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Aktuelle Neuigkeiten aus dem Bereich der privatrechtlich organisierten Universitäten und Hochschulen in Österreich.

ÖPUK

Über die Österreichische Privatuniversitäten Konferenz

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Der Brigitte-Hamann-Preis  würdigt AbsolventInnen und Studierende von und an privatrechtlich organisierten Universitäten in Österreich.

Foto: rustimplantate: Stille-Entzundung späte Folgen © T. Flores
Unbemerkte Gewebereaktionen beeinflussen den Zustand von Implantaten. Forschungsergebnisse der Karl Landsteiner Privatuniversität helfen der klinischen Praxis. Krems, Österreich, 6. Mai 2026 – Eine neue Studie deutet darauf hin, dass Komplikationen bei Brustimplantaten häufig nicht allein auf mechanische Ursachen zurückgehen, sondern auch mit biologischen Prozessen zusammenhängen. Diese entwickeln sich über längere Zeit unbemerkt im Gewebe. Die Forschenden fanden Hinweise darauf, dass mikrobielle Kontamination und Entzündungen im Gewebe rund um das Implantat mit höheren Komplikationsraten – insbesondere mit Implantatrupturen – verbunden sind. Die prospektive Analyse umfasste über 600 Proben von 125 Implantatrevisionen bei knapp 100 Patientinnen. Durchgeführt wurde die Arbeit an der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) und sie hilft dabei, die Ursachen eines Implantatversagens genauer zu verstehen. Für die KL Krems unterstreichen die Ergebnisse, dass nicht nur erkennbare Schäden beachtet werden sollten, sondern auch unterschwellige entzündliche Veränderungen, die die Sicherheit von Implantaten langfristig beeinflussen könnten.
Foto © NDU
Am 08. Mai 2026 öffnen wir wieder unsere Türen für Interessent*innen. Lernt die Uni von 10 - 18 Uhr bei geführten Rundgängen über den Campus kennen. Schaut im Fotolabor vorbei, seht die einzigartige Siebdruckwerkstätte und taucht im Eventlabor in die spannende Welt der Events ein. Ihr bekommt einen Einblick wie Lehrveranstaltungen an der NDU ablaufen und lernt eure zukünftigen Profs kennen. Aktuell bei uns Studierende geben euch einen Einblick in ihren jeweiligen Studiengang und den Studienalltag. Für die kleinen (und großen) Geschwisterkinder haben wir neben Luftballons und lustige Buttons mit unserer NDU-Katze zum Selbermachen, vorbereitet.
Foto: Präsidium der BrucknerUni © Georg Hartl (v. li.) Vizerektor Markus Neuwirth, Vizerektor Markus Grimberger, Rektor Martin Rummel, Studiendekanin Dagmar Schinnerl, Vizerektorin Julia Purgina, Studiendekan Guido Baehr
Die Anton Bruckner Privatuniversität hat von der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung (AQ Austria) mit Bescheid vom 29.04.2026 die Reakkreditierung für acht Jahre bis 2034 erhalten. Damit wird der erfolgreiche Entwicklungsweg der Universität sowie die hohe Qualität in Lehre, Forschung und Organisation bestätigt. Die Verlängerung über den üblichen Zeitraum von sechs Jahren hinaus unterstreicht das Vertrauen in die strategische Ausrichtung der Universität, insbesondere in den Ausbau von Forschung, die Weiterentwicklung des Studienangebots und die gesellschaftliche Verankerung der BrucknerUni.
Ehrungen und Auszeichnungen an der KU Linz: Menschen, die bewegen Im Rahmen eines Akademischen Festaktes wurden am 29. April 2026 an der Katholischen Privat-Universität Linz die Würden eines Ehrensenators der Universität an Rechtsanwalt Franz Mittendorfer und eines Ehrendoktors der Theologie an den emeritierten Universitätsprofessor Herbert Kalb verliehen. Mit der bischöflichen Florian-Medaille wurde Helmut Obermayr, ehemaliger Landesdirektor des ORF Oberösterreich und Ehrensenator der KU Linz ausgezeichnet. Nur selten mache die KU Linz von der Möglichkeit Gebrauch, Ehrendoktorate zu vergeben oder Ehrensenator:innen zu ernennen – denn es handle sich um bedeutsame Akte, die wohlüberlegt und gut begründet sein wollen; treffen sich zwei solche Anlässe und werden noch um die Verleihung einer bischöflichen Florian-Medaille ergänzt, lasse sich die Außergewöhnlichkeit der heutigen akademischen Feier ermessen, so Rektor Universitätsprofessor Michael Fuchs in seiner Begrüßung. Personen, die sich um die Förderung der Institution besonders verdient gemacht haben, können laut Statut der Universität zum Ehrensenator ernannt werden. In seiner Laudatio schilderte Universitätsprofessor Ewald Volgger das langjährige Engagement von Franz Mittendorfer: Der Rechtsanwalt und Ehrenpräsident der Oberösterreichischen Rechtsanwaltskammer, seit 2011 Mitglied des „Vereins der Freunde der KU Linz“, leistet einen maßgeblichen Beitrag bei der Drittmittelaufbringung für den 2015 gestarteten Masterlehrgang „Religion in Kultur und Gesellschaft“. Das vom Institut für Fundamentaltheologie und Dogmatik verantwortete Studium trägt in Verbindung mit der Abteilung für Religionswissenschaft dem Bewusstsein für die Bedeutung von Religion für Kultur und Gesellschaft, Politik und öffentliche Wertediskurse Rechnung. Ohne Franz Mittendorfers anhaltende Unterstützung wäre das Projekt in dieser Form nicht umsetzbar, betonte Volgger. Zugleich zeichnete der Laudator das Bild einer facettenreichen Persönlichkeit mit weitgespannten Interessen – und eines Menschen mit Haltung, Werten und sozialer Kompetenz. Mittendorfers Dankworte offenbarten dem Publikum aus Kirche, Wissenschaft und Gesellschaft überdies die große Bescheidenheit des Geehrten. Seine namhaften wissenschaftlichen Verdienste begründen die Verleihung des Ehrendoktorats der Theologie an Herbert Kalb, emeritierter Universitätsprofessor am vormaligen Institut für Kirchenrecht der Johannes Kepler Universität Linz. Generalvikar Severin Lederhilger unternahm in der Festrede einen beeindruckenden Rundgang durch Kalbs interdisziplinäres Werk und machte diesen als international anerkannten Wissenschaftler und Impulsgeber für die Weiterentwicklung des Staatskirchenrechts zum Religionsrecht sichtbar: Er sei ein „theologisch denkender“ und dialogfähiger Jurist mit außergewöhnlichem Fachwissen zur kirchlichen und zivilen Rechtsgeschichte, verfüge über ein ausgewogenes Urteil und ein sicheres Gespür für das praktisch Machbare, gepaart mit rechtsphilosophischer Konsequenz und kritischer Analyse. Mit der KU Linz verbinde ihn die langjährige Zusammenarbeit mit dem Institut für Kirchenrecht und jüngst etwa die Funktion eines „Ombudsmanns zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“. Er habe aber nicht zuletzt auch die Transformation der Katholisch-Theologischen Hochschule Linz zur ersten staatlich akkreditierten Privatuniversität Österreichs (2000) wesentlich unterstützt und begleitet. Ins Zentrum rückte Lederhilger, dass nicht nur die Person Herbert Kalb geehrt, sondern zugleich die Bedeutsamkeit des Religionsrechts in der juristischen Lehre und Forschung zum Ausdruck gebracht werden solle: Dass mit der Emeritierung Kalbs im Jahr 2024 die letzte explizite Lehr- und Forschungseinrichtung zum Religionsrecht an einer juridischen Fakultät in Österreich ihr Ende fand, müsse als besorgniserregende Entwicklung angesehen werden. Das Fehlen kanonistischer Expertise und einer angemessenen Kenntnis des Rechts der Religionen erweise sich umso problematischer, als religionsrechtliche Entscheidungen im nationalen und europäischen Kontext zunehmend gesellschaftsrelevant sind und kritischer fachlicher Kommentierung bedürfen, mahnte Lederhilger. Die bischöfliche Florian-Medaille wird für überregionale bzw. diözesanweite Verdienste verliehen. Mit Helmut Obermayr, dem ehemaligen Landesdirektor des ORF Oberösterreich, erging die Ehrung an einen Kommunikator, Netzwerker und pragmatischen Organisator, der von der Ebene seiner Heimatpfarre Traun bis zum Gremium des Religionsbeirats des Landes Oberösterreich eine prägende Rolle im kulturellen, sozialen und kirchlichen Leben des Landes spielte. Beispielhaft griff Bischof Manfred Scheuer in seiner Laudatio die federführende Mitgestaltung der „Ökumenischen Sommerakademie“ im Stift Kremsmünster heraus, die unter Obermayrs Koordination und Moderation von 1999 bis 2024 ein Ort des ökumenischen und gesellschaftlichen Dialogs war – und weit über Oberösterreich hinaus ausstrahlte. Der KU Linz war er zudem über 15 Jahre als Vorsitzender des „Bischöflichen Fonds zur Förderung der Katholischen Privat-Universität Linz“ verbunden, eine für die Entwicklung der Universität verantwortungsvolle Tätigkeit und Mitgrund für die Ernennung zum Ehrensenator der KU Linz (2016). Geehrt durch die Auszeichnung dankte Helmut Obermayr vor allem für die vielen bereichernden Begegnungen, die er bei seinen Tätigkeiten machen durfte. Die musikalische Gestaltung des Festakts erfolgt durch Sara Spek Jezernik (Violine) und Veronika Löberbauer (Cello), Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität. Foto (v. l. n. r.): Ehrensenator Dr. Helmut Obermayr, Ehrensenator Mag. Dr. Franz Mittendorfer LL.M., Univ.-Prof. em. DDr. Dr. h.c. Herbert Kalb © KU Linz/Hermine Eder
Im Rahmen eines Akademischen Festaktes wurden am 29. April 2026 an der Katholischen Privat-Universität Linz die Würden eines Ehrensenators der Universität an Rechtsanwalt Franz Mittendorfer und eines Ehrendoktors der Theologie an den emeritierten Universitätsprofessor Herbert Kalb verliehen. Mit der bischöflichen Florian-Medaille wurde Helmut Obermayr, ehemaliger Landesdirektor des ORF Oberösterreich und Ehrensenator der KU Linz ausgezeichnet. Nur selten mache die KU Linz von der Möglichkeit Gebrauch, Ehrendoktorate zu vergeben oder Ehrensenator:innen zu ernennen – denn es handle sich um bedeutsame Akte, die wohlüberlegt und gut begründet sein wollen; treffen sich zwei solche Anlässe und werden noch um die Verleihung einer bischöflichen Florian-Medaille ergänzt, lasse sich die Außergewöhnlichkeit der heutigen akademischen Feier ermessen, so Rektor Universitätsprofessor Michael Fuchs in seiner Begrüßung.
Bildtext: NDU-Prorektor Johannes Zederbauer (v.l.) mit den ausgezeichneten Studierenden Johanna Lichtenberger, Moritz Holzleitner, Jakob Walzhofer, Viktoria Magdalena Pock, Kerstin Hutterer, Julia-Camilla Wallner, Beatrice Fuchs, Julia Fialka, Elina Tischer und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer. Fotocredit: Klaus Engelmayer
Wirtschaftskammer NÖ und Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung zeichnen besonders engagierte Studierende an der New Design University (NDU) St. Pölten aus. Großes Engagement, Kreativität und Durchhaltevermögen im Studium machen sich bezahlt:  38 Studierende der New Design University (NDU) St. Pölten wurden für ihre besonderen Leistungen mit einem Leistungsstipendium belohnt. Die Auszeichnung wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung finanziert und honoriert herausragende Studienleistungen sowie aktives Engagement.
Foto (v. l. n .r.): WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Sabine Siegl-Amerer (Prorektorin der KL Universität), Christina Schwaiger (Leitung Personalmanagement KL Universität), Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister © Kraus
In der Kategorie der Non-Profit-Organisationen überzeugte die Karl Landsteiner Uni als familienfreundlichstes Unternehmen Niederösterreichs. Krems, 24. April 2026. Die Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) wurde am Mittwoch, den 22. April, im Rahmen der Familienland*Stars 2026 als eines der familienfreundlichsten Unternehmen Niederösterreichs ausgezeichnet – und erreichte in der Kategorie der Non-Profit-Organisationen den 1. Platz.
Artikel von Agnes Preusser in der Tageszeitung Kurier vom 23.04.2026 Das ehemalige Psychiatrische Krankenhaus am Otto-Wagner-Areal wird künftig die Musik- und Kunstuni MUK beheimaten. Schon jetzt wird das Gelände kulturell genutzt – ab Samstag etwa mit „Ganymed Areal“.
Foto: Perfekte Symbiose: Dirigent Ola Rudner und das Orchester der Joseph Haydn Privathochschule. Zu hören am 7. Mai im Liszt Zentrum in Raiding. © JHP
Es gibt Abende, an denen Musik nicht einfach erklingt, sondern eine Haltung einnimmt. Das Orchesterkonzert der Joseph Haydn Privathochschule am 7. Mai in Raiding wird kein bloßes Abspielen eines Programms, sondern ein künstlerisches Statement zwischen Erinnerung, Gegenwart und Hoffnung. Die Luft in Raiding wird an diesem frühen Maiabend eine besondere Spannung tragen. Wenn das Orchester der Joseph Haydn Privathochschule im Liszt Zentrum konzertiert, ist es mehr als nur ein Konzert für den Frieden – es ist ein lebendiger Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dirigiert wird das Orchester vom renommierten schwedischen Maestro Ola Rudner, der schon im Vorjahr beim Friedenskonzert brilliert hat.
Foto: ÖPUK-Logo © ÖPUK
ÖPUK weist auf zentralen blinden Fleck in Debatte über die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung an Österrreichs Hochschulen hin. Wien (OTS) - Vor dem Hintergrund der aktuellen Auseinandersetzung zwischen AQ Austria und der Fachhochschulkonferenz über die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung stellt die Österreichische Privatuniversitätenkonferenz (ÖPUK) klar: Der zentrale blinde Fleck der Debatte liegt nicht bei der Programmakkreditierung, sondern bei der institutionellen Qualitätssicherung. Die derzeit diskutierte Reduktion beziehungsweise gänzliche Abschaffung der Programmakkreditierung im Fachhochschulsektor verstärkt nur die grundlegende Schieflage im System.