Allergierisiko von Kindern ändert sich in den ersten Lebensjahren

Foto © Adobestock syhin_stas

Gegen welche Nahrungsmittel Kinder sensibilisiert sind, verändert sich in den ersten fünf Lebensjahren. Das zeigt eine große Studie unter Beteiligung der Karl Landsteiner Privatuniversität.
In den ersten fünf Lebensjahren ist das Muster von Sensibilisierungen gegen Nahrungsmittel keineswegs festgelegt. Eine große kanadische Geburtskohorten-Studie zeigt: Gegen Erdnüsse entwickeln sich Sensibilisierungen häufig schon früh und bleiben dann bestehen. Bei verschiedenen Baumnüssen treten sie dagegen oft erst später auf. Gleichzeitig können selbst Sensibilisierungen gegen Allergenkomponenten, die mit systemischen allergischen Reaktionen in Zusammenhang stehen, im Laufe der Zeit wieder verschwinden. Forschende der Karl Landsteiner Privatuniversität (klu Krems) waren maßgeblich an der internationalen Studie beteiligt. Da die Kinder über mehrere Jahre untersucht wurden, konnten Veränderungen während der frühen Kindheit erfasst werden, die bei einer einmaligen Untersuchung verborgen bleiben. Die Ergebnisse liefern damit eine bessere Grundlage für individuelle Entscheidungen zu Prävention, Diagnostik und Behandlung.

Gezielt gegen Prostatakrebs: Fokussierter Ultraschall sicher und wirksam

"Planung der fokalen HIFU-Ablationssegmente" © UK St.Pölten

Eine Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften zeigt, dass die Behandlung mit fokussiertem Ultraschall (HIFU) Prostatakrebs wirksam kontrollieren und die Lebensqualität der Betroffenen erhalten kann.

Krems, Österreich, 18. November 2025. Eine multizentrische klinische Studie in Österreich hat gezeigt, dass eine neue, hochpräzise Ultraschallmethode frühe Formen von Prostatakrebs erfolgreich behandeln kann – und das, ohne die Lebensqualität der Patienten zu beeinträchtigen. Bei den meisten Studienteilnehmern konnte eine wirksame Tumorkontrolle gezeigt werden, während Miktionsfähigkeit (Wasserlassen) und Sexualfunktion weitgehend erhalten blieben. Koordiniert von der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) wurde damit erstmals in Österreich eine prospektive, multizentrische Wirksamkeitsstudie zu dieser organerhaltenden Behandlung durchgeführt. Die Ergebnisse eröffnen für ausgewählte Patientengruppen eine vielversprechende Alternative zu operativer Entfernung der gesamten Prostata oder Bestrahlung.

Keine Gleichbehandlung für alle: Frauen mit schweren Erkrankungen der Herzklappen werden seltener richtlinienkonform behandelt als Männer

Bei Herz-OPs keine Gleichbehandlung der Geschlechter copyright JoPandwatD

Europäische Studie zu Geschlechterunterschieden bei Art und Behandlung von Herzklappenerkrankungen veröffentlicht. Medizinerin der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Erstautorin.

Krems (Österreich), 25. September 2024: Die Häufigkeiten verschiedener schwerer Erkrankungen der Herzklappen sowie deren Behandlungen unterscheiden sich in Europa zwischen Männern und Frauen. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie an über 200 Zentren in ganz Europa. Hintergrund der Studie ist, dass geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Behandlung von Herzinfarkten bereits vielfach berichtet wurden, es bezüglich Herzklappenerkrankungen bisher jedoch wenige Daten gab. Die Ergebnisse der aktuellen Studie zeigen, dass Frauen bei speziellen Erkrankungen der Herzklappen seltener als Männer nach den in Europa geltenden Empfehlungen behandelt werden und dass die Gründe für das Unterbleiben einer Behandlung bei Männern und Frauen unterschiedlich sind. Die Erstautorin der Studie, Prof. Julia Mascherbauer, ist Medizinerin an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems).

NEUE IMMUNTHERAPIE DES KLEINZELLIGEN LUNGENKARZINOMS ÜBERZEUGT IN KLINISCHER STUDIE DER PHASE II

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Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften wichtiges Studienzentrum. Daten im New England Journal of Medicine veröffentlicht.
Krems (Österreich), 23. November 2023. Die Ergebnisse einer jetzt veröffentlichten klinischen Studie der Phase II eines Immuntherapeutikums (Tarlatamab) zur Behandlung des kleinzelligen Lungenkarzinoms belegen dessen Anti-Tumor-Aktivität und zeigen eine vielversprechende Verlängerung des Gesamtüberlebens der Betroffenen. Die internationale Studie (DeLLphi-301) wurde in 17 Ländern an 56 klinischen Zentren durchgeführt. Eine besonders aktive Rolle hatte dabei das Universitätsklinikum Krems der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems), an dem zahlreiche Betroffene aus Österreich, der Schweiz und Tschechien betreut wurden. Tarlatamab wurde dabei als mögliche Behandlungsalternative für bisher als austherapiert geltende Betroffene evaluiert – und die nun vorliegenden Ergebnisse sind diesbezüglich vielversprechend.