Über die ÖPUK

Vor zwanzig Jahren wurden in Österreich die ersten Privatuniversitäten gegründet. Heute leistet der Sektor mit 16 Privatuniversitäten einen wichtigen Beitrag zur Diversifizierung und Komplementierung der österreichischen Hochschullandschaft und bildet markt- und bedarfsorientiert in zukunftsweisenden Fachbereichen aus. Eine permanente interne und externe Evaluierung von Lehre und Forschung durch die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ) gewährleistet Bildung auf internationalem Niveau. Das gewährt den AbsolventInnen beste Chancen am (internationalen) Arbeitsmarkt.

Auf den Punkt gebracht

  • 16 Privatuniversitäten bieten in mehr als 200 Studiengängen ein vielfältiges akademisches Programm an, insbesondere in den Bereichen Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften, Medizin, Theologie, Philosophie sowie Kunst und Musik.
  • Die österreichischen Privatuniversitäten verzeichnen in den letzten Jahren die höchsten Zuwachsraten innerhalb der vier Hochschulsektoren. Mit derzeit knapp 15.000 Studierenden hat der Sektor der Privatuniversitäten einen Marktanteil von 4 Prozent.
  • Der Anteil an international Studierenden ist mit 44 Prozent höher als an FH und staatlichen Universitäten.
  • Die ÖPUK ist Gründungsmitglied der 2019 gebildeten European Union of Private Higher Education (EUPHE), dem Verband europäischer Privatuniversitäten, der sich für mehr Mitspracherecht und einheitliche Zugangskriterien von Privatuniversitäten in Europa einsetzt – und diese Anliegen dem Europäischen Parlament vorbringt.

Aktuelles

Constanze Friedel gewinnt das Ö1 Jazzstipendium 2020

Die 27-jährige Violinistin Constanze Friedel ist die Gewinnerin des Ö1 Jazzstipendiums 2020, sie tritt damit als erste Frau in die Reihe der dergestalt geförderten Talente, in der bislang der Kärntner Saxofonist Robert Unterköfler (Gewinner 2018) und der oberösterreichische Schlagzeuger Lukas Aichinger (2019) stehen.

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Studierende stellen Privatuniversitäten ein sehr gutes Zeugnis aus

Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse der Studierenden-Sozialerhebung 2020 des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung geben einen umfassenden Überblick über relevante soziale Themen im Zusammenhang mit Studium und studentischem Leben. Die 16 heimischen Privatuniversitäten punkten besonders bei der Bewertung zur Qualität der Lehre, den individuellen Beratungsangeboten der Unis sowie hinsichtlich der großen Angebotsvielfalt insbesondere bei den Medizin-, Kunst- und Wirtschaftsstudien.

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Interuniversitärer Forschungs-verbund Elfriede Jelinek gegründet

Trotz herausfordernder Zeiten kann der Forschungsverbund Elfriede Jelinek der MUK in Kooperation mit der Universität Wien wie geplant seine Arbeit aufnehmen. Das interuniversitäre Zentrum setzt auf innovative Formate sowie brisante gesellschaftspolitische Themen und vernetzt Wissenschaft und Kunst.

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Allgemeines zur ÖPUK

Die österreichischen Privatuniversitäten sind neben öffentlichen Universitäten und Fachhochschulen die dritte Säule des tertiären Bildungssystems und der am stärksten wachsende Hochschulsektor in Österreich. Mit Steigerungsraten zwischen 5 und 11 Prozent, knapp 15.000 Studierenden und über 200 Studienangeboten an insgesamt 16 Privatuniversitäten erfreut sich der Sektor seit dem Jahr 2000 immer größerer Nachfrage. Mit einem Anteil an internationalen Studierenden von 39 Prozent (zum Vergleich: rd. 27 Prozent an öffentlich-rechtlichen Universitäten, rd. 16 Prozent an FHs) und einer Steigerung der Studierendenzahlen in den letzten fünf Jahren um rund 50 Prozent tragen die Privatuniversitäten wie kein anderer Hochschulsektor zum Bildungsexport Österreichs bei.