Ihre Arbeit „Buying Time: The Effect of Costly Signaling and Interdependence on Low-Conflict Duration“ untersucht anhand der Territorialkonflikte im Chinesischen Meer die Auswirkungen des Handelsaufkommens auf die Dauer von Krisen und Konflikten. Marianne fand heraus, dass je mehr Staaten miteinander Handel betreiben, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass der Konflikt aus Angst vor den wirtschaftlichen Folgen eskaliert. Die Mitglieder des Thesis Award-Komitees, Burcu Pinar Alakoc (St. Louis), Allan MacNeill (St. Louis) und Ioannis Nomikos (Athen), fanden, dass die These von Grant gut argumentiert und theoretisch fundiert ist. In den kommenden Monaten hofft Marianne, einen Folgebeitrag zu ihrer These verfassen zu können, da es bedeutende Entwicklungen in den Handelsbeziehungen zwischen zwei Schlüsselstaaten China und den USA gegeben hat, die einen interessanten Effekt auf die Situation haben könnten. Marianne arbeitet derzeit als Praktikantin bei der Internationalen Antikorruptionsakademie im Bereich Außenbeziehungen und Protokoll.

Der Graduate Thesis Award in Internationalen Beziehungen wird jährlich vergeben, um individuelle Exzellenz in der Studentenforschung zu würdigen. Es ist offen für alle Studenten der internationalen Beziehungen in Webster’s globalem und online Campus-Netzwerk. Dies ist das zweite Jahr in Folge, dass die beste Diplomarbeit im International Relations Award an einen Studenten der Internationalen Beziehungen vom Campus Wien ging. Die Vorjahressiegerin Theresa Rüth gewann mit ihrer Abschlussarbeit .“Asylsuchende und europäische Integration: Die Auswirkungen auf die EU-Asylpolitik“.