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Aktuelle Neuigkeiten aus dem Bereich der privatrechtlich organisierten Universitäten und Hochschulen in Österreich.

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Über die Österreichische Privatuniversitäten Konferenz

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Der Brigitte-Hamann-Preis  würdigt AbsolventInnen und Studierende von und an privatrechtlich organisierten Universitäten in Österreich.

Ehrungen und Auszeichnungen an der KU Linz: Menschen, die bewegen Im Rahmen eines Akademischen Festaktes wurden am 29. April 2026 an der Katholischen Privat-Universität Linz die Würden eines Ehrensenators der Universität an Rechtsanwalt Franz Mittendorfer und eines Ehrendoktors der Theologie an den emeritierten Universitätsprofessor Herbert Kalb verliehen. Mit der bischöflichen Florian-Medaille wurde Helmut Obermayr, ehemaliger Landesdirektor des ORF Oberösterreich und Ehrensenator der KU Linz ausgezeichnet. Nur selten mache die KU Linz von der Möglichkeit Gebrauch, Ehrendoktorate zu vergeben oder Ehrensenator:innen zu ernennen – denn es handle sich um bedeutsame Akte, die wohlüberlegt und gut begründet sein wollen; treffen sich zwei solche Anlässe und werden noch um die Verleihung einer bischöflichen Florian-Medaille ergänzt, lasse sich die Außergewöhnlichkeit der heutigen akademischen Feier ermessen, so Rektor Universitätsprofessor Michael Fuchs in seiner Begrüßung. Personen, die sich um die Förderung der Institution besonders verdient gemacht haben, können laut Statut der Universität zum Ehrensenator ernannt werden. In seiner Laudatio schilderte Universitätsprofessor Ewald Volgger das langjährige Engagement von Franz Mittendorfer: Der Rechtsanwalt und Ehrenpräsident der Oberösterreichischen Rechtsanwaltskammer, seit 2011 Mitglied des „Vereins der Freunde der KU Linz“, leistet einen maßgeblichen Beitrag bei der Drittmittelaufbringung für den 2015 gestarteten Masterlehrgang „Religion in Kultur und Gesellschaft“. Das vom Institut für Fundamentaltheologie und Dogmatik verantwortete Studium trägt in Verbindung mit der Abteilung für Religionswissenschaft dem Bewusstsein für die Bedeutung von Religion für Kultur und Gesellschaft, Politik und öffentliche Wertediskurse Rechnung. Ohne Franz Mittendorfers anhaltende Unterstützung wäre das Projekt in dieser Form nicht umsetzbar, betonte Volgger. Zugleich zeichnete der Laudator das Bild einer facettenreichen Persönlichkeit mit weitgespannten Interessen – und eines Menschen mit Haltung, Werten und sozialer Kompetenz. Mittendorfers Dankworte offenbarten dem Publikum aus Kirche, Wissenschaft und Gesellschaft überdies die große Bescheidenheit des Geehrten. Seine namhaften wissenschaftlichen Verdienste begründen die Verleihung des Ehrendoktorats der Theologie an Herbert Kalb, emeritierter Universitätsprofessor am vormaligen Institut für Kirchenrecht der Johannes Kepler Universität Linz. Generalvikar Severin Lederhilger unternahm in der Festrede einen beeindruckenden Rundgang durch Kalbs interdisziplinäres Werk und machte diesen als international anerkannten Wissenschaftler und Impulsgeber für die Weiterentwicklung des Staatskirchenrechts zum Religionsrecht sichtbar: Er sei ein „theologisch denkender“ und dialogfähiger Jurist mit außergewöhnlichem Fachwissen zur kirchlichen und zivilen Rechtsgeschichte, verfüge über ein ausgewogenes Urteil und ein sicheres Gespür für das praktisch Machbare, gepaart mit rechtsphilosophischer Konsequenz und kritischer Analyse. Mit der KU Linz verbinde ihn die langjährige Zusammenarbeit mit dem Institut für Kirchenrecht und jüngst etwa die Funktion eines „Ombudsmanns zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“. Er habe aber nicht zuletzt auch die Transformation der Katholisch-Theologischen Hochschule Linz zur ersten staatlich akkreditierten Privatuniversität Österreichs (2000) wesentlich unterstützt und begleitet. Ins Zentrum rückte Lederhilger, dass nicht nur die Person Herbert Kalb geehrt, sondern zugleich die Bedeutsamkeit des Religionsrechts in der juristischen Lehre und Forschung zum Ausdruck gebracht werden solle: Dass mit der Emeritierung Kalbs im Jahr 2024 die letzte explizite Lehr- und Forschungseinrichtung zum Religionsrecht an einer juridischen Fakultät in Österreich ihr Ende fand, müsse als besorgniserregende Entwicklung angesehen werden. Das Fehlen kanonistischer Expertise und einer angemessenen Kenntnis des Rechts der Religionen erweise sich umso problematischer, als religionsrechtliche Entscheidungen im nationalen und europäischen Kontext zunehmend gesellschaftsrelevant sind und kritischer fachlicher Kommentierung bedürfen, mahnte Lederhilger. Die bischöfliche Florian-Medaille wird für überregionale bzw. diözesanweite Verdienste verliehen. Mit Helmut Obermayr, dem ehemaligen Landesdirektor des ORF Oberösterreich, erging die Ehrung an einen Kommunikator, Netzwerker und pragmatischen Organisator, der von der Ebene seiner Heimatpfarre Traun bis zum Gremium des Religionsbeirats des Landes Oberösterreich eine prägende Rolle im kulturellen, sozialen und kirchlichen Leben des Landes spielte. Beispielhaft griff Bischof Manfred Scheuer in seiner Laudatio die federführende Mitgestaltung der „Ökumenischen Sommerakademie“ im Stift Kremsmünster heraus, die unter Obermayrs Koordination und Moderation von 1999 bis 2024 ein Ort des ökumenischen und gesellschaftlichen Dialogs war – und weit über Oberösterreich hinaus ausstrahlte. Der KU Linz war er zudem über 15 Jahre als Vorsitzender des „Bischöflichen Fonds zur Förderung der Katholischen Privat-Universität Linz“ verbunden, eine für die Entwicklung der Universität verantwortungsvolle Tätigkeit und Mitgrund für die Ernennung zum Ehrensenator der KU Linz (2016). Geehrt durch die Auszeichnung dankte Helmut Obermayr vor allem für die vielen bereichernden Begegnungen, die er bei seinen Tätigkeiten machen durfte. Die musikalische Gestaltung des Festakts erfolgt durch Sara Spek Jezernik (Violine) und Veronika Löberbauer (Cello), Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität. Foto (v. l. n. r.): Ehrensenator Dr. Helmut Obermayr, Ehrensenator Mag. Dr. Franz Mittendorfer LL.M., Univ.-Prof. em. DDr. Dr. h.c. Herbert Kalb © KU Linz/Hermine Eder
Im Rahmen eines Akademischen Festaktes wurden am 29. April 2026 an der Katholischen Privat-Universität Linz die Würden eines Ehrensenators der Universität an Rechtsanwalt Franz Mittendorfer und eines Ehrendoktors der Theologie an den emeritierten Universitätsprofessor Herbert Kalb verliehen. Mit der bischöflichen Florian-Medaille wurde Helmut Obermayr, ehemaliger Landesdirektor des ORF Oberösterreich und Ehrensenator der KU Linz ausgezeichnet. Nur selten mache die KU Linz von der Möglichkeit Gebrauch, Ehrendoktorate zu vergeben oder Ehrensenator:innen zu ernennen – denn es handle sich um bedeutsame Akte, die wohlüberlegt und gut begründet sein wollen; treffen sich zwei solche Anlässe und werden noch um die Verleihung einer bischöflichen Florian-Medaille ergänzt, lasse sich die Außergewöhnlichkeit der heutigen akademischen Feier ermessen, so Rektor Universitätsprofessor Michael Fuchs in seiner Begrüßung.
Bildtext: NDU-Prorektor Johannes Zederbauer (v.l.) mit den ausgezeichneten Studierenden Johanna Lichtenberger, Moritz Holzleitner, Jakob Walzhofer, Viktoria Magdalena Pock, Kerstin Hutterer, Julia-Camilla Wallner, Beatrice Fuchs, Julia Fialka, Elina Tischer und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer. Fotocredit: Klaus Engelmayer
Wirtschaftskammer NÖ und Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung zeichnen besonders engagierte Studierende an der New Design University (NDU) St. Pölten aus. Großes Engagement, Kreativität und Durchhaltevermögen im Studium machen sich bezahlt:  38 Studierende der New Design University (NDU) St. Pölten wurden für ihre besonderen Leistungen mit einem Leistungsstipendium belohnt. Die Auszeichnung wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung finanziert und honoriert herausragende Studienleistungen sowie aktives Engagement.
Foto (v. l. n .r.): WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Sabine Siegl-Amerer (Prorektorin der KL Universität), Christina Schwaiger (Leitung Personalmanagement KL Universität), Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister © Kraus
In der Kategorie der Non-Profit-Organisationen überzeugte die Karl Landsteiner Uni als familienfreundlichstes Unternehmen Niederösterreichs. Krems, 24. April 2026. Die Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) wurde am Mittwoch, den 22. April, im Rahmen der Familienland*Stars 2026 als eines der familienfreundlichsten Unternehmen Niederösterreichs ausgezeichnet – und erreichte in der Kategorie der Non-Profit-Organisationen den 1. Platz.
Artikel von Agnes Preusser in der Tageszeitung Kurier vom 23.04.2026 Das ehemalige Psychiatrische Krankenhaus am Otto-Wagner-Areal wird künftig die Musik- und Kunstuni MUK beheimaten. Schon jetzt wird das Gelände kulturell genutzt – ab Samstag etwa mit „Ganymed Areal“.
Foto: Perfekte Symbiose: Dirigent Ola Rudner und das Orchester der Joseph Haydn Privathochschule. Zu hören am 7. Mai im Liszt Zentrum in Raiding. © JHP
Es gibt Abende, an denen Musik nicht einfach erklingt, sondern eine Haltung einnimmt. Das Orchesterkonzert der Joseph Haydn Privathochschule am 7. Mai in Raiding wird kein bloßes Abspielen eines Programms, sondern ein künstlerisches Statement zwischen Erinnerung, Gegenwart und Hoffnung. Die Luft in Raiding wird an diesem frühen Maiabend eine besondere Spannung tragen. Wenn das Orchester der Joseph Haydn Privathochschule im Liszt Zentrum konzertiert, ist es mehr als nur ein Konzert für den Frieden – es ist ein lebendiger Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dirigiert wird das Orchester vom renommierten schwedischen Maestro Ola Rudner, der schon im Vorjahr beim Friedenskonzert brilliert hat.
Foto von links: Mag. Christoph Rudinger (PHDL), MMag. Dr. Werner Urbanz (PHDL), Mag. Anton Birngruber M.A. (Leiter des Bischöflichen Schulamtes der Diözese Linz), Ass.-Prof. Dr. Bernd Ziegler (KU Linz), Mag.a Dr.in Bernadette Hörmann (PHDL), Mag. Matthias Thonhauser (PHDL), Mag.a Anna Bachofner-Mayr (KU Linz) Bildnachweis: © KU Linz/Hermine Eder
Unter dem Titel „Planänderungen. Neue Lehr- und Studienpläne für den katholischen Religionsunterricht“ diskutierten Expert:innen aus Oberösterreich beim Linzer Forum Religionspädagogik an der Katholischen Privat-Universität Linz am 20. April 2026 mit rund 30 Teilnehmenden aus Schule sowie Aus- und Weiterbildung über Chancen und Herausforderungen der curricularen Veränderungen. Bernadette Hörmann gab dabei einen allgemeindidaktischen Einblick in die Lehrplantheorie. Anton Birngruber beleuchtete insbesondere die Neuerungen, die mit den neuen Curricula für den katholischen Religionsunterricht in der Sekundarstufe II einhergehen werden. Werner Urbanz richtete den Blick auf strukturelle und inhaltliche Veränderungen, die die neuen Pläne für das Lehramtsstudium Katholische Religion in Linz und Salzburg mit sich bringen.
Foto: ÖPUK-Logo © ÖPUK
ÖPUK weist auf zentralen blinden Fleck in Debatte über die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung an Österrreichs Hochschulen hin. Wien (OTS) - Vor dem Hintergrund der aktuellen Auseinandersetzung zwischen AQ Austria und der Fachhochschulkonferenz über die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung stellt die Österreichische Privatuniversitätenkonferenz (ÖPUK) klar: Der zentrale blinde Fleck der Debatte liegt nicht bei der Programmakkreditierung, sondern bei der institutionellen Qualitätssicherung. Die derzeit diskutierte Reduktion beziehungsweise gänzliche Abschaffung der Programmakkreditierung im Fachhochschulsektor verstärkt nur die grundlegende Schieflage im System.
Interuniversitäres Symposium mit hochkarätiger Beteiligung – Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner und MUK-Rektor Andreas Mailath-Pokorny diskutieren zentrale Zukunftsfragen. Wien (OTS) - Vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung und demokratischer Erosionsprozesse widmet sich das interuniversitäre Symposium „WISSENSCHAFT – KUNST – DEMOKRATIE: Universitäten in der Verantwortung“ der Frage nach der Rolle von Wissenschaft und Kunst in Zeiten wachsender populistischer und autoritärer Tendenzen. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Wissenschaft – Kunst – Demokratie“, das vom Interuniversitären Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek – einem innovativen Zusammenschluss von Wissenschafter*innen und Künstler*innen der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK), ein Unternehmen der Wien Holding – durchgeführt wird. Im Zentrum steht die kritische Auseinandersetzung mit der Verantwortung von Universitäten, Kunstinstitutionen sowie Akteur*innen aus Wissenschaft und Kulturpolitik im Umgang mit antidemokratischen Diskursen.
Foto: Die Preisträgerinnen des Brigitte-Hamann-Preises der ÖPUK 2026 mit dem Vorstand der ÖPUK. v.l.n.r. Rektor Martin Rummel, Vorsitzender ÖPUK, Preisträgerin Tanz Katharina Senk, BA (MUK), Prof.MMag.Dr. Stefan Hampl (ÖPUK), Preisträgerin Start-up Selin Matun, BA (SFU), Preisträgerin Forschung PD Dr.Verena Wally MSc (PMU), Prof.Mag.Dr.Karl Wöber (ÖPUK) © ÖPUK/K. Ranger
Der Brigitte-Hamann-Preis zeichnet hervorragende Leistungen von AbsolventInnen der Privatuniversitäten in Forschung, Start-ups und den Künsten aus. Wien (OTS) - Im festlichen Rahmen des Wiener Rathauses wurden gestern die von den Privatuniversitäten gestifteten und mit je 5.000,-- Euro dotierten Preise für besondere Leistungen von AbsolventInnen der ÖPUK-Mitglieder vergeben. Geehrt wurden nach den Entscheidungen unabhängiger Fachjurys Absolventinnen der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU), der Sigmund Freud PrivatUniversität (SFU) und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK). Die Ausschreibung hatte dabei Exzellenz, Innovation, Internationalität, fachwissenschaftliches Niveau, Innovation und gesellschaftlichen Nutzen gefordert.