SPES, das lateinische Wort für Hoffnung, ist für Johannes Brandl zum Lebensmotto, seiner Mission und seiner Arbeit geworden. An Brennpunkten der Gesellschaft entwickelt die SPES Zukunftsakademie, die er seit 2010 leitet, Modelle um diese lösen zu können. SPES – abgekürzt für Studiengesellschaft für Projekte zur Erneuerung der Strukturen – sucht dabei nach Lösungen, die durch bürgerschaftliches Engagement, durch Zivilcourage und durch den Einsatz vieler Menschen bewegt werden. „Wir fördern die Zivilgesellschaft, vertreten das Subsidiaritätsprinzip und warten nicht darauf, dass Probleme nur von oben gelöst werden“, so Johannes Brandl. „Mich hat dieses Denken bei SPES, etwas Sinnvolles in unserer Gesellschaft zu bewegen so fasziniert, dass ich mit Begeisterung auch nach Rückschlägen oder Enttäuschungen immer wieder an der Gestaltung unserer Zukunft mitwirke.“ Diese Zukunft aktiv zu gestalten, eine enkeltaugliche Um-Welt zu hinterlassen ist dem Theologen ein Herzensanliegen. Dazu werden bei SPES Zukunftsmodelle für die Wirtschaft, für Familienfreundlichkeit und für Gemeinden und Regionen entwickelt. Diese Modelle werden zunächst pilothaft umgesetzt, dann verbessert und in der Folge möglichst weitläufig verbreitet. Dazu baut SPES an einem österreichweiten Verbreitungs-Netzwerk und bringt Erfolgsmodelle über den Deutschen SPES Verein auch in unser Nachbarland.

Neben den eigenen inhaltlichen Schwerpunkten, betreibt SPES ein für Nachhaltigkeit vielfach ausgezeichnetes Seminarhotel in Passivbauweise, mit einer konsequent regionalen Küche und einem sehr freundlich menschlichen Klima im Haus. Auszeichnungen sieht Brandl als Motivation, weitere Verbesserungen anzustreben: „Ich kann hier die Theologie mit ihren vielen hoffnungsvollen Zumutungen, mit ihrem Aufruf zur Schöpfungs- und Sozialverantwortung sehr praktisch umsetzen. Daneben aber hat mir die Theologie auch die Reflexion auf einer Metaebene gelehrt. Dafür bin ich in besonderer Weise dankbar.“

Vita im Überblick:
 1990-1997 Theologiestudium an der (heutigen) KU Linz und in Münster, einige Semester Sozialwirtschaft an der JKU Linz
 1997-2000 Leitung des Jugendkurshauses Burg Altpernstein
 2000-2010 Inhaltliche Leitung der SPES Akademie, Wirtschaftstrainer
 Seit 2010 Geschäftsführung der SPES GmbH
 Seit 2016 Gründungsobmann des Vereins Conclusio