt werden. In seiner Laudatio schilderte Universitätsprofessor Ewald Volgger das langjährige Engagement von Franz Mittendorfer: Der Rechtsanwalt und Ehrenpräsident der Oberösterreichischen Rechtsanwaltskammer, seit 2011 Mitglied des „Vereins der Freunde der KU Linz“, leistet einen maßgeblichen Beitrag bei der Drittmittelaufbringung für den 2015 gestarteten Masterlehrgang „Religion in Kultur und Gesellschaft“. Das vom Institut für Fundamentaltheologie und Dogmatik verantwortete Studium trägt in Verbindung mit der Abteilung für Religionswissenschaft dem Bewusstsein für die Bedeutung von Religion für Kultur und Gesellschaft, Politik und öffentliche Wertediskurse Rechnung. Ohne Franz Mittendorfers anhaltende Unterstützung wäre das Projekt in dieser Form nicht umsetzbar, betonte Volgger. Zugleich zeichnete der Laudator das Bild einer facettenreichen Persönlichkeit mit weitgespannten Interessen – und eines Menschen mit Haltung, Werten und sozialer Kompetenz. Mittendorfers Dankworte offenbarten dem Publikum aus Kirche, Wissenschaft und Gesellschaft überdies die große Bescheidenheit des Geehrten. Seine namhaften wissenschaftlichen Verdienste begründen die Verleihung des Ehrendoktorats der Theologie an Herbert Kalb, emeritierter Universitätsprofessor am vormaligen Institut für Kirchenrecht der Johannes Kepler Universität Linz. Generalvikar Severin Lederhilger unternahm in der Festrede einen beeindruckenden Rundgang durch Kalbs interdisziplinäres Werk und machte diesen als international anerkannten Wissenschaftler und Impulsgeber für die Weiterentwicklung des Staatskirchenrechts zum Religionsrecht sichtbar: Er sei ein „theologisch denkender“ und dialogfähiger Jurist mit außergewöhnlichem Fachwissen zur kirchlichen und zivilen Rechtsgeschichte, verfüge über ein ausgewogenes Urteil und ein sicheres Gespür für das praktisch Machbare, gepaart mit rechtsphilosophischer Konsequenz und kritischer Analyse. Mit der KU Linz verbinde ihn die langjährige Zusammenarbeit mit dem Institut für Kirchenrecht und jüngst etwa die Funktion eines „Ombudsmanns zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“. Er habe aber nicht zuletzt auch die Transformation der Katholisch-Theologischen Hochschule Linz zur ersten staatlich akkreditierten Privatuniversität Österreichs (2000) wesentlich unterstützt und begleitet. Ins Zentrum rückte Lederhilger, dass nicht nur die Person Herbert Kalb geehrt, sondern zugleich die Bedeutsamkeit des Religionsrechts in der juristischen Lehre und Forschung zum Ausdruck gebracht werden solle: Dass mit der Emeritierung Kalbs im Jahr 2024 die letzte explizite Lehr- und Forschungseinrichtung zum Religionsrecht an einer juridischen Fakultät in Österreich ihr Ende fand, müsse als besorgniserregende Entwicklung angesehen werden. Das Fehlen kanonistischer Expertise und einer angemessenen Kenntnis des Rechts der Religionen erweise sich umso problematischer, als religionsrechtliche Entscheidungen im nationalen und europäischen Kontext zunehmend gesellschaftsrelevant sind und kritischer fachlicher Kommentierung bedürfen, mahnte Lederhilger. Die bischöfliche Florian-Medaille wird für überregionale bzw. diözesanweite Verdienste verliehen. Mit Helmut Obermayr, dem ehemaligen Landesdirektor des ORF Oberösterreich, erging die Ehrung an einen Kommunikator, Netzwerker und pragmatischen Organisator, der von der Ebene seiner Heimatpfarre Traun bis zum Gremium des Religionsbeirats des Landes Oberösterreich eine prägende Rolle im kulturellen, sozialen und kirchlichen Leben des Landes spielte. Beispielhaft griff Bischof Manfred Scheuer in seiner Laudatio die federführende Mitgestaltung der „Ökumenischen Sommerakademie“ im Stift Kremsmünster heraus, die unter Obermayrs Koordination und Moderation von 1999 bis 2024 ein Ort des ökumenischen und gesellschaftlichen Dialogs war – und weit über Oberösterreich hinaus ausstrahlte. Der KU Linz war er zudem über 15 Jahre als Vorsitzender des „Bischöflichen Fonds zur Förderung der Katholischen Privat-Universität Linz“ verbunden, eine für die Entwicklung der Universität verantwortungsvolle Tätigkeit und Mitgrund für die Ernennung zum Ehrensenator der KU Linz (2016). Geehrt durch die Auszeichnung dankte Helmut Obermayr vor allem für die vielen bereichernden Begegnungen, die er bei seinen Tätigkeiten machen durfte. Die musikalische Gestaltung des Festakts erfolgt durch Sara Spek Jezernik (Violine) und Veronika Löberbauer (Cello), Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität. Foto (v. l. n. r.): Ehrensenator Dr. Helmut Obermayr, Ehrensenator Mag. Dr. Franz Mittendorfer LL.M., Univ.-Prof. em. DDr. Dr. h.c. Herbert Kalb © KU Linz/Hermine Eder
Im Rahmen eines Akademischen Festaktes wurden am 29. April 2026 an der Katholischen Privat-Universität Linz die Würden eines Ehrensenators der Universität an Rechtsanwalt Franz Mittendorfer und eines Ehrendoktors der Theologie an den emeritierten Universitätsprofessor Herbert Kalb verliehen. Mit der bischöflichen Florian-Medaille wurde Helmut Obermayr, ehemaliger Landesdirektor des ORF Oberösterreich und Ehrensenator der KU Linz ausgezeichnet. Nur selten mache die KU Linz von der Möglichkeit Gebrauch, Ehrendoktorate zu vergeben oder Ehrensenator:innen zu ernennen – denn es handle sich um bedeutsame Akte, die wohlüberlegt und gut begründet sein wollen; treffen sich zwei solche Anlässe und werden noch um die Verleihung einer bischöflichen Florian-Medaille ergänzt, lasse sich die Außergewöhnlichkeit der heutigen akademischen Feier ermessen, so Rektor Universitätsprofessor Michael Fuchs in seiner Begrüßung.
Bildtext: NDU-Prorektor Johannes Zederbauer (v.l.) mit den ausgezeichneten Studierenden Johanna Lichtenberger, Moritz Holzleitner, Jakob Walzhofer, Viktoria Magdalena Pock, Kerstin Hutterer, Julia-Camilla Wallner, Beatrice Fuchs, Julia Fialka, Elina Tischer und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer. Fotocredit: Klaus Engelmayer
Wirtschaftskammer NÖ und Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung zeichnen besonders engagierte Studierende an der New Design University (NDU) St. Pölten aus. Großes Engagement, Kreativität und Durchhaltevermögen im Studium machen sich bezahlt:  38 Studierende der New Design University (NDU) St. Pölten wurden für ihre besonderen Leistungen mit einem Leistungsstipendium belohnt. Die Auszeichnung wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung finanziert und honoriert herausragende Studienleistungen sowie aktives Engagement.
Foto (v. l. n .r.): WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Sabine Siegl-Amerer (Prorektorin der KL Universität), Christina Schwaiger (Leitung Personalmanagement KL Universität), Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister © Kraus
In der Kategorie der Non-Profit-Organisationen überzeugte die Karl Landsteiner Uni als familienfreundlichstes Unternehmen Niederösterreichs. Krems, 24. April 2026. Die Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) wurde am Mittwoch, den 22. April, im Rahmen der Familienland*Stars 2026 als eines der familienfreundlichsten Unternehmen Niederösterreichs ausgezeichnet – und erreichte in der Kategorie der Non-Profit-Organisationen den 1. Platz.
Artikel von Agnes Preusser in der Tageszeitung Kurier vom 23.04.2026 Das ehemalige Psychiatrische Krankenhaus am Otto-Wagner-Areal wird künftig die Musik- und Kunstuni MUK beheimaten. Schon jetzt wird das Gelände kulturell genutzt – ab Samstag etwa mit „Ganymed Areal“.
Foto: Perfekte Symbiose: Dirigent Ola Rudner und das Orchester der Joseph Haydn Privathochschule. Zu hören am 7. Mai im Liszt Zentrum in Raiding. © JHP
Es gibt Abende, an denen Musik nicht einfach erklingt, sondern eine Haltung einnimmt. Das Orchesterkonzert der Joseph Haydn Privathochschule am 7. Mai in Raiding wird kein bloßes Abspielen eines Programms, sondern ein künstlerisches Statement zwischen Erinnerung, Gegenwart und Hoffnung. Die Luft in Raiding wird an diesem frühen Maiabend eine besondere Spannung tragen. Wenn das Orchester der Joseph Haydn Privathochschule im Liszt Zentrum konzertiert, ist es mehr als nur ein Konzert für den Frieden – es ist ein lebendiger Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dirigiert wird das Orchester vom renommierten schwedischen Maestro Ola Rudner, der schon im Vorjahr beim Friedenskonzert brilliert hat.
Foto von links: Mag. Christoph Rudinger (PHDL), MMag. Dr. Werner Urbanz (PHDL), Mag. Anton Birngruber M.A. (Leiter des Bischöflichen Schulamtes der Diözese Linz), Ass.-Prof. Dr. Bernd Ziegler (KU Linz), Mag.a Dr.in Bernadette Hörmann (PHDL), Mag. Matthias Thonhauser (PHDL), Mag.a Anna Bachofner-Mayr (KU Linz) Bildnachweis: © KU Linz/Hermine Eder
Unter dem Titel „Planänderungen. Neue Lehr- und Studienpläne für den katholischen Religionsunterricht“ diskutierten Expert:innen aus Oberösterreich beim Linzer Forum Religionspädagogik an der Katholischen Privat-Universität Linz am 20. April 2026 mit rund 30 Teilnehmenden aus Schule sowie Aus- und Weiterbildung über Chancen und Herausforderungen der curricularen Veränderungen. Bernadette Hörmann gab dabei einen allgemeindidaktischen Einblick in die Lehrplantheorie. Anton Birngruber beleuchtete insbesondere die Neuerungen, die mit den neuen Curricula für den katholischen Religionsunterricht in der Sekundarstufe II einhergehen werden. Werner Urbanz richtete den Blick auf strukturelle und inhaltliche Veränderungen, die die neuen Pläne für das Lehramtsstudium Katholische Religion in Linz und Salzburg mit sich bringen.
Foto © NDU
Zum OPEN HOUSE öffnet die NDU ihre Türen für Interessent*innen. Am 08. Mai 2026 informieren Studierende & Lehrende über innovative Bachelor- & Master-Studiengänge, über das Doktoratsstudium & über Universitätslehrgänge in den Bereichen BWL, Event, Innenarchitektur, Grafikdesign und Design & Handwerk.
Bildbeschreibung: "MRT-basierte Rekonstruktion von Verbindungen im Gehirn (links) und ihre vereinfachte Darstellung als Netzwerk (rechts)” © Prof. Stadlbauer
Eine Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität zeigt, dass ein Glioblastom ganze Netzwerke des Gehirns beeinträchtigt. Das gibt Informationen über die Überlebenschance. Krems, Österreich, 21. April 2026 – Das Glioblastom, der aggressivste bösartige Hirntumor bei Erwachsenen, ist nicht „nur” ein isolierter Tumor, sondern eine Erkrankung des gesamten Gehirns. Eine neue Studie zeigt, dass die Überlebensdauer eng damit zusammenhängt, wie stark der Tumor großräumige Verbindungen der weißen Substanz beeinträchtigt, also jener Bahnen, über die weit voneinander entfernte Hirnregionen Informationen austauschen. Auf Basis präoperativer MRT-Daten und computergestützter Analysen fand die internationale Arbeitsgruppe heraus, dass netzwerkbezogene Parameter das Ein-Jahres-Überleben genauer vorhersagen konnten als grundlegende klinische Faktoren allein. Die unter der Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) entstandene Arbeit steht exemplarisch für einen Wandel der Hirntumorforschung: weg vom ausschließlichen Blick auf den Tumor selbst und hin zur Frage, wie er die Funktion des umgebenden Gehirns beeinträchtigt. Dies könnte dabei helfen, die Prognose zu verfeinern und Therapieentscheidungen stärker zu individualisieren.
Foto: ÖPUK-Logo © ÖPUK
ÖPUK weist auf zentralen blinden Fleck in Debatte über die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung an Österrreichs Hochschulen hin. Wien (OTS) - Vor dem Hintergrund der aktuellen Auseinandersetzung zwischen AQ Austria und der Fachhochschulkonferenz über die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung stellt die Österreichische Privatuniversitätenkonferenz (ÖPUK) klar: Der zentrale blinde Fleck der Debatte liegt nicht bei der Programmakkreditierung, sondern bei der institutionellen Qualitätssicherung. Die derzeit diskutierte Reduktion beziehungsweise gänzliche Abschaffung der Programmakkreditierung im Fachhochschulsektor verstärkt nur die grundlegende Schieflage im System.
LOGO_DPU
Neue Studienangebote, steigende Studierendenzahlen, starke klinische Kooperationen und ein deutlicher Ausbau der Forschungsfinanzierung betonen die dynamische Entwicklung der DPU. Wiener Neustadt/Krems (OTS) - Mit der Veröffentlichung des aktuellen Jahresberichts zeigt die Danube Private University (DPU) eine klare Entwicklung: Die Universität wächst in allen zentralen Bereichen und baut ihre Position als moderner, international vernetzter Hochschul- und Forschungsstandort konsequent weiter aus.
Festakt: Übergabe des Vorlasses von Paul M. Zulehner an die KU Linz Paul M. Zulehner ist einer der bekanntesten und profiliertesten Pastoraltheologen im deutschsprachigen Raum. Bei einem feierlichen Festakt erfolgte am 16. April 2026 die offizielle Überantwortung eines bedeutenden Teils seines wissenschaftlichen Vorlasses an die Katholische Privat-Universität Linz. Betreut vom Team der Diözesanbibliothek, wird der umfangreiche Bestand für Forschung, Lehre und Vermittlung zur Verfügung stehen. Bei seinem Vortrag im Rahmen der Feier entwarf Zulehner das Bild eines lebendigen und aktiven Christentums als „Hoffnungsressource“ in dieser Welt. Für das doppelte Geschenk des Vorlasses und des Festvortrags dankte Rektor Universitätsprofessor Michael Fuchs bei seiner Begrüßung: Dass neben zahlreichen Vertretern der Diözese Linz und der Universitätsgemeinschaft auch ein breites Publikum der Einladung gefolgt ist, unterstreiche die Bedeutung des Schenkungsaktes für die Universität und für Linz. Als „bunten Vogel, der nicht auf einen Nenner zu bringen ist“, bezeichnete Bischof Manfred Scheuer in seinen Grußworten Paul M. Zulehner – und wollte das als unbedingtes Kompliment verstanden wissen: für seine Themen- und Interessensvielfalt, seine Offenheit und Anschlussfähigkeit, seine Impulse und Anregungen, mit denen er als wacher und kreativer „Vor-, Mit- und Nachdenker“ die Kirche in Österreich und auch die Diözese Linz nachhaltig geprägt habe. Umso größer sei die Freude darüber, dass er einen bedeutenden Teil seiner Sammlung im Wege des Vorlasses der KU Linz bzw. der Diözesanbibliothek Linz übergebe. „Vorlass Zulehner“: Konzentriertes Gedächtnis eines Theologenlebens Dass sein Lebenswerk damit nicht irgendwohin zurückkehre, sondern an einen Ort, mit dem es biografisch, geistig und kirchlich zutiefst verwoben ist, hob Vizerektorin Universitätsprofessorin Klara-Antonia Csiszar in einer sehr persönlichen Würdigung ihres akademischen Lehrers, Kollegen und Freundes Paul M. Zulehner hervor. Er vermittle eine das Leben erkundende und die Lebenswirklichkeiten der Menschen ernstnehmende Pastoraltheologie, der man sich auch an der KU Linz verpflichtet fühle. Und er stehe für ein mutiges und eigenständiges Denken, das „nicht unter dem Niveau der Wirklichkeit theologisiert“. Im Vorlass seiner wissenschaftlichen Produktion könne dabei nicht nur erkundet werden, was er geschrieben, sondern auch, wie er gearbeitet habe: aufmerksam für die Wirklichkeit, geistlich wach, prophetisch oft einen Schritt voraus – und europäisch vernetzt. Wie eine solche Erkundung und wissenschaftliche Erschließung der umfangreichen Sammlung – es handelt sich um 777 Monographien, 666 Zeitschriften- und Zeitungshefte und rund 320 Film- und Tondokumente – möglich wird, stellte Bibliothekdirektor Ingo Glückler vor. Seine Darlegung der Schritte, wie ein Bestand von Dokumenten zu einem analog und digital zugänglichen, recherchierbaren und langfristig gesicherten Archiv wird, war eine Einführung in den informationstechnologischen ‚State of the Art‘ und zugleich Zeugnis der selbstgesetzten Aufgabe: Das Ziel sei, so Glückler, ein „lebendiges Archiv, das wirkt, ein offener, einladender Ort des Denkens, der Auseinandersetzung und des Dialogs“. Himmelsgeschenke für Europa Können Religionen eine Hoffnungsressource sein? – Diese Frage stand im Zentrum des Vortrags „Himmelsgeschenke für Europa“ von Paul M. Zulehner, den er mit einer Zusammenschau aktueller Krisen eröffnete: Kriege, ökologische Verwerfungen, Migrationsströme, Deindustrialisierung und Informatisierung lassen mit ihren sich überlagernden und gegenseitig verstärkenden Folgen das Bild einer „taumelnden Welt“ entstehen, aus der jede Hoffnung verschwunden ist. Ein Bedrohungsempfinden greife um sich, welches „Kulturen der Angst“ mit einer Atmosphäre wachsender Rivalität hervorbringe – Angst aber entsolidarisiere und lasse sich populistisch missbrauchen. Als bewussten religionskritischen Kontrapunkt machte Zulehner deutlich, dass Religionen in ihrer Ambivalenz und als von Menschen gelebte Realität dabei nicht außerhalb stehen. Geschichte wie Gegenwart lehren, quer durch alle Kulturen, dass Religionen zu oft anstatt einer Lösung Teil des Problems seien, weil sie sich „zur Legitimation von bösartiger Gewalt missbrauchen lassen“. Und dennoch, insistierte er, sei sie in Christentum und Kirche da, die „Sprengkraft gelebter Hoffnung“. Die „Himmelsgeschenke“ der Überlieferung anzunehmen, heiße, diese zu Ressourcen und Quellen der Hoffnung zu machen und die Welt damit menschlicher und gerechter zu gestalten. Konkret gehe es darum, „etwas zu tun“, was nicht nur Aufgabe und Herausforderung für das Individuum, sondern „für uns als Gemeinschaften“ sei. Musikalisch stimmungsvoll gestaltet wurde der Abend von Sara Spek Jezernik (Violine) und Veronika Löberbauer (Celllo) von der Anton Bruckner Privatuniversität. Foto: Festakt Zulehner 1: Von links: Bibliotheksdirektor Dipl.-Theol. Ingo R. Glücker, M.A. (LIS), M.Th. (Abdn.), Vizerektorin Univ.-Prof.in Dr.in Klara Antonia Csiszar, emer. O. Univ.-Prof. DDr. Paul Michael Zulehner, Bischof Dr. Manfred Scheuer, Gen.-Dir. Mag. Klaus Kumpfmüller (HYPO Oberösterreich, Obmann des Fördervereins "Freunde der KU Linz"), Rektor Univ.-Prof. Dr. Michael Fuchs. © KU Linz / Hermine Eder
Paul M. Zulehner ist einer der bekanntesten und profiliertesten Pastoraltheologen im deutschsprachigen Raum. Bei einem feierlichen Festakt erfolgte am 16. April 2026 die offizielle Überantwortung eines bedeutenden Teils seines wissenschaftlichen Vorlasses an die Katholische Privat-Universität Linz. Betreut vom Team der Diözesanbibliothek, wird der umfangreiche Bestand für Forschung, Lehre und Vermittlung zur Verfügung stehen. Bei seinem Vortrag im Rahmen der Feier entwarf Zulehner das Bild eines lebendigen und aktiven Christentums als „Hoffnungsressource“ in dieser Welt.
Interuniversitäres Symposium mit hochkarätiger Beteiligung – Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner und MUK-Rektor Andreas Mailath-Pokorny diskutieren zentrale Zukunftsfragen. Wien (OTS) - Vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung und demokratischer Erosionsprozesse widmet sich das interuniversitäre Symposium „WISSENSCHAFT – KUNST – DEMOKRATIE: Universitäten in der Verantwortung“ der Frage nach der Rolle von Wissenschaft und Kunst in Zeiten wachsender populistischer und autoritärer Tendenzen. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Wissenschaft – Kunst – Demokratie“, das vom Interuniversitären Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek – einem innovativen Zusammenschluss von Wissenschafter*innen und Künstler*innen der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK), ein Unternehmen der Wien Holding – durchgeführt wird. Im Zentrum steht die kritische Auseinandersetzung mit der Verantwortung von Universitäten, Kunstinstitutionen sowie Akteur*innen aus Wissenschaft und Kulturpolitik im Umgang mit antidemokratischen Diskursen.
Foto: Freuen sich auf die “Lange Nacht der Forschung: JHP-Rektor Gerhard Krammer, JHP-Geschäftsführer Michael Gerbavsits, Koordinator Alexander Gangoly-Madl © JHP
Am 24. April findet bundesweit die lange Nacht der Forschung statt. Die Joseph Haydn Privathochschule Burgenland (JHP) ist einer von 13 Standorten im Burgenland und bietet diesmal gleich vier Schwerpunkte an. „Das ‚Forschungsobjekt‘ in der JHP ist die Musik in ihren vielfältigen Ausprägungen:  Klang, Komposition, Form, Wirkungen beim Musizieren, Instrumente, Lautstärke, um nur einige zu nennen“ berichtet JHP-Rektor Gerhard Krammer. Masterstudierende der JHP präsentieren in 100 Sekunden den Forschungsstatus ihrer laufenden Projekte als „speed-dating“ in kleinen, hochdosierten Wissensdosen. Zu Beginn steht ein Stichwort, eine Redewendung, ein Begriff, am Ende steht ein Erkenntnisgewinn – pointiert und witzig formuliert, in einer Minute und 40 Sekunden.
Foto: DPU © Nik Pichler
Jetzt bewerben: Die DPU fördert auch 2026/27 angehende Mediziner*innen mit Stipendien. Wiener Neustadt/Krems, 15. April 2026 – Die Danube Private University (DPU) setzt auch im Studienjahr 2026/27 ein starkes Zeichen für die Förderung des medizinischen Nachwuchses: Mit Stipendienprogrammen der DPU-Stiftung sowie in Kooperation mit dem Land Niederösterreich werden engagierte und besonders motivierte Studieninteressierte im Fach Humanmedizin unterstützt. Ziel ist es, talentierten Bewerber*innen den Zugang zum Medizinstudium zu erleichtern und gleichzeitig die langfristige Gesundheitsversorgung in Niederösterreich zu stärken.
Foto: Univ.-Prof. Uwe Siebert © UMIT TIROL / Kern
Career Achievement Award der SMDM würdigt herausragende Beiträge zur medizinischen Entscheidungsforschung. Die Society for Medical Decision Making (SMDM) hat Univ.-Prof. Uwe Siebert als Preisträger des Career Achievement Award 2026 bekannt gegeben. Der Preis zählt zu den renommiertesten Ehrungen im Bereich der medizinischen Entscheidungsforschung und würdigt Wissenschaftler*innen, die das Fachgebiet durch ihre Arbeit nachhaltig geprägt haben.