Legasthenie ULG

Universität: Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL

Infos

  • Abschluss: Nach erfolgreichem Abschluss des Universitätslehrgangs wird folgende akademische Bezeichnung verliehen: für Personen aus qualifizierten, thematisch nahen Gesundheitsberufen (Psychologinnen/Psychologen, Ärztinnen/Ärzte, Logopädinnen/Logopäden und Ergotherapeutinnen/Ergotherapeuten) soll die akademische Bezeichnung: Akademische Legasthenie-Therapeutin / Akademischer Legasthenie-Therapeut lauten. Für Personen mit pädagogisch-didaktischer Grundausbildung soll die akademische Bezeichnung: Akademische Therapeutin für Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten / Akademischer Therapeut für Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten lauten.
  • ECTS: 60
  • Kriterien:
    • Abgeschlossenes Hochschulstudium mit pädagogischer bzw. psychologischer Ausrichtung oder medizinischer Ausrichtung mit psychotherapeutischer oder psychiatrischer Ausbildung
    • Abgeschlossene Lehrerausbildung an einer anerkannten Pädagogischen Fachhochschule
    • LogopädInnen / Ergo-TherapeutInnen
    • Bewerber, die die Voraussetzungen der Punkte 1 bis 3 nicht erfüllen, aus nahe stehenden Berufen kommen, mindestens 2 Jahre Berufserfahrung mit Kindern und Jugendlichen haben und eine persönliche Eignung (z.B. durch besuchte Fortbildungen) nachweisen, können in einem persönlichen Aufnahmegespräch zugelassen werden.
  • Semester: 4
  • Sprache: Deutsch
  • Standort: Hall in Tirol
  • Typ: Grundstudium
  • Beschreibung auf der Universitäts-Website

Beschreibung

Kombinierte Vermittlung von diagnostischen und therapeutischen Kompetenzen
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Kinder mit Legasthenie am meisten von einer spezifischen Therapie profitieren, die auf ihre individuellen Bedürfnisse (Stärken und Schwächen) zugeschnitten ist. Das bedeutet, dass der Therapeut vor dem Beginn der Therapie das individuelle Leistungs- und Persönlichkeitsprofil des betreffenden Kindes kennen muss, damit die Therapie tatsächlich an den Kernproblemen ansetzen kann. Auch für die (quantitative und qualitative) Erfassung der Lernfortschritte sind diagnostische Kompetenzen erforderlich. Unsere Legasthenie-Ausbildung fokussiert auf der kombinierten Vermittlung von diagnostischen und therapeutischen Kompetenzen, um eine größtmögliche Effektivität und Nachhaltigkeit der Interventionseffekte gewährleisten zu können.