KUL-Preis 2026: Auszeichnung für Abschlussarbeiten von Maturant:innen

Foto: Die KUL-Preisträger:innen 2026. Von links: Raphael Gruber (Anerkennungspreis Philosophie), Rahel Damsa (KUL-Preis Religion/Theologie), Valentina Bürgler (KUL-Preis Philosophie), Ronja Blumenschein (KUL-Preis Kunstwissenschaft), Solveig Berger-Joham (Anerkennungspreis Religion/Theologie), Jennifer Nussbaumer (Anerkennungspreis Kunstwissenschaft). © KU Linz/Kathrin Haselgrübler

Sechs Maturantinnen und Maturanten wurden am Freitag, dem 29. Mai 2026 für ihre hervorragenden abschließenden Arbeiten mit dem KUL-Preis ausgezeichnet, der heuer erstmals österreichweit ausgeschrieben wurde. Der Preis wird jährlich seitens der Katholischen Privat-Universität Linz und des Schulamts der Diözese Linz in den drei Kategorien Religion/Theologie, Philosophie und Kunstwissenschaft vergeben und ist mit jeweils 500 Euro dotiert. Neben den Haupt- werden auch Anerkennungspreise verliehen.

Was Nicht-Gebautes über Linz erzählt

Mittagsgespräch zur Ausstellung "Ungebautes Linz" im Rahmen des Projekts "wir stellen aus:" an der KU Linz. Foto © KU Linz/Reinhard Kren

Mittagsgespräch zu der an der KU Linz laufenden Ausstellung.
Nicht verwirklichte Linzer Bauprojekte stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Ungebautes Linz“. Bei einem Mittagsgespräch war am 27. Mai 2026 Andrea Bina, Leiterin des Stadtmuseums Nordico, zu Gast und diskutierte unter Moderation von Professorin Anna Minta mit Studierenden, Wissenschaftler:innen und Besucher:innen, was diese Projekte über die Geschichte von Linz, über die Positionierungsversuche der Stadt und die Kontexte der Zeit verraten – und wie darin neuralgische Orte des Stadtraums sichtbar werden, um deren Gestaltung und Nutzung zum Teil bis heute gerungen wird. Die Ausstellung ist noch bis 1. Oktober 2026 an der KU Linz zu sehen.

ÖPUK setzt Mitarbeit an der Hochschulstrategie aus – Zeichen der Solidarität mit den staatlichen Universitäten

Foto: ÖPUK-Logo © ÖPUK

Die Österreichische Privatuniversitätenkonferenz (ÖPUK) setzt ihre Mitarbeit an der laufenden Hochschulstrategie vorläufig aus. Damit setzt die ÖPUK ein bewusstes Zeichen der Solidarität mit der Universitätenkonferenz uniko und den öffentlichen Universitäten Österreichs.
Die österreichischen Privatuniversitäten sind in vielfacher Weise mit dem öffentlichen Hochschulsektor verflochten. Zahlreiche Mitgliedsinstitutionen der ÖPUK werden selbst öffentlich finanziert oder kofinanziert. Darüber hinaus bestehen enge Kooperationen mit öffentlichen Universitäten in Forschung, Lehre und Entwicklung gemeinsamer Studienangebote – etwa im Bereich der Lehramtsstudien, kooperativer Doktoratsprogramme oder gemeinsamer Forschungsprojekte. Budgetäre Kürzungen und strukturelle Schwächungen des staatlichen Hochschulbereichs treffen daher das gesamte österreichische Hochschulsystem und gefährden gewachsene Kooperationen, die wesentlich zur Qualität und internationalen Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandorts beitragen.