Internationalität und Diversität haben die Universitätsstadt Wien und im speziellen die Modul University Vienna seit ihrer Gründung zu einem außergewöhnlichen Studienort mit großer kultureller Vielfalt gemacht. Zu jeder Zeit sind Studierende aus mehr als 70 verschiedenen Ländern an der Universität aktiv. Durch die Covid 19-Pandemie war dieser natürliche Austausch unter Studierenden aus aller Herren Länder deutlichen Einschränkungen unterworfen. Zum einen, weil durch das lange Wegfallen des Präsenzunterrichtes keine persönlichen Kontakte möglich waren, und zum anderen, weil auch jetzt, wo die Bestimmungen wieder gelockert sind, rund zehn Prozent der ausländischen Studierenden nach wie vor nur Online an den Lehrveranstaltungen teilnehmen können. „Etwa die Hälfte der betroffenen Studierenden hat Schwierigkeiten mit Reisebeschränkungen oder Visa, rund ein Viertel kämpft mit wirtschaftlichen Problemen oder weil sie in ihrem Heimatland in Quarantäne festsitzen und ein weiteres Viertel gehört einer Risikogruppe an“, kennt der Rektor der Modul Universität Vienna, Karl Wöber, die Gründe. Studierende, die schon vor dem Ausbruch der Pandemie auf studentische Nebenjobs angewiesen waren, schlitterten während COVID 19 in finanzielle Engpässe. „Viele der klassischen Jobs für Studierende in der Gastronomie, bei Lieferdiensten oder in der Veranstaltungsbranche brachen plötzlich weg“, weiß Jürgen Hörmann, Leiter des Student Service und Admission Centers an der Modul Uni. Etwas leichter hatten und haben es jene Studierenden, die im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum absolvieren müssen. Hörmann: „Sie bekommen jetzt wieder schneller einen Praktikumsplatz in einem Unternehmen, das wiederum fördert auch den Erfolg im Studium“.

Online-Unterricht als Kompromiss
Der Besuch von Online-Lehrveranstaltungen war ein guter Kompromiss. Viele Studierende konnten damit auch während der Pandemie ihr Studium fortsetzen. Nach dem langen Zeitraum schleichen sich allerdings auch Ermüdungserscheinungen ein. Kristina Smiljkovic aus Serbien, die im zweiten Semester Management an der Modul University Vienna studiert, vermisst – wie viele andere – vor allem den persönlichen Kontakt mit den Lehrenden und den KommilitonInnen. „Es war für mich extrem schwierig, während einer zweitägigen jeweils von 9 bis 18 Uhr stattfindenden Online-Lehrveranstaltung die Konzentration aufrechtzuerhalten“, bringt es Kristina Smiljkovic auf den Punkt. Auch technische Probleme mit der Internetverbindung, wie plötzlich fehlender Ton oder partielle Ausfälle, können das Online-Lernen erschweren. Sehr viel leichter ist es nun für all jene, die am nunmehr wieder stattfindenden Präsenzunterricht – selbstverständlich unter strengster Einhaltung der 2,5G-Regeln – teilnehmen können. „Darüber freuen sich Studierende und Lehrende gleichermaßen“, weiß Jürgen Hörmann. „Die sozialen Faktoren, das Kennenlernen und der Austausch von Studierenden aus anderen Kulturen lässt sich eben nicht so ohne Weiteres Online abbilden“.

Rat und Hilfe
Um nun die Hürden für ausländische Studenten an der Modul University Vienna so gut wie möglich zu beseitigen, steht ihnen das Student Service und Admission Center mit Rat und Tat zur Seite. „Wir helfen den Studierenden bei der Jobsuche, beim Erlangen von Aufenthaltstitel und Visa, beraten bei der Wohnungssuche“, nennt Jürgen Hörmann einige Beispiele. Vor dem Campus wurde ein Impfbus organisiert, für besonders talentierte Studienbewerber gibt es Studienermäßigungen. Mit diesen Angeboten wird es trotz Covid 19 möglich, die internationale Community weiter zu entwickeln und trotz Covid 19 ein einmaliges Studienerlebnis auf dem Campus zu gewährleisten. www.modul.ac.at