Am Samstag, 1. April wurden die Filmpreise der Diagonale in Graz vergeben. Für ihren bemerkenswerten Auftritt und ihre Figur Helga in Die beste aller Welten von Adrian Goiginger erhält die junge Salzburgerin den diesjährigen Diagonale-Schauspielpreis. „Sie spielt eine Frau von unglaublicher Kraft, die nur scheinbar zu den Schwachen, Haltlosen zählt. Eine Frau, die ihr geliebtes Gegenüber mit Erfindungsreichtum und Fantasie vor den eigenen Dämonen beschützt und ihm Geborgenheit in schwierigsten Umständen ermöglicht. Eine solche Rolle verlangt außerordentliche Hingabe und Furchtlosigkeit und eine Schauspielerin, die fähig ist, in feinsten Nuancen Verletzlichkeit und Zähigkeit zu zeigen. Einhellig hat die Jury daher beschlossen: Der Schauspielpreis der Diagonale’17 für die beste Darstellerin muss an Verena Altenberger als suchtkranke Mutter in Adrian Goigingers Die beste aller Welten gehen.”, so die Begründung der Jury.

Der 25-jährige Regisseur und Drehbuchautor Adrian Goiginger befragt in seinem ersten Spielfilm seine Kindheit und folgt dem siebenjährigen Adrian (Jeremy Miliker) in die aufregende und abenteuerreiche Welt seiner heroinabhängigen Mutter (Verena Altenberger) – eine Liebesgeschichte der anderen Art.

Das Debüt von Adrian Goiginger wurde zudem mit dem Diagonale-Publikumspreis der Kleinen Zeitung als beliebtester Film der Diagonale’17 ausgezeichnet. Bereits im Februar erhielt Die beste aller Welten bei der 67. Berlinale den mit 5.000 Euro dotierten und erstmals vergebenen Kompass-Perspektive-Preis.