Medizinausbildung in Österreich: Privatuniversitäten leisten seit über 20 Jahren einen „Solidarbeitrag“

29% der Medizin-Studienplätze in Österreich werden an Privatuniversitäten zur Verfügung gestellt – ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Gesundheitsinfrastruktur.
Wien/Krems a.d. Donau/Salzburg/Linz/Wiener Neustadt (OTS) – In Österreich decken vier nichtstaatliche Universitäten gemeinsam ein Drittel der MedizinerInnenausbildung ab –Danube Private University, Karl Landsteiner Privatuniversität, Paracelsus Medizinische Privatuniversität und Sigmund Freud PrivatUniversität. Indem die Finanzierung hauptsächlich über Studiengebühren erfolgt und öffentliche Gelder vorrangig für die Kooperationen im klinischen Bereich zufließen, tragen die privatrechtlichen Universitäten auch zur Entlastung der Staatsfinanzen bei. Die Ausbildung ist durch die vom Bund eingesetzte Behörde AQ Austria qualitätsgesichert und international anerkannt.
Danube Private University begrüßt 150 Humanmedizinstudierende

Feierlicher Studienstart: In Krems beginnt für die Erstsemester ein praxisnahes Medizinstudium in familiärer Atmosphäre.
Krems/Wiener Neustadt (OTS) – Mit einer feierlichen Immatrikulationsfeier im Audimax der Danube Private University (DPU) wurden am 22. September 2025 insgesamt 150 neue Studierende des Bachelorstudiengangs Humanmedizin willkommen geheißen. Die Erstsemester stammen überwiegend aus Österreich, darunter 66 aus Niederösterreich. Rund 20 Prozent kommen aus dem Ausland – unter anderem aus Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein, Südtirol, Slowenien und Ungarn.
Die Veranstaltung markierte den offiziellen Studienbeginn und den Eintritt in einen neuen Lebensabschnitt. Die DPU bietet ihren Studierenden – eingebettet in die malerische Kulisse der Wachau – ein anspruchsvolles, praxisnahes Medizinstudium in familiärer Atmosphäre.
570.000 Euro: PMU vergibt Förderstipendien an Humanmedizin- und Pharmaziestudierende

Salzburg (OTS) – Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) in Salzburg vergibt jährlich Förderstipendien nach sozialen Kriterien an Studierende der Humanmedizin und der Pharmazie. Für das laufende Studienjahr 2023/2024 hat die Universität nun Stipendien in Gesamthöhe von 570.350 Euro ausbezahlt. Die 105 Empfängerinnen und Empfänger erhalten damit im Schnitt 5.804 bzw. 4.747 Euro als Zuschuss zu ihren Studiengebühren.