Soziale Stellung, Wohnort und persönliche Erfahrungen prägen die Sicht älterer Menschen auf Extremwetter, zeigt eine Studie unter Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität.
Ältere Menschen in Österreich nehmen eine Zunahme von Extremwetterereignissen seit ihrer Kindheit wahr. Doch wie stark diese Veränderungen bemerkt werden, hängt von mehreren sozialen und wirtschaftlichen Faktoren ab. So zeigt eine aktuelle Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems), dass Umweltbewusstsein, Wohnort, Bildungsniveau und finanzielle Situation die Wahrnehmung von Extremwetter bei Menschen ab 50 Jahren mitprägen. In der Studie wurde die Wahrnehmung von Veränderungen in der Häufigkeit und Intensität von Hitze, Dürre, Stürmen, Niederschlägen und Überschwemmungen sowie Veränderungen der Schneebedeckung untersucht. Basierend auf österreichischen Daten einer europaweiten Umfrage zeigt die Studie, dass Menschen den Klimawandel nicht nur anhand messbarer Wetterveränderungen erleben, sondern ihn auch durch ihre Lebensumstände und persönlichen Erfahrungen einordnen.