Die 16 heimischen Privatuniversitäten verzeichnen im Studienjahr 2021/22 mit 19.110 Studierenden einen Anstieg von 12,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr: Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Österreichischen Privatuniversitätenkonferenz (ÖPUK). Für das kommende Semester gilt es, transparente Impfregelungen für ausländische Studierende festzulegen.

ÖPUK-Präsident Karl Wöber zeigt sich mit den aktuellen Zahlen und Entwicklungen zufrieden: „Im zweiten Pandemiejahr ist der Anteil der Studierenden aus EU- und Drittstaaten an Privatuniversitäten weiter gestiegen. Wir erklären uns das unter anderem damit, dass die Studierenden offensichtlich gerade zu Pandemiezeiten die geborgene Atmosphäre, das hohe Maß an persönlicher Betreuung und die flexiblen Unterrichtsformen an Privatuniversitäten schätzen.“ Zugleich waren 2021 auch bei den inländischen Studierenden leichte Zuwächse zu verzeichnen.

Die Privatuniversität mit den derzeit höchsten Studierendenzahlen ist die Sigmund Freud Privatuniversität Wien (SFU) mit 6.323 StudentInnen. Besonders in den humanwissenschaftlichen Fächern (Psychotherapiewissenschaft, Psychologie und Medizin) konnte die SFU erneut stark wachsen. Die zweitgrößte Privatuniversität ist die Danube Private University (2.002), gefolgt von der Paracelsus Medizinische Privatuniversität (1.749), der Tiroler Privatuniversität UMIT (1.546) sowie der Central European University (1.409).

Adäquate Regelungen für Studierende aus dem Ausland gefordert
Ab Februar 2022 besteht in Österreich eine gesetzliche Impfpflicht. Gerade die Universitäten mit hohem Anteil an internationalen Studierenden sind gefordert, zusätzliche Vorkehrungen zu treffen. Karl Wöber: „Selbst wenn wir die Erfahrungen aus dem Distance Learning mitnehmen werden, freuen wir uns alle darauf, wenn der Unterricht wieder in Präsenz stattfinden kann. Die Sicherheit unserer Studierenden steht dabei an erster Stelle. Wir haben nicht nur einen hohen Qualitätsanspruch in Forschung und Lehre, sondern fühlen uns auch verpflichtet, unseren Studierenden und MitarbeiterInnen ein sicheres Arbeitsumfeld zu bieten. Für die Anerkennung von Impfungen, die in Österreich derzeit nicht als zugelassen gelten, erwarten wir uns adäquate Regelungen“. Auf Studierende mit Grunderkrankungen und einer Bescheinigung, dass eine Impfung nicht möglich ist, wird selbstverständlich Rücksicht genommen, so der Präsident der ÖPUK. „Sie werden nicht ausgeschlossen, sondern es werden Maßnahmen ergriffen, um ihnen die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen zu ermöglichen.“

Rückfragehinweis:
ÖPUK-Pressearbeit, Mag. Christina Badelt
E:
presse@oepuk.ac.at, T: 0650 55 69 353
www.oepuk.ac.at