Forschung: Gesundheit, Medizin & Psychologie

Eine neue Studie zeigt: Wie sich Menschen nach dem Weinen fühlen, hängt stark davon ab, was es ausgelöst hat. Unter Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität wurden Weinepisoden im Alltag untersucht. Krems, Österreich, 25. März 2026 – Weinen gilt häufig als gesunder emotionaler Ausgleich. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass das Bild komplexer ist. In einer vierwöchigen, smartphonebasierten Untersuchung stellten Forschende fest, dass sich Menschen durch Weinen im Allgemeinen nicht automatisch besser fühlen. Stattdessen hing die kurzfristige emotionale Wirkung stark davon ab, wodurch das Weinen ausgelöst wurde. Weinen nach emotional belastenden Situationen oder bei Überforderung ging mit weniger positiven und mehr negativen Gefühlszuständen einher. Weinen als Reaktion auf bewegende Medieninhalte war dagegen mit einer Abnahme negativer Stimmungen verbunden. Die Studie wurde von Forschenden der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) durchgeführt und erfasste emotionale Weinepisoden im Alltag der Teilnehmenden statt unter Laborbedingungen. Die Ergebnisse legen nahe, dass Weinen keine einheitliche emotionale Reaktion ist, sondern dass seine kurzfristigen Effekte stark von der jeweiligen Situation abhängen.
Vor dem Hintergrund weltweit steigenden Übergewichts verfolgen Forschende den Ursprung braunen Fettgewebes in der Embryonalentwicklung. Krems (Österreich), 12. März 2026 – Ein Team von Forscherinnen und Forschern hat einen unerwarteten Ursprung des braunen Fetts identifiziert: eine kleine Zellnische um die dorsale Aorta. Braunes Fettgewebe dient bei Säugetieren der Regulation der Körpertemperatur und rückt angesichts weltweit steigender Adipositas-Raten zunehmend in den Fokus der Forschung. Mit einer Kombination aus zeitlich kontrolliertem genetischem “Lineage-Tracing” und der RNA-Sequenzierung einzelner Zellen zeigen die Forschenden in Mausembryonen, dass Vorläuferzellen aus dieser aortennahen Region später zu braunem Fett an mehreren Körperstellen beitragen – während das bekannteste Depot zwischen den Schulterblättern (interskapuläre Region) nur in geringem Umfang aus dieser Quelle stammt. Die Arbeit wurde überwiegend an mehreren führenden Forschungseinrichtungen in Berlin durchgeführt; Teile werden nun vom Senior Scientist der Studie, Prof. Sigmar Stricker, an die Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) verlagert.
194 Publikationen und erstmals mehr als 800 Impact-Punkte. Wiener Neustadt/Krems (OTS) - Die Danube Private University (DPU) hat im Zeitraum vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 ihre wissenschaftliche Publikationsleistung erneut deutlich gesteigert: 194 wissenschaftliche Arbeiten wurden veröffentlicht – ein neuer Höchstwert seit Beginn der systematischen Erfassung. Nicht einbezogen wurden Publikationen kooperierender Krankenanstalten.
Pilotstudie aus Krems zeigt: Kopfneigung bei Magnetresonanztomografien von Gehirn und Innenohr kann Artefakte erzeugen – mit Folgen für Befundung und Komfort. Krems (Österreich), 17. Februar 2026 – Dunkle, rautenförmige Areale in Magnetresonanztomografien (MRT) des Innenohrs sind nicht zwangsläufig ein Hinweis auf krankhafte Veränderungen – sie können schlicht davon abhängen, wie eine Person im Scanner liegt. Eine Pilotstudie an der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) zeigt, dass charakteristische „Flow-void“-Artefakte im Vestibulum (Gleichgewichtsorgan) deutlich stärker ausfallen, wenn der Kopf nach hinten überstreckt ist, und geringer, wenn das Kinn in Richtung Brust geneigt wird. In ersterer Position berichteten einige Teilnehmende über Schwindel. Die Ergebnisse stützen die Annahme, dass starke Magnetfelder Flüssigkeitsbewegungen im Innenohr antreiben können – und legen nahe, die Kopfposition sowohl bei der Interpretation von Innenohr-MRT-Scans als auch im Hinblick auf den Untersuchungskomfort mit zu berücksichtigen.
Als eine der letzten Amtshandlungen von Gründungsrektor Rudolf Mallinger wurden Mitte Jänner 2026 erstmals elf Kliniker:innen aus den Universitätskliniken Krems, St. Pölten und Tulln zu Universitätsprofessor:innen berufen.
Mit Univ.-Prof. Dr. Korbinian Moeller (Dipl.-Psych., M.Sc.) verstärkt die UMIT TIROL – Private Universität für Gesundheitswissenschaften und -technik seit Jahresbeginn ihr wissenschaftliches Profil im Bereich der Kinder- und Jugendpsychologie. Univ.-Prof. Moeller wird in Zukunft den Ausbau der Kinder- und Jugendpsychologie an der UMIT TIROL in Forschung und Lehre maßgeblich mitgestalten und zur Weiterentwicklung evidenzbasierter Förder- und Diagnostikansätze beitragen.
a.o. Prof.in Dr.in Elisabeth Nöhammer vom Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen (IMÖG) der Privatuniversität UMIT TIROL wurde Anfang des Jahres zur Vizepräsidentin der Sektion Gesundheitsförderung der European Public Health Association (EUPHA) bestellt. Die EUPHA ist eines der größten europäischen Netzwerke für öffentliche Gesundheit und bringt Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Politik zusammen.
Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität zeigt, dass Darmviren in Wasseramöben überdauern können – und fordert eine Neubeurteilung der Regeln zur Wassersicherheit. Krems (Österreich), 18. Dezember 2025 – Wichtige Auslöser viraler Magen-Darm-Erkrankungen können über längere Zeit in freilebenden Amöben überdauern, die in natürlichen und technischen Wassersystemen weit verbreitet sind. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) gemeinsam mit internationalen Partnern. Die Analyse ergab, dass sich Noro- und Adenoviren in verschiedenen Entwicklungsstadien der Amöben „verstecken“ können – und danach auch weiterhin infektiös bleiben. Diese Resultate legen nahe, dass freilebende Amöben bisher unterschätzte Reservoirs und Transportvehikel für Magen-Darm-Viren sein können. Das könnte erklären, warum bestimmte Viren in manchen Wassersystemen länger nachweisbar sind als erwartet – und eine verfeinerte Risikobewertungen und Ableitung von Managementmaßnahmen bei der Nutzung von Wasserressourcen rechtfertigen.
Karl Landsteiner Privatuniversität koordiniert Studie in fünf Städten, die die Wirkung von Umwelt- und Klimabedingungen auf Allergiesensibilisierung untersucht. Krems (Österreich), 11. Dezember 2025 – Allergische Sensibilisierung folgt ausgeprägten regionalen Mustern, die sich mit molekularer IgE-Diagnostik im Detail sichtbar machen lassen. Ein internationales Forschungsteam hat beide Aspekte nun in einer bevölkerungsbasierten Studie mit 1.000 Erwachsenen aus fünf Städten verschiedener Klimazonen in der Türkei aufgezeigt. Mithilfe hochauflösender molekularer Allergiediagnostik identifizierte das Team charakteristische regionale Unterschiede in der Immunreaktion auf Allergene, indem IgE-Reaktivitätsmuster bestimmt wurden. Federführend beteiligt waren Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) und der Medizinischen Universität Wien, die ein Diagnosetool (Allergen-Microarray) beisteuerten, mit dem sich mehr als 100 definierte Moleküle gleichzeitig identifizieren lassen. Über die konkreten Ergebnisse für die Türkei hinaus zeigt die Studie, wie sich molekulare Allergiediagnostik in bevölkerungsbezogene Kohorten integrieren lässt, um regionale Muster allergischer Sensibilisierung zu charakterisieren und Diagnose, Risikobewertung und Präventionsstrategien besser an die jeweilige Umgebung anzupassen.
Eine Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften zeigt, dass die Behandlung mit fokussiertem Ultraschall (HIFU) Prostatakrebs wirksam kontrollieren und die Lebensqualität der Betroffenen erhalten kann. Krems, Österreich, 18. November 2025. Eine multizentrische klinische Studie in Österreich hat gezeigt, dass eine neue, hochpräzise Ultraschallmethode frühe Formen von Prostatakrebs erfolgreich behandeln kann – und das, ohne die Lebensqualität der Patienten zu beeinträchtigen. Bei den meisten Studienteilnehmern konnte eine wirksame Tumorkontrolle gezeigt werden, während Miktionsfähigkeit (Wasserlassen) und Sexualfunktion weitgehend erhalten blieben. Koordiniert von der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) wurde damit erstmals in Österreich eine prospektive, multizentrische Wirksamkeitsstudie zu dieser organerhaltenden Behandlung durchgeführt. Die Ergebnisse eröffnen für ausgewählte Patientengruppen eine vielversprechende Alternative zu operativer Entfernung der gesamten Prostata oder Bestrahlung.
Eine klinische Studie unter Leitung der KL Krems zeigt: Ganze Tabletten können bei Schluckstörungen nach Schlaganfall sicherer sein als zerkleinerte – und stellt damit etablierte Pflegeroutinen infrage. Krems, Österreich, 28. Oktober 2025 – Schlaganfallpatientinnen und -patienten mit Schluckstörungen werden Tabletten seit Jahrzehnten meist zerkleinert verabreicht – um ein Verschlucken zu vermeiden. Neue klinische Daten stellen diese Praxis nun infrage. Eine Studie an Betroffenen zeigt: Ganze Tabletten, die mit weichen Speisen wie Apfelmus verabreicht werden, konnten oft problemlos geschluckt werden – ohne Hinweise auf Eindringen von Speisebestandteilen in die Atemwege. Zerstoßene Tabletten hingegen hinterließen deutlich mehr Rückstände im Rachen, was die Aufnahme der Wirkstoffe beeinträchtigen und Komplikationen begünstigen könnte. Die Untersuchung der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) macht deutlich: Das routinemäßige Zerkleinern fester Arzneimittel gehört auf den Prüfstand. Eine differenziertere Vorgehensweise könnte Medikationsfehler reduzieren und die Arzneimittelsicherheit in der Schlaganfallversorgung verbessern.
Studie an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) durchgeführt. Salzburg (OTS) - Lieferengpässe bei Medikamenten führten in den vergangenen Jahren vermehrt zu Herausforderungen in der Versorgung von Patient*innen: In Österreich sind laut aktuellen Untersuchungen rund 30 Prozent der Patient*innenkontakte von Arzneimittelknappheit betroffen. Dadurch sind die Gesundheitsdienstleister*innen stark gefordert, die pharmazeutische Grundversorgung ihrer Patient*innen trotz der Engpässe zu gewährleisten. Klinische Studien dazu gibt es allerdings nur wenige. Diese Forschungslücke füllt eine Untersuchung der Forschungsgruppe Pharmakotherapie und translationale Forschung an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU): Sie ist eine der ersten, die sich gezielt mit den klinischen Auswirkungen und Belastungen durch Arzneimittelengpässe in Europa mit Fokus auf Österreich befasst.
Studie der KL Krems und der MedUni Wien zeigt: Asthma hat meistens allergische Ursachen und ist somit gezielt und kosteneffizient immuntherapeutisch behandelbar. Krems (Österreich), 1. September 2025 – Ein einfacher Bluttest könnte Asthma künftig nicht nur gezielter und wirksamer, sondern auch kostenschonender therapierbar machen. Forschende der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) und der Medizinischen Universität Wien (MedUni Wien) haben einen molekularen Allergie-Chip entwickelt, der allergisches Asthma zuverlässig identifiziert. Eingesetzt bei Teilnehmenden der LEAD-Studie zeigte sich: Über 70  Prozent der Personen mit Asthma waren gegen bestimmte inhalative Allergene sensibilisiert. Für diese Patientengruppe steht mit der allergenspezifischen Immuntherapie (AIT) eine bewährte, ursächliche und leistbare Behandlungsoption bereit. Die Ergebnisse eröffnen damit neue Wege für personalisierte Asthmatherapien – jenseits bloßer Symptombehandlung.
Die Paracelsus-Medizinische-Privatuniversität (PMU) meldet einen bedeutenden Fortschritt in der biomedizinischen Forschung: Eine neuartige Therapie mit Zellen aus einer Nabelschnur hat bei einer Operation deutliche Erfolge erzielt. Zelltherapien werden unter anderem dazu eingesetzt, Gewebe zu reparieren, zu ersetzen oder zu unterstützen.
Die Danube Private University konnte sich mehr als eine Million Euro an Fördermitteln für drei zukunftsweisende Forschungsprojekte sichern. Wiener Neustadt – Die Danube Private University (DPU) startet drei neue Forschungsprojekte, die sich mit topaktuellen medizinischen Fragestellungen befassen. Gefördert werden die Vorhaben mit über 1,2 Million Euro durch den EU-Strukturfonds IBW/EFRE sowie den Wirtschafts- und Tourismusfonds des Landes Niederösterreich. Die Projekte leisten einen bedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung der personalisierten Medizin, Infektionsdiagnostik und Mikrobiomforschung.