Wetterextreme: Wahrnehmung ist sozial geprägt

Soziale Stellung, Wohnort und persönliche Erfahrungen prägen die Sicht älterer Menschen auf Extremwetter, zeigt eine Studie unter Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität.
Ältere Menschen in Österreich nehmen eine Zunahme von Extremwetterereignissen seit ihrer Kindheit wahr. Doch wie stark diese Veränderungen bemerkt werden, hängt von mehreren sozialen und wirtschaftlichen Faktoren ab. So zeigt eine aktuelle Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems), dass Umweltbewusstsein, Wohnort, Bildungsniveau und finanzielle Situation die Wahrnehmung von Extremwetter bei Menschen ab 50 Jahren mitprägen. In der Studie wurde die Wahrnehmung von Veränderungen in der Häufigkeit und Intensität von Hitze, Dürre, Stürmen, Niederschlägen und Überschwemmungen sowie Veränderungen der Schneebedeckung untersucht. Basierend auf österreichischen Daten einer europaweiten Umfrage zeigt die Studie, dass Menschen den Klimawandel nicht nur anhand messbarer Wetterveränderungen erleben, sondern ihn auch durch ihre Lebensumstände und persönlichen Erfahrungen einordnen.
Österreicher an Spitze europäischer Hochschulvereinigung gewählt

Die European Union of Private Higher Education (EUPHE) hat Univ.-Prof. Dr. Karl Wöber, Rektor der Modul University Vienna Privatuniversität und Vertreter der Österreichischen Privatuniversitätenkonferenz (ÖPUK), im Rahmen ihrer Jahrestagung an der Paris School of Business zum neuen Präsidenten gewählt.
Mit der Wahl übernimmt Karl Wöber die Führung des europäischen Dachverbands privater Hochschulen, der mehr als 700 private Hochschulen und Universitäten aus acht europäischen Ländern mit insgesamt über 1,4 Millionen Studierenden vereint.
Die in Brüssel ansässige Organisation ist das europäische Netzwerk privater und unabhängiger Hochschulen und Universitäten. Sie vertritt die Interessen privater Hochschulen gegenüber europäischen Institutionen, Regierungen und weiteren Akteuren des Hochschulsektors.