ÖPUK setzt Mitarbeit an der Hochschulstrategie aus – Zeichen der Solidarität mit den staatlichen Universitäten

Foto: ÖPUK-Logo © ÖPUK

Die Österreichische Privatuniversitätenkonferenz (ÖPUK) setzt ihre Mitarbeit an der laufenden Hochschulstrategie vorläufig aus. Damit setzt die ÖPUK ein bewusstes Zeichen der Solidarität mit der Universitätenkonferenz uniko und den öffentlichen Universitäten Österreichs.
Die österreichischen Privatuniversitäten sind in vielfacher Weise mit dem öffentlichen Hochschulsektor verflochten. Zahlreiche Mitgliedsinstitutionen der ÖPUK werden selbst öffentlich finanziert oder kofinanziert. Darüber hinaus bestehen enge Kooperationen mit öffentlichen Universitäten in Forschung, Lehre und Entwicklung gemeinsamer Studienangebote – etwa im Bereich der Lehramtsstudien, kooperativer Doktoratsprogramme oder gemeinsamer Forschungsprojekte. Budgetäre Kürzungen und strukturelle Schwächungen des staatlichen Hochschulbereichs treffen daher das gesamte österreichische Hochschulsystem und gefährden gewachsene Kooperationen, die wesentlich zur Qualität und internationalen Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandorts beitragen.

Hochschulstrategie: Privatuniversitäten begrüßen gemeinsame Entwicklung

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Geeintes Vorgehen in der Entwicklung stärkt den Hochschulstandort.
Wien/Krems/StPölten/Linz/Salzburg/Hall/Klagenfurt/Eisenstadt/Feldkirch (OTS) – Die ÖPUK begrüßt die Ankündigung des BMFWF, den österreichischen Hochschulraum ganzheitlich weiterentwickeln zu wollen. Die langjährige Forderung des Sektors privatrechtlich organisierter Universitäten und Hochschulen, die österreichische Hochschullandschaft als Einheit zu begreifen und zu entwickeln, scheint in greifbare Nähe zu rücken. Da das Ganze mehr als die Summe der Teile ist, gilt es die unbestreitbar vorhandene Exzellenz und Vielfältigkeit aller Sektoren in Lehre und Forschung durch gemeinsame strategische Entwicklungsziele für den Standort Österreich zu nutzen. Die bisherige Fragmentierung und Kleinteiligkeit in der Darstellung des hochschulischen Angebotes wird damit hoffentlich der Vergangenheit angehören.