Nach einer überaus erfolgreichen Saison, die wir mit der Bronze Medaille bei der Weltmeisterschaft gekrönt haben, werden gegenwärtig die Weichen für die Olympischen Spiele 2020 gestellt. Um auch für die Karriere nach der Karriere fit zu sein, ist eine entsprechende Ausbildung ebenso essentiell. Durch die Intensität und zeitliche Belastung im Spitzensport wird die Integration eben dieser in den aktuellen sportlichen Alltag allerdings zur Herausforderung, erzählt Lukas Mähr: „Ich verbringe knapp 300 Tage pro Jahr im Ausland, davon die meiste Zeit auf dem Wasser. Der Segelsport ist ungemein komplex und bedarf sehr viel Praxis und Erfahrung. Seit 2010 bilde ich mit David Bargehr ein Team, wir teilen uns die Aufgaben im 470er, der seit 1976 im olympischen Programm ist. In meinen Bereich fällt die Vorschot-Arbeit, ich bediene die Fock und den Spinnaker, bin für den Boots- und Segel-trimm verantwortlich und liefere Inputs für taktische Entscheidungen – sei es über die Gegner, oder die Entwicklung von Wind und Wetter. Ob Regatta oder Training, unsere Arbeitstage sind selten kürzer als zehn Stunden und stark von den Gegebenheiten abhängig. Damit braucht es eine flexible Einstellung und Planung, vor allem wenn man auch seine Ausbildung vorantreiben möchte. Mit dem Angebot der Privatuniversität Schloss Seeburg habe ich für mich eine ideale Lösung gefunden. Die berufsbegleitende Ausbildung in Seekirchen am Wallersee erlaubt mir dank des semi-virtuellen Studiengangs meinen Beruf als Spitzensportler mit dem Bedürfnis der Aus- und Weiterbildung zu vereinen.“